M2C Day 2: GAFA, war gestern noch Klebeband…

Eigentlich sollte jetzt eine schmissige Headline folgen, aber ich muss an dieser Stelle einmal Danke sagen. Danke für ganz tolle Worte die mich nach den letzten Zeilen gestern erreicht haben. Da macht es wirklich noch einmal mehr Spaß, entweder wie letzte Woche im Hotel oder jetzt gerade am Küchentisch euch diese Zeilen zu schreiben. Vielen Dank!
So genug geredet jetzt die Headline:

GAFA: war bis vor wenigen Monaten noch ein Klebeband, mit denen sich vordringlich James Bond offene Wunden zuklebte. Heute ist: GAFA = Google, Apple, Facebook, Amazon.

Day 2: Ich mit silbernen Turnschuhen, die anderen mit silbernen Ohrringen. 🙂
Aber dieser Tag hatte es echt in sich. Ich musste gerade erst einmal mit Hundi um den Block laufen um alles zu sortieren.
Den Start legten die Boys von D+S 360 hin. Sagen wir mal so, es war ein smoother Start in den Tag. Aber cooles, neues Wissen für Neons unnützes Wissen: DHL liefert jetzt auch Pakete in deinen Kofferraum.
Erkenntnis fürs das Langzeitgedächtnis:  Man macht keine drei Jahrespläne mehr. Es muss stetig getestet und wieder neu gedacht werden.

So und nun geit dat los wie wir hier in Buxtehude sagen.

Knaller PepsiCo stellt sich und vor allem tolle Cases vor, was Unternehmen können um mehr Transparenz zu zeigen. Wer sich noch an gestern erinnert: Transparenz ist wirklich das Thema auf der anderen Seite des Teiches.
Warum ist das so? PepsiCo sagt: Millennials, die Arbeitnehmer die wir alle wollen und die in den Markt strömen, wollen in Unternehmen arbeiten die Gutes tun. Die Werte eines Unternehmens müssen mit den ihren übereinstimmen.
Schöne zwei Beispiel sind: Der Starbucks Founder hat sich öffentlich gegen die Waffen in den USA geäußert. Wer dieses Thema ein wenig kennt in den USA weiß, dass das ein richtig großer Schritt ist.
Und Starbucks verschenkt nach Feierabend seine übriggebliebenen Lebensmittel an Bedürftige. Bis 2021 wollen sie so 50 Millionen Essen an die Menschen gebracht haben.

Ein anderes Ding: In den USA haben Eltern oft einfach viel zu wenig Zeit für ihre Kinder. Das will Quaker ein Oatmeal Brand ändern. Dazu ein ganz toller Casefilm für euch, der schon jetzt 12 Millionen Views YouTube hat: http://youtu.be/eoyq9pcp4Cg.
Dann hat sie ein tolles Chart gezeigt was jede Firma tun kann. Das hänge ich euch dran und auch sie hat das Life Sheet, auch das bekommt ihr.

So genug Weltrettung und ein wenig Schwermut, der uns die Tränen der Rührung in die Augen treibt, selbst der Gabelstapler Verkäufer neben mir hat bei diesen Vorträgen aufgeblickt!

Jetzt kommt EF Rodriguez von hTC.
Der Mann hat vorher bei Wieden + Kennedy gearbeitet und ist jetzt für Social bei hTC verantwortlich.
EF sagt der Feiertag für jeden Marketing-Menschen ist der 01.04. Warum? Weil da alles möglich ist. EF macht gerne Mischief (Unfug). Was meint er damit? Guckt euch mal an was Samuel Adams dieses Jahr zum ersten April gemacht hat, ich sage nur HeliYum Bier! Oder der National Geographic hat gesagt, er druckt keine nackten Tiere mehr. Ach herrlich endlich sitzt da mal einer und sagt:

Liebe Franzi, alles was du zu 90% deiner Arbeitszeit machst ist völlig okay.

Warum ist das okay? Weil es unseren Kopf aufmacht, weil es uns über Dinge anders denken lässt, weil es uns hilft Produkte anders zu verkaufen und zu gestalten.
Bei EF kam am Ende des Tages dann so dieses Produkt raus, hat nicht wirklich was mit Smartphones mehr zu tun;)  http://youtu.be/qYfNzhLXYGc
Dann kam ein junger Mann, ich glaube der hat sich so einige Kleinigkeiten auf der Reeperbahn geshoppt, weil still sitzen war nicht. Aber ich habe es geschafft, nachdem ich gemerkt habe, dass ich ihn einfach nicht angucken darf, kann ich ihm zumindest inhaltlich folgen, optisch war unmöglich 🙂
Er bestätigte noch einmal, dass man jede Social Page (Facebook, Twitter, Instagram etc.) als eigene Website sehen und auch pflegen muss.

