Zitat: „Bring den Elefanten zum tanzen!“

Wir starten heute mit Protest! Viele Jahre sind die Menschen nicht mehr so auf die Straße gegangen wie dieses Jahr. Es gibt aber auch einfach genug wozu, wo gegen oder wofür man seine Stimme erheben sollten. Richtig so.

Aber für so einen Protestler geht das ja auch ins Geld, bei all den Themen. Jedes Mal wieder sich ein neues TShirt anzufertigen.

Was also, wenn man ein Proste Shirt/Jacke hätte. Jedes Mal einfach eine neue Message schreiben oder sogar auf aktuelle Geschehnisse auf dem Protest eingehen kann.
Mit der Jacke die uns hier heute Morgen vorgestellt wurde, gar kein Problem mehr. Die Punks von Damals hätten sich gefreut.

Wer jetzt aber denkt, das ist doch nur eine Jacke mit einem LED Pannel vorne drauf, der hat sich eindeutig täuscht. Lange wurde nach den LEDs die die beste Sichtbarkeit haben gesucht. Auch wie auffällig oder unauffällig darf eine Protestjacke sein, um nicht von ihrem eigentlichen Nutzen abzulenken.

Wer eine bestellen möchte für die nächste Demo, zu finden hier: Folkclothing.com

Protest können wir auch ganz gut in Deutschland. Ich habe mal wieder einen Blick in die Shortliste gewagt. Auf der befindet sich auch mal wieder unser Supermarktfreund EDEKA. Was glaubt ihr, wie sehen unsere Supermärkte aus, wenn nur deutsche Produkte sich darin befinden? Seht selber: https://www.youtube.com/watch?v=-fHOIZKSUCc

Wusstet ihr eigentlich, dass laut Bloomberg Index die Schweden die innovativsten Menschen dieser Erde sind? Wusstet ihr auch das uns Schweden nicht nur Ikea, sondern auch Spotify und Skype gebracht hat?

Kein Wunder, dass sie in den letzten drei Jahren wirklich eine beeindruckende Menge an Löwen mit nach Hause getragen habe. Der Vortrag dazu war sehr spannend, aber die Cases habe ich euch schon frisch aus Cannes vorgestellt.

Aber in der Shortlist habe ich noch wieder einen Case gefunden. Super schöner Film. Einer unserer Trends aus Cannes ist ja auch, dass es wieder viel mehr zu längeren oder ganz kurzen Formaten geht. Das hier ist ein längerer, aber ein super schöner. Was nicht nur am Auto und am Darsteller liegt 😉
https://vimeo.com/236055082

Dann waren auf der Bühne unsere Localheros dran. Ruth und Julian von Nqyer Media. Beide haben darüber gesprochen, wie wir die Future Citys von morgen für die Silver Surfer von heute zugänglich machen können. Und vor allem: Wie können Influencer hierbei eine Hilfe sein? Spannende Themen Auswahl und definitiv ein Thema, das uns alle angeht. Wir werden alle nicht jünger und der Wasserkopf nach Oben wird immer größer. Die Digitalnatives sind aber leider nicht die nächsten im Altersheim, sondern die die nicht wissen wer diese Alexa ist die jetzt mit ihnen spricht. Und am Ende des Tages ist Lena Meyer Landruth vielleicht doch nicht die richtige gewesen, um Angie Merkl zur Kanzlerin zu machen.

Ihr merkt an der Zusammenfassung es war viel drin in 30 Minuten und leider war die Zeit schon fast zu schnell vorbei.

Wenn wir schon beim alt werden sind. Mädels was höre ich da in meinem vorletzten Vortrag bei eurobest: Wir machen viel weniger Sport als die Männer? Gut wir in Buxtehude mit Bundesliga Frauenhandball leben vielleicht hinter dem Mond, aber echt jetzt?

Frauen haben Angst vor dem was ihnen entgegen schlägt, wenn sie Sport machen?
Wie traurig. Ich bin zum Glück immer so groß geworden, dass Hauptsache du bewegst dich und hast Spaß daran. Aber hier in England ging es soweit, dass eine eigene Kampagne hermusste. Eine die mittlerweile so erfolgreich ist, dass sie schon zwei Casefilme hat.
Ein Glück, denn sie sind einfach nur richtig geil!!!!!!!
https://www.youtube.com/watch?v=toH4GcPQXpc
und
https://www.youtube.com/watch?v=BZoXyIxqFRc

Diese beiden Videos haben dafür gesorgt, dass in England 3,2 Millionen mehr Frauen sich sportlich betätigen. Wahnsinn.
Warum macht man so eine Kampagne? Klar am Ende wird damit auch Geld verdient, denn, wenn man Anfängt Sport zu machen braucht man als allererstes die richtigen Klamotten!

Es ist soweit, Closer für den heutigen Tag. Für das Festival. Dann wartet nur noch die Preisverleihung auf uns.

Der letzte Herr ist der Meister hinter meinen liebsten Weihnachtsspots. Da ich immer noch den von vor drei Jahren den besten finde: https://www.youtube.com/watch?v=iccscUFY860

Er sagt: Man darf einfach keine Angst haben etwas Dummes zu sagen in unserer Branche. Dann muss man noch ordentlich Kämpfen und dann kommen Kampagnen wie diese heraus: https://www.youtube.com/watch?v=AjivUDIawLI

Das Zeug schmeckt wie Maggi und spaltet echt die Nation! Aber dann haben die echte Gentest rausgeschickt und getestet ob du es liebst oder nicht. Hammer!!!

Meine Lieben, ich dackle jetzt zur Preisverleihung und dann gibt es noch einmal eine Ladung toller Cases die hier heute Nacht prämiert wurden!

 

 

Be part of the Family!

Welcome to London. Welcome to Family Day 2! Meine Herren hier ist „Happy Family“. Man kennt schon die Damen am Einlass. Man kennt schon die Menschen im Publikum. Herrlich. Die Chefs des Cannes Lions Festival begrüßen einen am Eingang. Es ist wirklich Familie hier.
Was guckst du denn heute?

Ich entscheide mich für einen Vortrag von P&G. Die Schöpfer von so wundervollen Kampagnen wie „Run like a Girl“ oder Old Spice.

Auch heute haben sie wieder einiges an emotionalem Feuerwerk aus ihrem Baukasten dabei.

Zwei Kampagnen haben mich ganz besonders fasziniert.

Eine ist für Gilette. Wisst ihr den Rasierer den euern Vater immer verwende hat? Das Ding das immer im Badezimmer neben einer komischen Seife stand?
Jungs Frage:“ Wie habt ihr eigentlich gelernt euch zu rasieren?“ Habt ihr da wirklich euren Vaddi gefragt oder hat da eher das nächste Youtube Tutorial geholfen?

Ich war letztens einen Barttrimmer für einen Freund kaufen und als ich fragte warum es unbedingt dieser sein musste meinte er:“ Hab ich bei Insta gesehen.“

Was finden wir eigentlich noch ohne dieses Insta raus und warum lassen wir uns so elementare Dinge nicht mehr von unseren Eltern mitgeben?

Das dachte sich auch P&G mit ihrem Brand Gilette und entwickelte eine wirklich ganz ganz tolle Kampagne. Seht selber: https://www.youtube.com/watch?v=0g2mZdqqy6g

Und dann wieder einer dieser Momente, die man häufig völlig unerwartet hat. Oft trifft uns Werbung in einem Moment wo wir genervt sind, weil wir das nächste Video gucken wollen oder wo wir endlich wissen wollen für wen sich Smudo beim The Voice of Germany Battle entscheidet.

Stellt euch jetzt also einmal folgende Situation vor: Ihr sitzt auf dem Sofa. Auf eurem Bauch die Schüssel Popcorn, neben euch das HARIBO und im TV läuft Britain got Talent (wie das Supertalent). Im Besten Moment fängt wieder einmal die Werbung an und ihr wollt schon nach eurem Handy greifen, da passiert das: https://www.youtube.com/watch?v=4eLEtCRRbxg

Die Kampagne war ein riesen Erfolg. Nach ein paar Wochen haben sie nur den Song geändert, denn leider schaffen es nicht alle Früche nach Hause. Aber unsere Welt besteht leider nicht nur aus den Happy Babys die Pampers sonst zeigt, sondern auch aus denen die etwas mehr Hilfe beim Start ins Leben brauchen. Daher finde ich es eine sehr geniale Kampagne.

Wieder einmal sehr bewegend.

Schön auch wieder die Always Kampagne, die sich auch für Gleichberechtigung bei Emojis einsetzt.
https://www.youtube.com/watch?v=L3BjUvjOUMc

 

Wir bleiben bei P im Thema, aber jetzt geht es um das Trending Thema des Jahres. Nicht einmal vor unserer Elbphi hat es haltgemacht. Podcast. Zwei bedeutende Podcaster diskutieren auf der Bühne das Thema Podcast. Leider ist hier nicht viel dabei, was uns nicht ohnehin schon Philipp Westermeyer beigebracht hat. Podcast sind deswegen so toll, weil man sein eigener Herr ist. Weil man machen kann was man will. Weil der Zuhörer entscheidet ob er dir folgen will. Du bekommst direktes Feedback auf deine Arbeit. Du hast sehr viel loyalere Zuhörer.

