Alles hat ein Ende, auch mein Stift hat eins.

OH man ihr Lieben,
ist meine Sanduhr hier schon wirklich durchgelaufen? Das kann doch gar nicht sein. Ich bin doch gerade eben erst angekommen. Oh man warum kann in anderen Momenten meines Lebens nicht so schnell die Zeit verrinnen, aber nicht hier!

An solchen Tagen, wo man merkt das die Zeit abgelaufen ist finde ich, nimmt man immer alles noch einmal sehr bewusst war. So auch heute. Ich bin ganz bewusst zum Palais gelaufen. Kurz vor dem Palais steht ein Karussell ( http://auto.pege.org/2004-cannes/karussell.htm) ich habe mich kurz auf eine Bank davor gesetzt und beobachtet wie zwei Freundinnen, ich würde sie so knappe 60 schätzen, sich kichernd wie kleine Mädchen auf das Karussell setzten und losfuhren. Was für ein schönes Bild und was für ein Zeichen, dass eigentlich Nichts ein Alter kennt. Atmet das ein meine Lieben: Das Wort „Geht nicht“, gibt’s nicht! 

Und wie schön das der folgende Vortrag hier auch perfekt rein gepasst hat. Frau Knoefel hat sich in das Theater begeben zum Vortrag: The Future is Rebellion.
Der Saal füllte sich langsam und schwerfälliger als an allen anderen Tagen, aber er füllte sich.
Dann ging es los. Einleitende Worte hielt Chris Clarke von DigitasLBi.

Er gab uns mit auf den Weg, dass wir uns eigentlich gerade an dem unkreativsten Ort der Welt befinden. Warum das? Ganz einfach er sagt: „Wenn an einem Ort nur Kreative zusammen sitzen, kann nicht viel Kreatives bei rauskommen. Sobald man aber neue, ungewöhnliche Menschen für den Kreativprozess mit rein nimmt, kann man auch kreative Ideen entwickeln.“ Eine Aussage die wir diese Woche hier schon sehr häufig gehört haben.

Okay junger Mann, nach der Ansage zeig uns doch einmal wen oder was du uns da mitgebracht hast.
Als erstes auf der Bühne Amani Al- Khatahtbeh. Sie betrat die Bühne und stellte uns vor eine Aufgabe: Nehmt alle eure Handys raus (macht das jetzt einfach mal synchron mit), geht auf den Browser, googelt bei Google Images Muslim Women. “ Was seht ihr?“ Auch alle Frauen nur mit Augen und sonst verschleiert?

Als Millenial und nach 9/11 geborene Frau war es ihr ein Anliegen das Bild der muslimischen Frau zu verändern in der Gesellschaft.

Also startete sie im Alter von 17 Jahren ihren Blog “ The Muslim Girl“ http://themuslimgirl.com. Mittlerweile veröffentlicht sie in der Teen Vogue, New York Times und vielen weiteren Printmedien, ihr Bild der muslimischen Frau und ganz besonders der Genration nach 9/11. Sehr beeindruckende Frau. Und noch beeindruckender auch so Dinge wie ihr offener Brief an Donald Trump.  http://www.msn.com/en-gb/news/event/supernumberaskamuslimgirl-muslim-girls’-open-letter-to-donald-trump/vi-BBsOyKv

Und dann kam Ari Seth Cohen, auch ein Blogger. Aber dieser Blogger bewundert Damen ab einem gesetzten Alter. Er bloggt über Frauen ab 60. Wow zu Zeiten des demographischen Wandels ist das doch mal eine Idee. Er findet die Lebenserfahrung dieser Frauen macht sie zu etwas ganz besonderem. Gestartet hat er das Ganze 2008, wo er noch nicht einmal selber eine Kamera in der Hand hatte. Er möchte mit seiner Arbeit junge Frauen inspirieren keine Angst vor dem Alter zu haben, sondern sich drauf zu freuen. Aber seht selbst, ich finde es großartig. http://www.advanced.style

Und dann passierte etwas, dass mich dazu bringt mit diesem Artikel das erste Bild mit zuschicken seit ich hier bin und mich bei euch zu bedanken.

Danke an Florian und alle bei Weischer, dass ich diese Reise machen durfte. Danke, dass ihr mich so fleißig gelesen habt und jetzt schon fragt wann als Nächstes kommt.

Morgen kommt noch ein kleiner Nachtrag zur heute Abend stattfindenden Award Show und dann findet ihr mich ab Donnerstag wieder auf Deck 5 hinten rechts.
Ich Grüße euch und bis bald

Eure Franzi

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