Dann ging es hier noch um Themen wie Social Media Listening etc. Das schreibe ich euch noch einmal im Einzelnen runter, weil ich glaube das kann uns allen helfen.

Schön, und dann kam der Social Media Boss von Virgin America. Das ist ein Vogel sage ich euch. Der ist so verliebt in den Brand und Richard Branson (wer nicht weiß wer das ist und wofür er steht: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Richard_Branson).

Ich sag euch Leute wir Legastheniker werden eines Tages die Weltherrschaft übernehmen.

Um euch ein Gefühl zu geben welche Sprache die hier sprechen, ein kleines Saftey Video: http://youtu.be/DtyfiPIHsIg
Einige Tweets habe ich euch fotografiert und genau die hängen an der Mail.
Leider wurden sie von Alaska Airlines gekauft letzten Monat und es wird wohl bald ein Ende haben mit dem Sarkasmus über den Wolken.
Kurz Pause ich muss schnell noch ein Flugticket kaufen, aber Achtung bucht nicht mit Blah Airlines http://youtu.be/9rzfZldX4Ro

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Okay, kann weiter gehen.

Frau Knoefel hoppelte vor Vorfreude eigentlich schon seit Anfang des Tages auf ihrem Stuhl herum. Und dann war er da der Moment: Die Tür ging auf und TADA Rockstars are in the House. Philipp Westermeyer der Oberrockstar ist von seinem Auftreten her eigentlich der wenigste Rockstar. Das macht sein Gefolge für ihn. Aber seine Präsentation rockte er durch.
Niedlicher Sidekick: ER fragte am Anfang wie viele im Raum nur englisch sprechen. Als er sah, dass er auf Englisch präsentieren muss, wurde er ganz klein und sagte: „Gut, das mache ich ungerne, weil ich mir immer wie ein Austauschschüler vorkomme, aber was muss das muss.
Ich dachte mir nur so: „Alta Junge! Vor 3 Monaten sprichst du fast durchweg vor 4500 Leuten englisch und interviewst Tony Hawk und jetzt machst du dir vor Gabelstapler Klaus in die Hose. Sehr sympathisch!!!
Gut Inhalt: Facebook Preise für Werbung sind gigantisch günstig, jeder kann Werbung machen. Google dagegen ist zu teuer.

Sein Fazit aus dem ganzen Content der da draußen gerade rumfliegt: Wenn du erst einmal den Content hast und er deiner ist, kannst du ein Business draus machen. Bobilein ick hör dir trapsen, hab ich mir nur so gedacht.
Beispiel was hier Clevere Lösungen to watch sind: http://www.outbrain.com/de oder https://www.taboola.com/de.

Dann hat er die Frage beantwortet warum Influencer Marketing sich so hinzieht in Deutschland. Er sagt wir haben keinen Brand der als Market Maker fungiert da ist und auch keine Plattform die das ganze strukturiert.
Dann für alle von euch die schon immer eine einfache Antwort gesucht haben auf die Frage: Was ist Retargeting? Schöne Antwort: Diese Schuhe die dir im Internet überall hinterher folgen, Zalando.
Dann sagt er Mobile ist ein total überbewertetes Medium. In den App-Rankings befinden sich oben Games, Social und Musik aber keine wirklichen Killer-Apps.
Hingegen nichts Neues, die Rockstars predigen es seit Mitte letzten Jahres: Podcast.

Ihr solltet euch mal ihren Podcast anhören, Kracher und sehr, sehr informativ.

So, nun waren wir alle völlig geläutert und dann kam die UNI. Da hab ich ja nicht viel erwartet, aber denkste! HUB http://hubinstitute.com/en/2016/04/the-6-challenges-of-digital-transformation-by-hub-institute/

Schön war die Aussage: Innovation ist der einzige Weg in der heutigen Welt der Marken zu überleben, ansonsten kommt dein Winter.
Firmen die aber nur vorgeben innovativ zu sein und Innovationen ihrem Unternehmen einfach überstülpen, die machen so einiges falsch. Hierzu gab es auch ein schönes Chart und für euch ein schönes Bild.
Und sein letztes Fazit: Firmen die innovativ sein wollen, müssen ihre Mitarbeiter auch innovativ ausstatten. Es kann nicht sein das Azubis bessere Smartphones und damit mehr Möglichkeiten haben, als der CEO.