So der letzte Vortrag den ich mir heute angesehen habe beschäftigt sich mit dem Thema Tattoos. Was, womit? Franzi du sollst nicht dich in London tätowieren lassen. Nein keine Angst, mache ich auch nicht. Aber es brauchte nicht erst Thomas Gottschalk und Ed Hardy um zu wissen das Tattoos unsere Mode und sogar Brands beeinflussen.

Auf der Bühne der Mann der Amy Winehouse tätowiert hat. Ich muss mich die ganze Zeit fragen, wie es wohl ist wenn seine Tattoos schon unter der Erde liegen.

So ähnlich ist es auch Thema auf der Bühne, denn für uns denkt man sind Tattoos so etwas permanentes, aber die Tätowierer sagen zu recht:“ Für sie sind ihre Kunstwerke vergänglich. Stirbt der Mensch der sein Gemälde trägt, dann stirbt auch ein Teil ihrer Kunst.“

Daher hat Henry Hate auch viel mit Brands zusammengearbeitet. Unter anderem für Nissan. Seht hier selbst:http://media.gettyimages.com/photos/celebrity-tattoo-artist-henry-hate-etches-a-tattoo-onto-a-giant-ice-picture-id96519327?k=6&m=96519327&s=612×612&w=0&h=p5_sLcNgU9z4WPevMNysSV86YLPfVRz-T5olrBRTj-Q=

 

Gut genug Nadeln. Hier geht es ja auch noch um Preise. Morgen gibt es die Awards und darauf will ich euch mit zwei Cases ein wenig heiß machen.

Einen für OOH und einen für Kino.

Fangen wir mit OOH an. Was haltet ihr davon? Steht morgen auf der Shortlist. Gewinner oder Verlierer? https://www.youtube.com/watch?v=CbZcJkaiGhs

 

Und liebes Kino selbe Frage hier: Gewinner oder Verlierer? https://www.youtube.com/watch?v=G0h4KjiGdmA

 

So wir lesen uns Morgen wieder. Euch einen schönen Abend und bis bald,

eure Franzi

Rip Influencer Marketing, long live Influence?

Bei Eurobest hat alles etwas mehr von Familie. Man ist einfach ein bisschen näher zusammen.
Wo ich in Cannes 10 Minuten zum Festival laufe, ist es hier eine Minute. Das ist natürlich purer Luxus.

Um 10:00h ging es mit den ersten Vorträgen für mich los. Das ist schon einmal gleich zu Cannes. Auch das Badge und das Foto drauf sind gleich. Puh ein Glück, bin immer noch ich.;)

Aber der Rest ist komplett anders. Das florale Design des Festivals gibt einem gleich das Gefühl in einem englischen Cottage auf dem Sofa zu sitzen.

Das Festival selber ist ein kleines Keller-Kind. Aber keine Sorge, hier ist alles weiß gestrichen und auch hier macht einem das florale Muster das Leben gemütlich.

Zu sehen gibt es hier auf den ersten Blick nicht viel, aber dafür zu hören! Ein Vortrag jagt den nächsten.
Katharina und ich entschieden uns den Tag mit Girlpower zu starten. „What the Future Industry looks like?“ Vier Powerfrauen bewegen sich auf die Bühne und rocken die Stage.
Eine davon ein German Local Hero. Hannah Johnson von La Red. Hannah sagt sie ist nur in der Werbung gelandet (vorher hat sie Politik studiert), weil es die einzige Branche ist die auch Verlierer mag.

Ich glaube das Design von diesem Jahr Eurobest hat auch auf die Damen und Herren die die Vorträge machen übergegriffen. Tee trinken ist hier ein riesen Motto. Man nennt es manchmal unterschiedlich. Die einen nennen es hier FIKA = Kaffee Time. In Belgien wird dann um 16Uhr jeden Tag für 30 Minuten eine Kaffeezeit eingelegt. Zu Recht sagt sie, denn dort entstehen Synergie Effekte und Gespräche die es so vorher wahrscheinlich nicht gegeben hätte.

Wo wir auch bei einem wichtigen Punkt von Jaki Jo Hannah aus Australien waren. Krasse Frau. Was für eine Energie. Sie nimmt die Bühne komplett für sich ein.
Sie legt uns ans Herz:“ Beachtet immer H.A.L.T“ Was soll das sein? Ganz einfach: Ihr solltet nie arbeiten, wenn euch folgende Dinge gerade rumschlagen: Hunger, Wut, Einsamkeit oder ihr einfach müde seid. Es bringt nichts sich dann immer weiter zu puschen. Esst eben schnell etwas, guckt ein Katzenvideo, lasst euch einmal kurz in den Arm nehmen oder macht ein Powernap.

Gut den Tag schon einmal wieder mit energetischen Frauen gestartet. Leider folgte danach ein etwas langsamer Mann. Aber eine gute Sache habe ich mitgenommen: Unilever startet nächste Woche seine neue Kampagne und jetzt kommt es. Sie richtet sich an Männer. Aber so wie wir es bis her nicht gesehen haben. Ausgehend von Dove. Ich kann euch leider kein Video schicken, weil es die Kampagne erst ab nächster Woche gibt. Ich versuche dran zu denken euch das nachzureichen.

Ein wirklich schöner Satz den ich hier so zwischen dem Geflüster in den Sitzreihen und der Beschallung auf der Bühne aufgenommen habe ist dieser: Wir müssen den Sweetspot zwischen der menschlichen/unserer Wahrheit und der Brand Wahrheit finden.
Mal kurz lesen, wirken lassen. Na kommt schon der ahh Moment?

Dann kam ein Vortrag auf den ich mich sehr gefreut hatte, denn er hatte einen tollen Titel:“ Not another Diversity Talk.“ Aber leider war er genau das. Bestimmt waren die Menschen auf der Bühne ganz toll. Ganz sicher sogar. Jede für sich hatte eine tolle Story zu erzählen, aber am Ende war es dann doch „Just another Diversity Talk.“
Stopp nein einen unterschied gab es. Sulaiman Khan, Chief Purpose Officer von ThisAbility. Ein sehr beeindruckender Mann, mit einer Behinderung. Guckt es euch an. Eine Kreativagentur von Menschen mit Behinderungen. Aber da würdet ihr bei der Seite nicht draufkommen. http://thisability.co/#about

 

Ja und dann mein persönlicher Highlight Vortrag des Tages! Plattform 13 und seine Gründerin Leila Fataar. Die ehemalige Global PR & Social Director von adidas Originals findet deutliche Worte und Zahlen zum Thema Influencer Marketing und bläst einfach einmal den ganzen Saal davon.

Sie sagt:“You lost me at Influencer.“ Und da hat sie recht. Es gab dieses Jahr ein Experiment. Es wurden zwei Seiten von Influencern rein aus Stockfotos gebildet. Wie schnell man mit diesen gefälschten Seiten Geld verdienen konnten und wie viele Manchen ihnen folgten ist sagenhaft. Wen diese Story mehr interessiert als meine: http://www.independent.co.uk/life-style/gadgets-and-tech/social-media-experiment-fake-instagram-accounts-make-money-influencer-star-blogger-mediakix-a7887836.html

Ihr ging es sehr stark darum, dass Infleuncer nicht Social Influencer sein müssen sondern Cultural Influencer. Brands müssen ein eigenes Standing bilden, für das sie stehen, aber genau so müssen die Infleuncer auch selber zu diesen Goals authentisch stehen. Ein Infleuncer der heute dieses und morgen das Produkt in die Kamera hält ist bald nichts mehr wert. Genauso wie bei den Marken, werden sich auch bei den Influencern die herauskristallisieren, die eine Meinung haben und ein wirklich authentisches Gesamtbild abliefern.

Geile Frau! Mehr kann ich dazu nicht sagen. Sehr inspirierend.

Was ist eigentlich außer den Vorträgen noch so los bei Eurobest?
Es werden Podcasts aufgenommen, man kann die eingereichten Arbeiten sehen, aber alles in allem ist es sehr familiär. Man wächst zusammen hier. Viele kennen sich. Man tauscht sich aus. Es ist das kleine Cannes, nur gemütlicher. Aber das finde ich nicht schlimm. So fokussiert man sich auf das wesentlich. Man ist auch nicht die ganze Zeit in diesem Rush das man denkt man könnte etwas verpassen. Und wie Jan Eric heute richtig sagte:“ Es ist dreckiger.“ Die Menschen sind nicht ganz so weichgespült. Achten nicht so auf die Etikette. Das passt mir und meiner Kutterschnautze natürlich auch ganz gut.

Das stellte dann auch der letzte Redner des Tages unter Beweis. Nils Leonard. Lange Zeit bei Grey gewesen und jetzt mit seiner eigenen Agentur Uncommon unterwegs.

Nils ist der fleischgewordene Beweis für unseren Trend „Zeitgeist“. Er meint Brands sollten nur noch Dinge machen die auf unseren Zeitgeist einzahlen, weil das werden ihnen die Consumer danken.

Den Beweis tritt er selber auch an. Die Verträge bei ihm in der Firma werden nach einen wunderbaren Statement Letter einfach per Handschlag unterschrieben. Ein Handschlag ist wesentlich verbindlicher als eine Unterschrift und beide gehen mit demselben Invest in die Situation.

Zum Beispiel steckt er hinter Halo Coffee, einer komplett kompostierbaren Kaffeekapsel. Warum ist George Cloney nicht schon eher auf die Idee gekommen? https://halo.coffee/

Oder auch hinter The last Straw: https://thelastplasticstraw.org/

Er sagt Menschen brauchen einen Ort an dem sie das Gefühl haben, dass sie den Unterschied machen können. Wenn sie den Ort in den Firmen nicht finden, dann machen sie sich selbstständig. Will man das als Firma?

Ich schließe mit einem unheimlich geilen Banksy Zitat (Banksy ist der Streetart Künstler, den ihr alle als Postkarte in euren Wohnungen habt) der sagt zu Werbung dieses:

People are taking the piss out of you everyday. They butt into your life, take a cheap shot at you and then disappear. They leer at you from tall buildings and make you feel small. They make flippant comments from buses that imply you’re not sexy enough and that all the fun is happening somewhere else. They are on TV making your girlfriend feel inadequate. They have access to the most sophisticated technology the world has ever seen and they bully you with it. They are The Advertisers and they are laughing at you.

 

Wir schnacken morgen weite ihr Lieben! Gute Nacht. Und damit ihr euch nicht so aufregt, hier noch ein Katzenvideo: https://www.youtube.com/watch?v=hPzNl6NKAG0

Leisefuchs am Sonntag


ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

 

Meine Herren in was für Zeiten leben wir eigentlich. Gestern Abend wurde auf der IBC noch ein Security Alarm ausgelöst. Heute Morgen haben wir eine Mail bekommen, dass wir uns bitte keine Sorgen machen sollen. 

Im selben Atemzug erzählen einem Kollegen aus London, dass ihre Familien evakuiert sind, weil sie sich in einer Sicherheitszone befinden und dort eine Bombe gezündet wurde. Oh man!

 

Egal heute ist wieder IBC und was man heute merkt ist, es ist wesentlich leiser heute als gestern. Mh liegt das am Sonntag? Also es sind genau so viele Menschen da, aber sie sind eindeutig leiser. 

Während mich diese Erkenntnis beschäftigt, beschäftigt mich genau so die Fragen ob es vielleicht ein Matjesfilet zum Frühstück sein sollte. 

Ah ne so Holländerin bin ich dann doch noch nicht. 

 

Mein erster Vortrag heute beschäftigte sich mit Projektoren. Genauer gesagt mit Laser Projektoren. Wusstet ihr das unsere Kinos seit 120 Jahren mit Projektoren und Leinwänden ausgestattet sind?

Die große Frage die wir uns stellen ist, bleibt das so? Vor 25 Jahren hatten wir noch Projektoren selber bei uns im Haus. Heute haben wir alle einen Flat Screen bei uns im Haus. Kann es sein, dass dieses vielleicht auch im Kino geschieht? Und damit war’s das auch schon, was ich von diesem Vortrag mitgenommen habe. Warum war es das schon? Ganz einfach, ich hab nur chinesisch verstanden! Diese Technik war eindeutig zu viel für meinen Kopf.

 

Darum immer gleich zum nächsten Vortrag. Der nächste Vortrag beschäftigt sich nämlich genau mit dieser Frage: Haben wir in Zukunft keine Projektoren mehr, sondern LED Leinwände?

 

Wir haben die Frage schon im ersten Vortrag sehr oft gehört: Wie bekommen wir schwärzeres schwarz, wie kriegen wir höre Brillanzen und wie verringern wir die Reflexionen von Dingen im Raum auf der Leinwand. In dem jetzigen Vortrag glauben die Menschen auf der Bühne, dass sie die Lösung dafür in der Tasche haben.

 

Erst einmal wird vorsichtig und klein gedacht. Zum Beispiel für Dinner Theater, für Themenparks  oder für Entertainment Produkte wie Konzerte. Dann wird es aber schon spannender auf einmal gebogene Leinwände.  Leinwände die quasi das Publikum umarmen, brauchen wir dann noch eine Virtual Reality Brille?

 

Auffällig auch hier das sowohl Apple, als auch Google schon in LED Technik investiert hat. Mit dem invest von Google und Apple sinken auch langsam die Preise für LED Technik.

 

Ein großes Problem von LED Leinwänden ist, dass normalerweise der Sound durch die Leinwand kommt. Das ist hier sehr offensichtlich nicht möglich, aber auch dafür wurden schon Lösung gefunden. Hier ein paar Beispiele für euch und links:

Als erstes wieder die Finnen: https://celluloidjunkie.com/2017/05/18/the-solution-to-led-cinema-screens-audio-problem-lies-in-finland/

 

Dann haben wir Samsung zusammen mit Harman https://news.samsung.com/global/samsung-debuts-worlds-first-cinema-led-display

Was mich geschockt hat ist, dass für die komplette Installation und die Zusammenarbeit von Technik und Screen noch mindestens ein Jahr ins Land gehen wird, das dieses komplett steht.

 

Auch eine wichtige Information ist es, dass es auf der LED Leinwand relativ schwierig ist 3D konntet abzubilden. Stellt sich aber eher die Frage wie wichtig ist 3D Content noch wenn wir eine LED Leinwand haben? Es gibt aber schon genügend Firmen die auch für dieses Problem schon an einer Lösung suchen.

 

Auf der diesjährigen Cinemacon haben Samsung und Sony beide eine Premiere mit ihren LED Screens gehabt. Ich glaube das wird hier ein ziemliches Kopf-an-Kopf-Rennen, wer als erstes fähig ist diese Screens auch ins Kino zu bringen. Samsung ist hier vielleicht eine Nasenlänge voraus, denn sie haben schon in Korea ihr erstes Kino mit einer LED Leinwand eingeweiht. Die Leinwand ist 10 m groß und hat einen 4K Screen. Die Leinwand selbst ist Mattschwarz und das spannende die Pixel die man nicht braucht lässt man einfach aus. Was ich auch nicht gedacht hätte, die Leinwand heißt sich so gut wie gar nicht auf. Ich dachte das Ding wir eine zusätzliche Heizung im Kinos. Hätte ich gar nicht so schlecht gefunden, ich friere eigentlich immer im Kino.

https://venturebeat.com/2017/07/13/goodbye-projectors-samsung-installs-first-commercial-led-cinema-display/

 

Interessant fand ich das sich alle einig waren, dass dieses nicht der Tod der Projektoren ist. Das es noch eine ganz schöne Zeit dauern wird, bis ich die LED Screens in den Kinos durchsetzen. Ich weiß nicht ob sie das sagen weil viele der LED Technikbauer sich zu dem Zeitpunkt im Saal gefunden haben oder ob es wirklich so ist, dass es noch einige Zeit dauern wird bis wir diese Technik aufbauen in Deutschland.

Groß waren diese Techniken schon dieses Jahr auf dem Coachella Festival. Seht selber: https://m.youtube.com/watch?v=EEq_2dq4OyM

 

Nach diesem Vortrag bin ich noch weiter über die Messe gelaufen. Was mir wirklich über all auffällt ist, dass sich eigentlich fast jeder mit der Übertragung von Livesportevents beschäftigt. Noch nicht so sehr vertreten sind die ESport Bereiche, die ich aber auch erst einmal mehr in VR sehen. 

 

Was mir aber wirklich sehr viel auffällt, ist das zum einen die Skandinavier sehr weit vorne sind was die Technik gerade im Bereich Kino angeht und das auf dieser Messe einfach unglaublich viele Deutsche sind. An fast jedem Stand wird Deutsch geredet und jeder zweite den ich sehe trägt auf seinem Namensschild Germany. Da zeigt sich doch wieder einmal das wir ein Land voller Ingenieure sind. Aber ich hoffe auch, dass sie diese Ideen zu uns selber ins Land hinein tragen. Denn wir Deutschen sind wie wir ja alle wissen, die absoluten Export Könige, aber wären diese Neuheiten nicht auch schön für uns in Deutschland?

 

Was ich wieder nicht lassen konnte war mich bei Google rum zu treiben. Jedes Mal findet man hier etwas Neues. Dieses Mal war’s auf jeden Fall, dass was früher Paint auf unseren Rechnern war, ist heute Google JUMP. Eine Software mit der man seine eigenen Virtual Reality Videos erstellen kann und auch veröffentlichen.

Unser Hamburger Unternehmen Edding muss sich leider auch sehr warm anziehen, denn Google kommt dieses Jahr mit einer Innovation auf dem Markt die wir glaube ich einfach als Whiteboard bezeichnen würden, welches aber die smarte Technik von Google in sich trägt.

 

Ich glaube das war genug Kopf gekrabbelt für heute. Mein Job ist es jetzt mich auf meine Interviewpartner, für meinen Auftritt auf der Bühne morgen vorzubereiten. Ich kann nicht leugnen dass ich schon ein wenig aufgeregt bin. Morgen dann mein Fazit, wie es sich anfühlt auf der Bühne bei der IBC zu stehen.

Einen schönen Sonntag ihr Lieben
eure Franzi 

 

 

 

 

 

 

Wieder nicht der Traumann…


ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

 

Ich weiß gar nicht ob ich dieses hier schon erwähnt habe, aber 100 Seiten verbaler Ergüsse meinerseits noch einmal durchlesen fehlt mir gerade die Muße. Also wenn ich es schon einmal erzählt habe, dann die folgenden Zeilen einfach ignorieren, wenn ich es nicht erzählt habe, hier we go:

Ich bin jetzt seit ein paar Monaten mit einem super, mega geilen neuen Titel gesegnet. Ich finde ihn von Tag zu Tag genialer. Er öffnet einem viele Türen, weil Menschen neugierig sind. Er bringt dich fast immer ins Gespräch, weil er erklärungswürdig ist und er unterstreicht auf Messen wie diesen so unheimlich gut mich und meine Person.