So Leute, ich merke der nächste Brockhaus ist von mir fast fertig geschrieben. Jetzt ist Schluss. Wer mehr wissen will kann gerne Morgen oder die nächsten Tage mit mir einen Kaffee trinken:)

Ich freue mich auf euch.

Alles liebe und back to reality

Franzi

M2C Konferenz: Shoot into Space

Shoot into Space and directly falling back to Earth.

But then getting a kickback into space, once the parachute opens.

And than slowly glide back to Earth.

 

Nein ich bin nicht betrunken während ich diese Zeilen an euch schreibe, aber das war mein Tag kurz und knapp. Da der ganze Tag auf Englisch stattgefunden hat, habe ich meine Gedanken mal in Englisch gehalten.
Die M2C ist wirklich eine interessante Veranstaltung. Stattfinden tut sie in den Räumlichkeiten des East Cinemas. Für alle die noch nicht dort waren: Ein kleines Privatkino mit 50 Plätzen. Diese 50 Plätze werden von 49 Menschen gefüllt die allesamt in großen Aktiengesellschaften arbeiten. Und dabei geht es von Siemens, über Jungheinrich (Gabelstapler), bis hin zu Otto Bock (Prothesen Hersteller). Und Platz 50 dann von meinem Popo. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich eine der wenigen ohne Ballerinas und Sakko war und es Morgen auch noch sein werde.

Ihr könnt euch denken mit welchem Eindruck ich mich in dieses Kino begeben habe.

Doch dann 3, 2, 1 – ready for takeoff:

Der erste Speaker war Geoffrey Colon von Microsoft. Hammer Vortrag. Einige Charts seht ihr als Titelbild dieses Vortrages.

Hauptaussagen:
– die heutige Form des Marketings ist (durch die Socialen Medien und die vernetzte Welt) die Mund zu Mund Propaganda.
– Darum ist die Haltung eines Unternehmens, auch zu schwierigen Themen (wie z.B in den USA Donald Trump) und die damit verbundene Verbreitung dieser Haltung wichtiger als je zuvor.
– Werde als Unternehmen wieder zum Kind und stelle „Warum Fragen“ hinterfrage dich und die Gesellschaft jeden Tag, immer wieder aufs Neue.
– Und dann der KNALLER: In Silicon Valley nutzt man seit neuestem Life Shields. Ich habe es als Bild für euch mit an dieser Mail gehängt. Genutzt wird dieses einmal Intern. Er hat es an seiner Tür hängen. Es soll für Transparenz sorgen. Das Ziel ist es, dem Gegenüber zu zeigen wer du bist. Und auch Extern in Präsentationen wird dieses gezeigt, um ins Gespräch zu kommen, Gemeinsamkeiten zu finden und Vertrauen zu schaffen. Ich bin sprachlos und suche meine Meinung hierzu noch über Nacht. Aber mich würde sehr interessieren wie ihr das so findet.

So das war ja schon einmal wesentlich mehr, als ich erwartet habe. Gerade lasse ich mich in meinen Sessel sinken, da holt die Rakete noch einmal aus, um es auch wirklich bis zum Mond zu schaffen.

Next is: Lars Silberbauer from Denmark (Herzklopfen und Herzrasen machen sich bei den weiblichen Ballerina Trägerinnen und mir breit).
Lars arbeitet für Lego als Global Director Social Media, YouTube & Search.
Ohne Worte was Lego da auf die Beine gestellt hat.
Lars hat vor 5 Jahren bei Lego angefangen. Damals gab es keine Strategie für Social Media.  Lars hat gesagt: Alles klar Lego, das machen wir inhouse. Jetzt nach fünf Jahren hat er Büros einmal um den Globus, sodass er garantieren kann 24/7 auf die Bedürfnisse seiner Kunden (klein und GROSS) eingehen zu können.

Der Hauptsitz befindet sich in London, wo für jede Zeitzone und jede Sprache ein Mitarbeiter sitzt. Live können per Big Screen Länder mit einander verglichen werden, was ihre Social Media Performance angeht.