Mein neuer Titel ist Manager Digital Revolution und glaubt mir auf dieser Messe führe ich die Revolution so etwas von an. Und jetzt kommt es, dass ganze non verbal. Nein die Revolution befindet sich an meinen Füßen. 

Ich glaube würde man die Menschen hier fragen: „Was ist das was sie an den Fußen hat?“ Dann hätte keiner eine Antwort. Das Wort Sneaker ist hier ein Fremdwort. 

 

Den nächsten Teil der Revolution leite ich dann mit meinem Geschlecht ein, ich würde einmal sagen 80% Männer hier, zieht man die Frauen als Accessoires auf den Ständen schon ab. Krass diese Szene wird wirklich so von Anzugträgern mit Geox Schuhen dominiert. Wahnsinn.

 

Na gut aber bevor ich mich hier komplett in den Softskills verliere, weswegen ihr ja alle nicht meinen Blog lest, werde ich doch schnell einmal wieder sachlich. 

 

Quizfrage für euch alle: Wo dran merkt man das die GAFAs (Google, Amazon, Facebook, Apple) die GAFAs sind?

Richtig sie finden immer, wirklich immer einen Grund auf jeder einzelnen Messe anwesend zu sein. Das ist wirklich höchst beeindruckend. Auch hier wo es um Kameras, TV, etc. geht sind sie da. 

Google und Facebook begrüßen die Gäste gleich wenn sie nur einen Fuß auf das Gelände gesetzt haben mit ihren Ständen und wenn man es lesen möchte, so wie ich es lese, dann setzten sie damit auch ein Zeichen. Welches? 

Nun die großen Hallen sind belagert von TV und Streamingdiensten der „alten“ Zeit. Für Google, Facebook, Vimeo, VR, AR wurde ein Zelt vor der Messe aufgebaut in dem sie sich befinden. 

Warum ist das so? Will man sie noch nicht so richtig rein lassen? Denkt man so kann man das Thema schnell wieder abbauen? 

Die Stände die sich hier in dem Zelt befinden setzten aber ein eindeutiges Zeichen: Wir sind hier her gekommen um zu bleiben.

Das wird wirklich ein spannendes Thema, aber wenn ich kleine Tante Trude aus Buxtehude euch einen Tipp geben darf liebe TV Anbieter, dann umarmt lieber die Marken im Zelt. Bildet Kooperationen und helft euch gegenseitig mit eurem Know-How ansonsten kann ich mir vorstellen, dass ihr früher oder später ein Problem bekommen werden. 

 

Ich bin jetzt erst einmal in meine erste Session für heute gehoppelt. Der Titel war der längste Titel den ich je gesehen habe: Future Camera and Display Technologie and Applications Leading to AR/VR, ImmersiveMedia and Holography. 

 

Okay erst einmal verdauen. Auf der Bühne David Stump der Kameramann bei Filmen wie X-Men war und einen Oscar zu Hause stehen hat und Jon Karafin der seine Karriere komplett dem Thema Innovationen im Bereich live action Kino widmet. 

 

Von David habe ich erst einmal gelernt, das Kameras früher ein Holzgehäuse hatten, wusstet ihr das? 

Laut David befinden wir uns zur Zeit im K-War. Denn nichts ist wichtiger als höhere K Zahlen zu erreichen. Gestartet mit 2K und ist heute bei 16K. Und mir sind hier schon die Socken bei einem 8K TV weggeflogen.

 

Ein Beispiel ist dafür der Film Billy Lynns Long Halftime Walk. Es ist der erste Film der in HFR (High Frame Rate) gespielt wird und zusätzlich noch in UHD (Ultra High Definition) Ein Wahnsinn. Und das Schlimme, wenn man so einen Film gesehen hat, ist man für den Rest seines Lebens versaut. Tja schade das ich in diesen Genuss heute Abend mit Baby Driver komme. Für euch hier der Trailer zum Film: https://m.youtube.com/watch?v=z2z857RSfhk

 

Die Frage, die ich mir die ganze Zeit bei dem Vortrag stelle: Ist Light Field wirklich die Zukunft? Wird in Zukunft alles animiert? Wollen wir nicht unser Stars auch altern sehen? Oder auch nicht so richtig wie Julia Roberts? 

Guckt euch einfach einmal an was Light Field Labs machen und lasst uns gerne bei einem Kaffee drüber diskutieren: http://lightfieldlab.com

Anfang 2018 will Jon mit dieser Technik an den Start.

David Stump gibt uns am Ende noch den Tipp mit: Trauert nicht dem nach was ihr in der Vergangenheit hattet, sondern freut euch über die Zukunft. Der sollte einmal ein paar Menschen hier an die Hand nehmen und ins Zelt führen.

 

Dann trieb mich mein Hunger über die Messe, die ich auch nach zwei tagen immer noch nicht komplett gesehen habe. Ich dachte mir gestern noch, ach muss man die ganzen Tage hier sein? Und ich kann euch sagen: Ja man muss! Es ist so unglaublich riesig. Und als ich noch innerlich mich fragte wann ich endlich zu dem Smoothie Stand von Gestern komme, bleibe ich stehen als hätte mich der Blitz getroffen und mein Traummann würde vor mir stehen. Nur das es nicht mein Traummann war, es war nicht einmal ein Menschen. Es war ein Screen. Einer, nicht viele Screens zusammen, nicht eine LED Wand. Es war mein TV von zu Hause, nur da ich das Gefühl hatte ich bin bei „Liebling sie haben die Franzi geschrumpft“ und mein TV ist jetzt einfach 100 Fach so groß. Was zur Hölle. Ein Sonyscreen der einem den Atmen raubt und sofort die eine Frage stellt: Wo bekomme ich die Wohnung her wo der rein passt und wer schenkt mir den. 

Nein im Ernst so etwas habe ich noch nicht gesehen. Ich dachte ich kann den Surfer berühren und schwimme selber gerade im Atlantic. Hammer. Wenn das so weiter geht, brauchen wir dann noch Leinwände? Die Frage beantworten wir Morgenfrüh in einem Vortrag. Bis dahin träume ich von dem Gerät. 

 

Jetzt war ich noch in einem Vortrag von HBO, die eine Serie gemacht haben für Kameramänner in der sie unterschiedliche Kameras bei Dingen wie Gesichtsfarbe, Mixlicht und Lichtintensität getestet haben. 

Ich war überrascht wie sogar für mich als Leihe der Unterschied ersichtlich war. 

Warum ist so etwas eigentlich wichtig? Unter anderem weil man zum Beispiel Hauttöne nur schwer in der Nachbearbeitung anpassen kann. Ach spannend. 

Man ich lerne hier echt so viel über das Innenleben des Films, mir platzt gleich der Kopf. Leider kann ich euch zu dieser Serie keinen Link senden, denn den zeigen sie nur auf Konferenzen und in Universitäten. Naja dann das nächste Mal dahin, wenn sie in eurer nähe sind würde ich sagen. 

 

Ich werde jetzt noch ein wenig über die Messe fliegen und dann um 18:30h mir Baby Driver ansehen. Euch wünsche ich einen schönen Samstag und wir hören uns Morgen.

 

Liebe Grüße 

eure Franzi

 

 

 

Wo bin ich hier eigentlich?


ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

 

Die Nacht hab ich verdaut, der Tag kann starten. Mit was eigentlich? Mir fällt gerade auf das ich euch ganz schön viel abverlangt habe. Ich habe einfach so vorausgesetzt das ihr wisst was die IBC ist und was ich hier mache. 

Also was ist die IBC? Ich durfte heute lernen das die IBC heute Geburtstag feiert. Und das nicht fünft Jahr, nicht zehn Jahre, nein 50 Jahre IBC. 

Die IBC ist, zusammen mit der NAB, eine der beiden weltweit wichtigsten Fachmessen für Film-, Fernseh- und Rundfunkproduktion und Vertrieb. Sie findet jährlich im September in Amsterdam im RAI Konferenzzentrum statt. Alle relevanten Sendeanstalten, Gerätehersteller und technologische Dachverbände nehmen teil.

Gut jetzt wissen wir was die IBC ist. Und was macht Knoefel hier? Film ist schon einmal ein guter Anhaltspunkt. Wenn man wissen will, wie man das Kino revolutionieren, dann sollte man vielleicht auch die Technik dahinter verstehen. Und genau das mache ich hier. Ich lerne und verstehe quasi das Innenleben von Kino. 

Ich dachte mir ja das dieses eine kleine Messe ist, nach dem ich mich aber heute schon zwei mal verlaufen habe weiß ich: Sie ist alles andere als klein! 

Heute habe ich mir erst einmal einen Überblick verschafft und liege jetzt heute Abend mit Wikipedia vor der Brust im Bett und übersetzte mir erst einmal sämtliche Techniken. 

Ein Fazit kann ich aber schon nach vier Stunden IBC ziehen: Es gibt hier auf den Messen wesentlich geileres Essen (nur Foodtucks) und die Toiletten sind immer leer uns sauber. Vielleicht sollte hier her einmal die Messe Köln einen Ausflug machen. 

Einen Vortag habe ich auch schon gesehen. Er trug den tollen Titel: Cinema on Steroids. Na das kann ja was werden.
Mein erstes learning: Keine Handy während des Vortrages. Okay und wie soll ich Bilder machen. Gut Stift raus und wieder mitschreiben.  Der Saal in dem ich den Vortrag gesehen habe ist mit einem HDR Beamer und einem Dolby Atmos Soundsystem ausgestattet und dieses sollte gleich zum Einsatz kommen. 

Wir erfahren in dem Vortrag, dass das letzte Championsleague finale in HDR übertragen wurde und der Sound auf Dolby Atmos abgemischt. Dieses zeigten sie uns nun im Kinosaal. 

Okay wie gemein, wie soll ich denn jemals wieder Fußball auf einem TV mit Stereosound sehen? 

Das Krasse, mit HDR hat man auf der großen Leinwand fast einen 3D Effekt. Man denkt man sitzt direkt neben dem Kommentator. 

Warum sehen die anwesenden dafür eine Chance mit Kino? Ganz einfach Fußball ist immer noch ein Event das man gerne gemeinsam erlebt und wenn schon nicht selber bei so einem Event im Stadion, dann doch in einem Kinosaal, der einem das Gefühl vermittelt man wäre dabei. 

Ich weiß zwar nicht wie sie das mit den Rechten machen möchten, aber ich weiß das ich es echt beeindruckend finden würde und es auch nutzen. Übrigens genau so wie 98% der anwesenden im Saal. 

Das war es dann auch schon für heute, morgen mehr, morgen länger und morgen verlaufe ich mich auch nicht mehr.

Liebe Grüße und bis Morgen

eure Franzi 

Was zur Hölle ist ein Nelfi?

ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

 

Oh man Leute was für stürmische Tage. Nicht nur wegen der DMEXCO. Über Deutschland fegt der erste richtige Herbststurm, der Wahlsturm und der Grippesturm bei Air Berlin Piloten. Was ist hier eigentlich los. Reisen war wirklich nicht leicht in den letzten Tagen und nun, ganz am Schluss, wo selbst ich nicht mehr damit gerechnet habe trifft es auch mich.Flug gecancelt und die Bahn kommt auch nicht (ob das wirklich am Sturm liegt?)

Naja egal, was ist denn eigentlich vorher passiert? Seit dem 12.09.2017 habe ich mich in der Stadt des „Frohsinns“ befunden. In Köln.

Am Dienstag hatten wir mit der Firma ein sehr nettes Vertriebsmeeting, mit einem Sport der für uns Dorfkinder quasi die Aufnahmeprüfung in die Dorfgemeinschaft war. Wir waren Kegeln. Herrlich!

 

Am Mittwoch startete dann die Weltweit größte Messe für Digitale Themen, die DMEXCO. Menschen aus der Branche wird nicht entgangen sein das diese Messer mehr als nur einmal in den letzten Wochen todgesagt wurde. Mit den entsprechenden Erwartungen bin ich auf diese Messe gegangen. Wird es der Leichenschmaus oder erfindet sie sich neu?

Die Liste der Speaker liest sich schon einmal mehr als imposant und lässt auf der Informationsebene einiges erwarten. Große Agenturen wie die Mediacom halten sich hingegen dieses Jahr von der Messe fern und haben keinen Stand.

Schon das betreten der Messe verhieß einiges neues. Ein DJ auf einem Podest begrüßte die Massen mit uplifting Beats und sollte uns alle wohl noch einmal mehr in Wallungen versetzten.

Ich kam quasi durch den Hintereingang rein und landete bei den Startups. Diese waren dieses Jahr eine Ebene höher und wurden von leeren Wassertanks umringt. Was für eine Analogie da wohl dahinter stecken sollte.

Egal. Wir hatten unseren Stand in Halle 8.  Nach dem morgendlichen Tschaka wurde erst einmal ausgeströmt. Ich musste erst einmal gucken was es alles so neues gab auf der Messe und bewegte mich von Halle zu Halle.

Nach dem sich bei diesem Rundgang für mich geklärt hatte, alles immer noch beim alten, konnte es in den ersten Vortrag des Tages gehen.

Zwei Schwergewichte standen sich auf der Bühne gegenüber. Sir Martin Sorrell (CEO von WPP) und Jack Dorsey (CEO von Twitter, CEO von Square und mit im Board bei Walt Disney)

Wenn man Jack sich so genau ansieht, sieht man wieder ganz klar eines (was wir in Deutschland noch nicht so für uns verinnerlicht haben) es ist eine neue Zeit der Führungskräfte angebrochen.

Mit Jack haben wir auch die Plattform für unseren aktuellen Cannes Trend auf der Bühne und deswegen freute es mich umso mehr das er dieses Wort mehr als nur einmal verwendet hat: ZEITGEIST.

Im Gespräch gehen die beiden auf die aktuellen Ereignisse in Charlottesville ein. Hier hat Twitter sich dazu entschieden die Hassnachrichten von seiner Plattform zu löschen. Eben so Facebook. Da stellte sich mir doch sehr schnell die Frage, warum geht das nicht in Deutschland. Warum ist das bei uns so ein riesen Thema.

Jack sagt auch das es ihm wichtig ist das seine Plattform das Sprachrohr für Meinungen ist und genau aus dem Grund lässt er auch Herrn Trump seine Beträge online, aber das war ihm doch to much.

Klar war Trump ein Thema, kein Nutzer seiner Plattform ist bekannter. Aber er ist der Meinung das es richtig ist ihn dort weiter machen zu lassen. Er macht es schon immer in dieser Form und anders würden wir vielleicht nicht die ungefilterte Wahrheit erfahren.

 

Was kein Thema in diesem Gespräch war, was ich selber aber für mehr als nur Smart halte: Jack ist CEO von Twitter. Jack ist zur gleichen Zeit aber auch CEO von Square Inc. welches ein Unternehmen für Finanzdienstleistungen und mobiles Payment ist.

Nun stellst euch einmal vor als Chef von Twitter bekommst du am schnellsten auf dieser Welt mit wo sich gerade etwas bewegt. Wie clever ist es dann mit Geld zu arbeiten, denn die Schwingungen unserer Welt beeinflussen unser Geld.

In meinem nächsten Vortrag den ich mit angesehen habe, wurde mir wieder eines sehr bewusst. Meine Generation den Millenials hat wirklich so ein Bedürfnis nach alten Werten. Da steht die Marketingchefin von Olympus auf der Bühne und spricht über die Olympus Pen. Diese Kamera sieht eins zu eins so aus wie die, wo mit mich noch mein Opa fotografiert hat. Ist das nicht witzig. Und was löst sie in mir aus? „Haben will“.

Olympus arbeitet mit dieser Kamera sehr erfolgreich an Kampagnen wo sie Männer und Frauen als Influencer nutzen und mit ihnen Events fährt. https://m.youtube.com/watch?v=ES9iU3hfXxM

 

Schön auch die Überschrift des nächsten Vortrages: Sind wir Digital betrunken? Und die klare Antwort der Speaker:“ Also wenn Deutschland digital Betrunken ist, dann haben viele andere Länder schon eine Alkoholvergiftung.

Großes Thema in allen Talks in denen ich war, war das Thema Streuverluste minimieren. Das ist auch kein neues Thema für uns alle, aber hier und heute wurde es schon sehr aggressiv angesprochen.

L´Oreal glaubt für sich dieses Thema mit Formaten wie dem Glossy Talk sehr gut steuern zu können. Wer dieses nicht kennt, wirklich sehr erfolgreich auf Youtube und ein Auge wert. Hier einer meiner Favoriten: https://m.youtube.com/watch?v=07wQDJNDKMM

 

So Kinder und dann war es soweit. Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich eines meiner Idole live sehen. Mir platzte schon weit im voraus immer der A. in Erwartung auf dieses Event, aber es hat einfach alles überstrahlt was ich erwartet habe.

Meine Damen und Herren, auf der Bühne Sheryl Sandberg, COO von Facebook. Vor Facebook war sie bei Google. Die Frau hat also schon in zwei der GAFAs selber gearbeitet. Sie selber hat ihren Abschluss in Harvard gemacht und sie kann einfach reden.

Die Frau ist auf der Bühne eine komplette Erscheinung und kann sich artikulieren wie eine Königin.

Der Inhalt war aber auch sehr interessant. Facebook, bzw. Mark Zuckerburg hat im Juni diesen Jahres die Mission von Facebook geändert in: To give people the power to build community and bring the world closer together.

Um diese Mission zu unterstreichen hat Sheryl einige Beispiele mitgebracht.

Zum Beispiel ein Startup, das eine App entwickelt hat, die mit der Kamera unserer Smartphones unsere Haut scannen kann und dann somit Hautkrebs erkennen kann. Das krasse an dieser App, sie erkennt Krebs besser als es Ärzte heute können und ist trotzdem jedem zugänglich.

Ich finde das Wahnsinn. Gerade ein Mensch wie ich, mit eher Wandfarbe als Make-up wartet gut und gerne mal sechs Monate auf einen Termin beim Hautarzt.