Besonders beeindruckt (neben seiner Optik :)) hat mich seine 100$ Kampagne.

Lego hat mit 100$ eine Globale Social Media-Kampagne gefahren.

Dabei entstand Life of George. Lars und sein Team haben für 100$ Lego gekauft und George gebaut. Danach haben sie die Community aufgefordert George nachzubauen und ihn an besonderen Orten zu fotografieren. Es hat 20 Minuten gedauert und dann kam das erste Bild aus Griechenland. Ich bekomme die Präse und dann zeige ich euch auch, wie sich später George‘s Ex-Freundin per Facebook zu Wort gemeldet hat.
Alles zusammen hat mich einfach beeindruckt, dass Lego mittlerweile der Zweitbeste YouTube Channel der Welt ist. So genug Lego, aber wirklich beeindruckend.

Und dann denkst du: So, jetzt muss ja mal was für die ganzen AG‘s um mich herum kommen, aber denkst du! Dann kam Jeremy von Google. Den kennen ja schon so einige von euch.
Auch bei Jeremy war die Transparenz ein ganz großes Thema. Und er empfiehlt den Marketing-Menschen dieser Welt ein early Adopter zu sein. Das wäre wichtig.

Okay Leute ab auf Snapchat mit euch. Obwohl das wohl schon nicht mehr so early is. Ich frage ihn morgen mal, was wir so machen sollen.
Schön war sein Chart, welches das Unternehmen mit Draco und Hermine verglich. Guckt auf den Bildern selbst und entscheidet:

Sind wir Draco oder doch Hermine?

Dann kam ein schneller Fall gen Erde und ich erspare euch die Inhalte. Ich sage nur so viel: Die 49 Hälse um mich herum wurden länger und ich habe Emails beantwortet 🙂

Im Anschluss ein Mann, der sehr vertraut roch und es erklärte sich sofort warum: ER kam von Beiersdorf und kümmert sich dort um die Data-Liebe von Nivea.

An seinem Vortag hat mich sehr beeindruckt, das Nivea einen Algorithmus entwickelt hat, der in England die Twitter-Unterhaltungen der Leute scannt und dann, sobald sie sich über Hautprobleme unterhalten, sich dazu schaltet und Empfehlungen gibt. Komplett automatisiert. Und das Beste: Die Menschen finden das klasse. Und ich auch 🙂

Nun durfte der Hauptsponsor SAP ran. Das erspare ich euch. Es war ein Verkäufer vor dem Herrn. Ich hab nur auf den Butterkuchen und die Heizdecken gewartet.

So das war es was es zu erzählen gab und wenn ich so auf die Uhr gucke, war das so einiges.

Morgen warten so einige Knaller und ich freue mich schon riesig.

Mehr dazu Morgen.

Over and out, ich gehe den Fallschirm bügeln!

Franzi

Re:Publika Tag 2, du kommst hier nicht rein.

Der heutige Tag begann auch sehr sonnig und mit einer Lagebesprechung des iForce Teams (Kai und Franzi) in der Lobby des Hotels.

Kai und ich haben mit unseren unterschiedlichen Brillen, auch viele unterschiedliche Dinge aufgesogen.

Nach dem Kai‘s Erfahrungen des Vortages wesentlich positiver als meine waren, bin ich doch sehr viel motivierter in den Tag und in mein CartoGo gestartet.

Der erste Vortrag des Tages sollte lauten: „Ich freu mich riesig, wenn ihr mich unterstützt…“ Social Media-Reichweite als vermarktbares Gut.

Ein heißes Thema in unserer heutigen Welt und ein noch relevanteres Thema für Bob.

Voller Vorfreude bewegten wir uns 30 Minuten vor Beginn in Richtung Stage.

Leider bat sich uns hier das Bild, welches wir schon am Vortag hatten: Das Motto der diesjährigen Re:Publica ist

„Einlass nach Auslass“.

Da die Re.Publica aber völlig überlaufen ist, findet dieser Auslass nur sehr zäh statt und jeder bewacht seinen Platz.

Eine freundliche Dame sagt einem dann noch: „Ihr könnt das alles auch später auf Alex TV gucken“. Prima warum bin ich denn dann hier?

Leider passierte uns das dann noch bei einem weiteren Vortrag in Folge, so dass wir uns nach Grunewald orientierten, um dort die nächste Mami Bloggerin zu treffen.