Noch krasser ist dieses Projekt in VR. Es heißt Walk again und ist ein VR Trainer für Menschen das laufen wieder zu lernen. Seht selber: https://m.youtube.com/watch?v=q5CffnV31Lo

Oder auch ein ganz tolles Beispiel aus Deutschland. In Berlin bauen Flüchtlinge aus dem Holz ihrer Flüchtlingsboote Möbel, erlernen so einen Job und haben die Chance auf eine bessere Zukunft in Deutschland. Der Vertrieb dieser Möbel erfolgt über Facebook. https://m.youtube.com/watch?v=PRHDLMxMir8

Und auch das Museums Café und Hofladen in Zeisset hat durch Facebook eine neue Zukunft erhalten. https://de-de.facebook.com/MuseumsCafeZeisset/

Facebook stützt seine Arbeit auf drei wichtige Punkte:

  1. Fokussiere deine Mission

Egal was wir machen, wie wir es machen, es ist wichtig das wir die Mission dahinter immer im Blick behalten und auf diese zu arbeiten.

Facebook sieht sich durch seine Plattform auch als Jobtreiber. Sie ermöglichen es kleinen, bis hin zu mittelständischen Unternehmen eine Sichtbarkeit in der digitalen Welt zu erlangen. Und das Ganze ohne große Kosten.

Es ist übrigens unheimlich lustig wie sie Mittelstand ausspricht.

 

  1. Bei dir deine Community

Jegliche Form von gemeinsamen Interesse hat die Chance sich auf Facebook seine eigene Community aufzubauen. Hier gibt es wirklich alles. Zum Beispiel auch eine Papa Gruppe.

Hier erzählte sie das Beispiel von einem Vater dem vor Weihnachten das Geld für Geschenke für seine Kinder fehlte und er dann in die Gruppe postete das er sich in dieser Situation befindet. Kurze Zeit später trudelten die erste Pakete per Post bei ihm ein. Die Community hilft sich gegenseitig.

  1. Erzähle wer DU bist.

Fördere eine Unterhaltung, eine Diskussion rund um deinen Brand. Diese Form hilft es authentisch zu sein. Nie gab es eine Zeit für Marken, wo es wichtiger wahr als jetzt authentisch zu zeigen wer man ist und wofür man steht.

Der Anspruch von FB ist es, die Werbung auf seinen Plattformen so gut aussehen zu lassen, das sie fast wie organischer Content daher kommt. Denn nur solcher Content bringt die User zum stoppen.

Gott für mich hätte diese Frau noch ewig weiter sprechen können. Das war viel zu schnell zu Ende. Ich gehe mal auf Youtube in die Verlängerung. Das kann ich euch auch nur empfehlen: https://m.youtube.com/watch?v=zNZB4J9o6Hg

 

Am Abend haben wir dann mit Weischer den Film „The Circle“ in einer Best View gezeigt. Es ist total spannend gewesen zu sehen, wie die Meinungen zu diesem Film auseinander gehen.

Für jemanden wie mich, der sich gerade jeden Tag mit Daten und der Digitalen Welt beschäftigt hat er mich doch sehr zum nachdenken gebracht. Mache ich eigentlich alles richtig in meinem Leben?

Ich gebe die Empfehlung: Unbedingt ansehen.

So und dann war es auch schon einmal wieder mehr Zeit für die Rockstars und die Nacht zum Tag machen. Diese Party ist wirklich mittlerweile legendär und gehört einfach wie das Amen in der Kirche mit zum DMEXCO Zirkus.

Wie passend, dass der nächste Tag gleich mit Johnson & Johnson startete und dem Digitalen Baby Sleep Coach. Gott ich finde das ganz furchtbar spucky, aber ich bin auch keine Mutter. Was meint ihr: Kind selber schlafen lernen oder einen Sleepcoach? Bildet euch selber eine Meinung: https://nodtosleep.com

Übrigens habt ihr die Präsentation von Apple mitbekommen und deren neuen Betriebssystem iOS11? Ab da könnt ihr zum Beispiel euer Smartphone in die Luft halten, auf ein Flugzeug tippen und es sagt euch welcher Flieger sich gerade über euch befindet. Oder auch eine Packung im Supermarkt fotografieren und es liefert euch sämtliche Informationen zu diesem Produkt. Wahnsinn.  Das revolutioniert definitiv mein Shopping verhalten.

Was heute auch ein kleines Highlight für mich war folgte als nächstes. Der Mann der direkten Worte. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der weiß das ich es liebe wie Sir John Hegarty spricht. Sein Thema heute: „Liberating the creative voice“

Und was macht dieser Mann? Haut gleich am Anfang den Oberknaller raus und etwas über das ich noch nicht einmal nachgedacht habe. Und das obwohl ich mich jeden Tag mit Influencer Marketing beschäftige.

Seiner Meinung nach ist das Feld der Influencer der einzige Ort an dem wir Frauen nicht unter der Glasdecke zu leiden haben. In der Welt der Influencer kann jeder fern ab von Geschlecht, Aussehen und Neigung seine Karriere haben. Wie wahr!

Und noch etwas. Ein Produkt wie ein Brühwürfel kann seinen kompletten digitalen Durchbruch erlangen. Seht selber:  https://m.youtube.com/watch?v=xwx7NnPQ44U

Laut Sir John ist der Vorteil an Influencern das sie oft schon ein Verständnis für den Brand haben, da sie ihn schon selber länger nutzen und seinen Spirit atmen. Daher aber auch die Anforderung an den Brand sich selber ein Gesicht zu geben und eine Story die man erzählen kann.

Unilever saß mit Sir John auf der Bühne und die machten dann meinen Tag. Unilever hat seit gestern ein White Paper draußen das sich auf die Wichtigkeit von Kooperationen beruft. Das was ich eigentlich schon seit einiger Zeit predige. Ich habe es noch nicht gelesen. Vielleicht kommt ihr mir ja zuvor: https://foundry.unilever.com/#Home

Für das Ende meines DMEXCO Besuches habe ich mir noch die Kirsche auf der Sahne übrig gelassen und für euch auch. Also Gratulation an alle die es bis hier hin geschafft haben zu lesen.

Bonin Bough der Gott der Präsentation und ein Trendsetter der Szene.

Bonin stellt uns erst einmal eines seiner aktuellen Projekte vor. Den Sprung ohne Fallschirm aus einem Flugzeug. Whaaaatt: https://m.youtube.com/watch?v=6qF_fzEI4wU

Als ich ihn vor zwei Jahren gesehen habe war seine Erkenntnis noch das mehr Menschen auf ihr Smartphone schauen, als sich die Zähne zu putzen. Jetzt auf die Milennnials gemünzt sagt er 96% nutzen ihr Smartphone, aber nur 90% benutzen ein Deo. Das erklärt doch endlich einmal anschaulich warum es im Sommer so in Hamburgger S Bahnen stinkt.

In der neuen Genration gibt es übrigens auch eine große Gruppe von Menschen die nicht einmal mehr wissen was eine Email ist. Hier sind die Messanger im der Weg zu kommunizieren.

Fünf der Top 10 Apps der Welt sind Messanger Dienste.

Und ein kleiner Selbsttest für euch. Was macht er bevor ihr die Augen zu macht? Guckt ihr noch einmal euren Partner an und freut euch das ihr ihn habt oder schaut ihr auf das Smartphone? Also 80% gucken erst einmal auf das Smartphone.

Mhh sorry liebe Partner, aber bei 80% tut ihr es wahrscheinlich beide.

 

Auch ein super Trend. Das Nelfi = New Born Selfi. Mhh nett.

Eben so sind wir alle mehr geneigt dazu zu lügen. Warum sind wir das? Weil wir nur um auf das Smartphone zu gucken eher mal das WC benutzen bei einem Date oder einem Essen unter Freunden. Apropos Freunde. Wenn einer das Smartphone beim Essen aus der Tasche holt, haben wir eigentlich schon verloren. Warum? Naja guckt selber einmal fängt einer an, ziehen alle anderen nach.

Wer sich einmal selber von Bonin inspirieren lassen will, guckt ihm einfach auf YouTube zu: https://m.youtube.com/watch?v=HkNq2FUmHnM

Und dann war die DMEXCO auch vorbei und es geht nach Amsterdam.

Nach einem gecancelten Flug und einer Bahnfahrt mit dem Titel:“Stehen erster Klasse“ War ich endlich in Amsterdam. Hier wurde ich auch sehr freundlich begrüßt. Mein Taxifahrer war eine türkischer Mitbürger, der mir erst einmal zu verstehen gab, dass er deutsche nicht mag, das er Hamburg nicht mag und das schlimmste wäre der HSV. Gut ich habe seit 20 Jahren eine Dauerkarte, ich halte jetzt einfach lieber den Schnabel.

Ab heute geht es zur IBC. Freut euch auf News vom Big Screen und wir lesen uns bald wieder.

Schönes Wochenende für euch.

Liebe Grüße eure

Franzi

 

Le at Le at

ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

 

So ihr Liebe,

 

ich sitze im Flieger auf dem Weg nach Hause. 

Erst einmal danke, dass ich schon wieder so viel Feedback von euch bekommen habe. 

Das hilft mir definitiv meine Texte zu optimieren, aber auch zu wissen was ihr euch von mir wünscht. Wo nach ich für euch die Augen auf machen soll. 

Das eine konkrete Feedback (sorry lieber Leser das ich dich zitiere) hat angemerkt das ihm meine Berichte aus Cannes besser gefallen haben weil mehr „Fleisch“ dran war. 

 

Danke für diesen Kommentar lieber Leser, denn genau das hilft mir und ist die perfekte Brücke für mein Fazit dieser Reise. 

 

Bisher habe ich immer Reisen unternommen zu Festivals und Kongressen. Von diesen habe ich dann für euch geblockt. Das diese sehr entertainig zum lesen sind glaube ich sofort. Es gibt sehr schnell sehr viele Beispiel, aktuelle Cases, Dinge die ich euch an die Hand geben kann um sie für euch selber nach zu erleben und in eurem täglichen Alltag mir anzuwenden. 

 

Aber ich bin der festen Überzeugung, dass dieses was ich hier getan habe nicht minder wichtig für meine und unsere Arbeit bei Weischer ist. Das Beste hierbei: Die Starups und die Menschen die ich in Tel Aviv getroffen habe bestätigen mich noch einmal komplett darin.

Vor meiner Reise haben viele gesagt:“ Oh mein Gott, warum Te Aviv? Das ist doch super gefährlich dort.“ Und ich komme jetzt wieder und werde euch eines sagen: Wenn wir in Deutschland nicht langsam anfangen uns diese Orte anzusehen wo sich gerade die Welt dreht, wo Innovationen gelebt werden und wo Probleme gelöst und nicht vertagt werden, dann haben wir ein ernstes Problem.

Wir bekommen Wissen, Innovationen und ganz bestimmt keinen digitalen Vorsprung da durch, dass wir uns auf Konferenzen in Deutschland erzählen lassen wie es gemacht wird. Denn an dem Punkt wo uns diese Dinge erzählt werden, hat sie einer schon gemacht. 

Reisen an diese Ort schaffen es uns den Kern verstehen zu lassen was ist die Motivation, was ist das Problem und was sind die Dinge die jetzt getan werden, damit sie in drei bis vier Jahren uns berühren. 

Das große Problem beim warten bis es bei uns ankommt ist, ist folgendes: 

Wenn es erst einmal bei uns angekommen ist, haben in Stätten wie Tel Aviv ein Haufen von Menschen schon die Lösung ready für den Exit in der Tasche. 

Wir müssen aufpassen, dass wir in Deutschland uns nicht so lansam in die Mitte der gemütlichen Suppenschüssel setzen und es nicht mehr schaffen über den Tellerrand zu krabbeln. Und was mich dabei am meisten „aufregt“ ist, dass wir so unglaublich viel Potenzial im eigenen Land haben. 

 

Sorry lieber Leser, dass ich dich als Aufhänger genommen habe und du hast komplett Recht mit deinem Einwand. Im Vergleich zu meinen anderen Texten sind die letzten eher für die erste Betrachtung oberflächlich. 

Aber um in unserem Genre zu bleiben: Bei einem Blockbuster habe ich einen direkten Entertaimentfaktor, für eine große Masse. Aber diese Reise war eher der Arthaus Film der für einen Teil verstörend, für einen Teil vielleicht nicht richtig einen Sinn ergibt und dann gibt es da diesen Teil der in jedem Detail noch einen Hinweis des Regisseurs findet und am Ende des Tags sich seinen eigenen Film im Kopf daraus macht. 

Und genau dieses ist mein Ziel mit dieser Art von Reisen, die ich zu Hauf schon privat gemacht habe und jetzt durch Florian die Chance hatte es auch im beruflichen Alltasg zu tun, dafür bin ich ihm unendlich dankbar. 

Und ich verspreche euch an dieser Stelle schon eins: Der Film der gerade neu in meine Kopf entsteht, der wird schon sehr bald als Idee, Produkt oder Anstoß auf einem eurer Tische landen. 

 

Ich verabschiede mich von euch für vier Tage mit einem israelischen Sprichwort: 

Le at Le at, diese Sprichwort bedeutet Füßchen vor Füßchen. 

Lasst uns gemeinsam genau das tun: Füßchen vor Füßchen für das Kino von Morgen. Ich freue mich drauf. 

 

Ihr lest von mir wieder in vier Tagen dann von der DMEXCO und direkt im Anschluss aus Amsterdam von der IBC. Ich verspreche wieder mehr Blockbuster, aber defintiv nicht weniger Inhalt. 

 

Danke für das Lesen und die konstruktive Kritik. 

 

Bis ganz bald eure 

Franzi

 

Bahnschienen ins Glück


ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

 

Mittwochmorgen. Heute ist es Morgens so warm das man Draußen frühstücken kann. Aber schön so etwas in einem Land zu sagen, wo es oft nicht geht weil es zu warm ist. Ohne Worte. 

Nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg zum DLD TLV Gelände gemacht. Natürlich wieder nicht ohne das wir uns einmal von unser Stadtexpertin einige Highlights auf dem Weg haben zeigen lassen. 

Unter anderem ein altes Kino. Dieses steht schon ewig leer und das ganze Kino schreit förmlich danach renoviert zu werden. Ein abgefahrenes Bild. Die DLD findet heute auf dem Gelände des Militärmuseums statt. Sehr unaufgeregt weißt uns ein kleiner Torbogen den Weg und als ich auf dem Gelände stehe war sofort mein erster Gedanke:“ Oh mein Gott fast die Hälfte findet Draußen statt.“ Und während ich innerlich diesen Gedanken forme, formiert sich über mir die Mittagssonne holt zum Aufschlag aus. 

Das Gelände muss man sich so vorstellen. Draußen auf der Fläche stehen die einzelnen Ländervertretungen und ihre Startups und einzelne ambitionierte Startups. Sehr bildlich sprechend stehen sie auf den alten Bahnschienen, die ihnen in den kommenden zwei Tagen die Fahrt in einen Sonnigen Exit liefern sollen. 

Am Ende des Geländes haben zwei uns sehr gut bekannte Brands ihre eigenen Standflächen: Google fordert die Szene auf sich gemeinsam über AI zu unterhalten und Samsung sucht „The next big Shit“.

In den drei uns zugänglichen Zelten und einer alten Lagerhalle, die jetzt schon meine besten Freunde sind, weil sie klimatisiert sind, finden die Talks statt. Hier sind es eher keine Keynotes, sondern Talkrunden oder Interviews die den Menschen Themen wie Mobility, AI, IoT (Internet of Things) etc näher bringen. 

Was mir persönlich dabei sehr stark aufgefallen ist, ist das es sehr sehr Seniorig ist. Unter Vice President geht nicht viel auf der Bühne. Das habe ich selber als sehr schade empfunden. Denn gerade die Neudenker der Szene zeigen uns doch sehr oft einfach noch einmal eine neue Denkweise auf. Naja aber diese Seniorigkeit ist dann vielleicht auch die Erklärung, warum hier zwischen den Slots eine kleine Liveband Jazz Musik spielt. Das hat mich mehr als irritiert. 

Bei einer Talkrund hatte ich kurzfristig mir die Augen reiben müssen. Ich dachte ich liege gerade zu Hause in meinem Bett und es weckt mich das Frühstücksfernsehen. Denn auf der Bühne war auf einmal Cherno Jobatey. Huch. 

Das Panel das er moderierte hieß: Go Digital. Mit ihm auf der Bühne unter anderem der Gründer von We Work (wie ich euch ja gestern gesagt hatte der Israeli), Stan Sugarman (ehemals bei G+J, jetzt bei Salesforce) und die Facebook Chefin von Israel. 

Fazit dieser Runde war es, dass die Rolle der Führungspersonen sich komplett gewandelt hat. Eine Führungsperson, in der digitalen Zeit, muss viel mehr eine demokratisches, dynamisches Arbeitsumfeld zulassen, denn die Kollegen reden mit und davon profitiert das Unternehmen.

Hier ging natürlich auch viel um den Ort des Arbeitens. Der einfach in der heutigen Zeit viel flexibler geworden ist. 

Aber auch die DLD hat mir wieder gezeigt, dass wirklich faszinierende passiert unter den Menschen. Jeder geht auf jeden zu und ist dem Thema offen. 

Wir trafen unter anderem ein Startup aus der Gabelstapler Optimierung. Den konnte von uns dann zum Beispiel unsere liebe Kollegin von der Haspa weiterhelfen. 

Wir haben auch eine Kollegin dabei, die quasi den nma von Estonia gegründet hat. Die erklärte mir erst einmal wie schwer es ist, Startups in so eine kleine Stadt zu bekommen, aber wie genial die Arbeitsbedingungen bei ihr sind. 

Mit in unserer Gruppe eine Frau die Seminare für Frauen in Führungspositionen anbietet um ihnen das Coden näher zu bringen. Denn wenn man diese Welt selber versteht, kann man auch anders für sie einstehen und als Rollmodel funktionieren. 

Und über dieses Thema sind wir dann beim Mittag auf einmal bei dem Thema gelandet: Wie bekommen wir dieses Thema näher in unsere Schulsysteme? 

Das erste was wir Frauen am Tisch machen werden, wir gehen erst einmal in ihre Kurse. Witzig auch, dass mit nach Karlie Kloss in Cannes, dieses Thema schon wieder über den Weg läuft. Es beschäftigt unsere Branche wirklich sehr. 

Den Abend habe ich dann erst bei der absinkenden Sonne am Strand verbracht um mich dann auf die Rothschild Straße zu schmeißen, wo über Kilometer zu ehren des DLD Digitale Kunst ihren weg auf die Straße gefunden hat. Von Boxen die durch Licht mir ein Gedicht erzählten oder Wasser das auf Klang reagierte. 

Das große Highlight muss ich euch zur Verfügung stellen. Es war eine Projektion auf einen  Springbrunnen. Diese Projektion sah so aus, als würde ein Mensch durch den Wasservorhang tanzen. Schwer zu erklären, genial zu erleben. 

Dann hatten wir einen Empfang, gekoppelt mit einer Ehrung einer Holocaust überlebenden. Da einige von uns heute an der Klagemauer waren und heute auch die Armee ganz besonders Stark über uns kreist (es braucht sich gerade wieder etwas zusammen in Gaza) waren natürlich dann solche Themen angesagt. Es ist aber doch noch einmal anders in dieser Stadt über diese Themen unser Vergangenheit und auch den traurigen Ausläufern der Gegenwart zu sprechen. 

Die Nacht haben wir dann am Strand mit Fazitgesprächen ausklingen lassen und auf dem Heimweg noch eine traditionelle Teigtaschen gegessen. 

Oh man es kreist so viel in meinem Kopf und Morgen geht es schon wieder Heim. Ihr hört Morgen wieder von mir. Dann leider schon mit dem vorläufigen Fazit zu Tel Aviv und was ich am Donnerstag noch erlebt habe. 

Aber eines verrate ich euch schon jetzt: Hier war ich nicht das letzte Mal in meinem Leben.

Ganz liebe Grüße

eure Franzi 

 

 

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt…

 

ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

 

Manchmal sind es ganz Simpel die Begegnungen mit Menschen, die eine Ort, eine Reise, einen Moment, eine Erfahrung unvergesslich machen. 

Ohne das ich dieses um 07:00Uhr diesen Tages schon wusste, stand dieser Tag ganz eindeutig unter diesem Motto. Ich lag in meinem Bett und freute mich im vierten Stock des Hotel über die Klimaanlage , denn Draußen war der Toaster ganz offensichtlich schon wieder an. 

Als ich noch so vor mich hin träumte rumste es auf einmal ans Fenster. Nach einem kurzen Herzinfarkt, blickte ich in die lieben Augen des Fensterputzers, der sich sichtlich über mein verdutztes Gesicht freut und einfach lieb gewunken hat, sich dann aber umdrehte, damit ich die Gardine zu machen konnte.
Das war doch schon einmal sehr nett geweckt wie ich finde. 

Dann ging es zum Frühstück, dass mit unserem Frühstück in Deutschland rein gar nichts zu tun hat. Es war einfach genial. Salate von Quinoa bis hin zu Schafskäse. Käse in Sorten wie es nur sonst die Feinkosttehke bei Edeka kennt und dazu noch Rotebethe Saft. Wow! Hier bleibe ich. 

Ich bin ja in dieses wahnisnns Land dem Ruf des nma gefolgt und das haben mit mir noch so ca. zehn andere Personen getan. Diese Menschen habe ich zum Teil beim Frühstück wieder getroffen und wir sind alle sehr schnell in das lebhafte erzählen gekommen. 

Da uns dieses erzählen so gut gefallen hat, haben wir uns zu viert nach dem Frühstück weiter auf den Weg gemacht die Stadt zu erkunden.
Denn um zu wissen warum diese Stadt so ist wie sie ist und nicht anders, muss man sie auch erlebt haben. 

Unser Weg durch die Stadt führte uns zu erst über den großen Markt der Stadt. Hier lagen Handyhüllen, neben koscheren Fleisch und das OBST oh mein Gott. Aber alles sehr unaufgeregt und ruhig. Oft kennt man ja diese Märkte in anderen Ländern mit sehr aggressiven anmachen. Hier gar nicht. Man konnte sich einfach selber treiben lasse. Das haben wir auch getan. 

Nach diesem treiben war der Ruf des Meeres aber so groß, dass wir es endlich auch einmal sehen wollten. Kennt ihr die Szene von Sit aus Ice Age, wenn er sagt:“ Meine Füße schwitzen, meine Füße sind heiß heiß.“ So war das betreten des schneeweißen Sandes. Erst Freude über die wärme an den Füßen und in der nächsten Sekunde unsäglich heißt. Das Wasser hatte dann auch eher Badewannen Temperatur. Natural Jacuzzi würde ich mal sagen. 

Schnell wieder raus aus der Sonne. Meine Hautfarbe ist leider eher Wandfarbe und von daher sollte ich es lieber nicht übertreiben.
Und was soll ich sagen, es war die beste Entscheidung. Denn oft sind es die Begegnungen mit Menschen die das Leben aus machen.
Am Tisch unter dem Sonnenschirm saßen von zehn Jahre jünger als ich, bis hin zu über zwanzig Jahre älter als ich alles was die Palette an Lebenserfahrungen zu bieten hat. 

Wir hatten Themen die uns aber alle auf  die selbe Art beschäftigen. Wo geht unser Job hin. Anerkennung von Frauen. Das geliebte Haustier. Was sind die Dinge die am Ende des Tages wirklich zählen.
Dieses Gespräch unter dem Sonnenschirm und später in einem kleinen Laden, mitten an der Straße, mit dem besten Humus den ich je gegessen habe, werde ich nie vergessen und vor allem nicht die Menschen mit denen ich diese Gespräche hatte.
Wahnsinn. Was für ein Geschenk in dieser heiligen Stadt.
Manchmal sagt man ja, Dinge passieren nicht ohne Grund. Das kann ich heute nur so unterschrieben, diese Menschen habe ich nicht Grundlos getroffen und es hat mich um einiges reicher im Herzen und im Kopf gemacht. 

Nach diesem unbezahlbaren Erlebnis ging es mit der Delegation zum Treffen im Mindspace. Dort haben wir von Israelis gehört was diese Stadt eigentlich zur sechst größten Startup Stadt der Welt macht und was die unterschiede sind. 

Ich will hier nicht all zu viel wegnehmen, weil genau dazu bekommt ihr von mir noch einen Vortrag in Deutschland, aber ein wenig lecker will ich euch dieses Thema schon machen. 

Stellt euch vor am Tisch: Ein Angel Investor aus Tel Aviv, ein Gründer aus Tel Aviv, ein Franzose der lange in Tel Aviv gearbeitet hat, dann nach Kalifornien gegangen ist und jetzt wieder da ist und eine atemberaubende Frau die selber nicht viel älter als ich aus sieht, die aus Jerusalem kommt, ein Startup hat und sieben Kinder (wovon der älteste 19 Jahre alt ist).
Schon hier am Tisch wird der Unterscheid zwischen Tel Aviv und Jerusalem sehr deutlich. Die zwei Männer aus Tel Aviv plädieren sehr für ihre Stadt, die Frau aus Jerusalem für ihre Stadt. Und ihr müsst euch immer vor stellen wir sind mit der Bahn in 45 Minuten von hier in Jerusalem.
Es ist ein wenig wie Osten und Westen in Deutschland. In Tel Aviv lässt sich leicht mehr Geld verdienen, die Mieten sind dafür aber auch unglaublich hoch. Wo hingen man weniger Geld in Jerusalem verdient und die Mieten geringer. 

Schön war das der Franzose, der vielleicht in diesem Hamburg vs. Pinneberg Streit nicht so eng verwickelt ist, einfach irgendwann trocken sagte:“ Vom Mond sehen beide sehr nah zusammen aus.“

In Tel Aviv gibt es eine fülle von Startups, in Jerusalem passt noch jeder aus dieser Szene in eine Whatsapp Gruppe.

Aber es verändert sich gerade sehr viel. Der Bürgermeister von Jerusalem ist selber Gründer gewesen und hat einen großen Exit hinter sich. Daher legt er eine gute Infrastruktur für Startups in Jeruselm.
Apropo Infrastruktur. Wusstet ihr das so wohl Mindspace, als auch wework, beides Co-Working Spaces die wir auch in Hamburg haben und die es überall in der Welt gibt, gegründet wurden von Israelis? 

Zwei Probleme die hier ganz genau so bestehen, wie bei uns in Deutschland:
1. Kinder lernen hier auch in der Schule 80% die sie für ihr Leben nie wieder brauchen, aber eines der wichtigsten Handwerkszeuge unserer Zeit, das Coden lernen sie auch hier nicht. Das hätte ich nicht erwartet.

2. Frauen sind auch hier nicht wirklich vertreten in der Gründerszene. Aber es gibt so einige gute Einrichtungen um dieses zu ändern.

Eine der größten Branchen die es hier gerade gibt für Startups gibt, ist die Automobilindustrie. Sehr viele Startups arbeiten zur Zeit an den Smartcars und hier vor allem an der Security, damit dir niemand dein Auto haken kann.
Hier sehen sie die größten Exits kommen. 

So mehr aber in meinem Vortrag am 21.09.2017 bei uns im Büro. Ich freue mich auf euch.

Der Abend klang dann noch aus mit einer Roftop Party, bei der wir Vorträge von zwei Gründerinnen aus Israel gesehen haben.
Sehr schön fand ich hier den Satz der einen Dame , die gerade ein Gerät zur Früherkennung von Krebs entwickelt hat. 

Sie sagte: „Damit das sie ihr eigenes Startup gegründet hat, hat sie sich ein stückweit ihre eigene Realität geschaffen. Denn in ihrer Realität löst sie einfach die Probleme, die sie sieht. 

Und mit diesem Satz möchte ich für heute gerne Schluss machen. Morgen geht es dann zum DLD. Das wird auch noch einmal einiges an Input. Ich freue mich und ihr könnt euch auch freuen. 

 

Ganz liebe Grüße eure Franzi