Ich sag nur http://frau-mutter.com. PR-Frau mit Buch und Kindern im Nacken. Klasse Frau und auch begeistert von Bob. Next Blogger auf unserer Seite. Bestes Nebenprodukt sie hat Film studiert.

Happy und wieder voller Mut sind wir zurück zur Re:Publica.

Dort haben wir uns dann im Team mit Kai endlich mal wieder einen Vortrag angehört.

VOX stellte uns neue Filmprojekte, von über der Grenze (DK), bis hin zum großen Teich vor.

Hier einige Links für euch, wirklich interessante Formate und auch wieder eine Bestätigung für mich: Die Dänen sind echt verrücktliebenswert.

Hier das Beispiel der Dänen: http://tbivision.com/show-of-the-week/2015/08/show-week-real-men/470211/

Dann Mädels: Achtung! Ich finde die Idee mega cool: Eine Frau verfolgt einen Tag den Alltag von drei Männern aus deren Sicht.  Sie haben eine GoPro um die Brust, so sieht sie alles, nur nicht die Männer. Hammer ich hoffe das kommt nach Deutschland. Leider keinen Trailer gefunden. Name der Show: „Hear me. See me. Love me.“

Ja, und das war es dann auch schon alles Berichtenswertes von der Re:Publica.

Wir werden Morgen nicht mehr hingehen, da es sich leider einfach nicht lohnt.

Wir werden noch weitere Blogger treffen, die alle nicht da sind, sondern in den Cafés Berlins. Und wir werden uns den Zoopalast noch einmal ansehen.

Schade, die Messe hat nicht mitbekommen, dass ihre Besucherzahlen so etwas von angestiegen sind und leider haben sie auch den Puls der Zeit verpasst. Gefragte Themen, in viel zu kleinen Räumen und dafür eine leere Stage 1. Schade. Aber ich bin mir sicher:

Berlin wird sich eine neue Konferenz suchen und sie auch finden.

Liebe Grüße und euch nach Morgen ein schönes, langes Wochenende.

Franzi

Re:Publica, ist das noch Kult oder kann das weg? Tag 1

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch gerne von meinem Besuch bei der Re:Publica berichten. Alles was ihr jetzt lest habe ich zwischen den Sessions und auf den Knien geschrieben. Also seid nicht allzu streng was die Künste der Rechtschreibung angeht. Sie sind eh schon nicht mein Freund und unter diesen Umständen noch weniger 🙂

Viel Spaß beim Lesen und wenn ihr noch weitere Infos wollt, meldet euch gerne bei mir.

Der Tag auf der Re.Publica hat um 10:00 Uhr angefangen, mit einer Eröffnungsrede. Die Re.Publica feiert ihren 10. Geburtstag dieses Jahr. Was soll ich sagen: Die Rede feierte das Vergangene, die Liebe und die Einigkeit der Community, die jedes Jahr dabei ist.

Man sah viel Kopfschütteln und das Verlassen des Raumes gen Sonne auf dem Innenhof. Kein perfekter Start würde ich sagen.

Gut ich habe mich auf den Weg gemacht die Liebe und Gemeinschaft zu finden. Viel Liebe haben mir die Blogger, die ich an diesem Tag getroffen habe, gegeben.  Alle waren sofort in Bob verliebt und wir haben unser Netzwerk schnell erweitern können. (wer Bob noch nicht kennt, www.ohmybob.com)

Gerade für die Muddis hier einige tolle Muddi Blogger von heute:
http://www.tollabea.de
http://mama-notes.de

und für euch Mädels:
http://dandydiary.de/dandy-diary-travel-diary-de-pijp/

Erfüllt mit Liebe war es Mittag und ich habe den Vortrag über „Snapchat für Erwachsene“ besucht. Hier hat uns Joshi per Videobeitrag (weil er noch in der Schule war) erzählt, was Snapchat ist und was Do‘s and Don‘ts sind.

Nach dem Videovortrag ist er per Skype zugeschaltet worden und hat Fragen beantwortet. Fazit seines Vortrags: In 1-2 Jahren sind dann auch die Omis und Opis auf Snapchat und für die Jungen gibt es eine neue App.
Cooler Typ und bevor ich mir zu alt vorkam bin ich lieber in den nächsten Vortrag gehoppelt.

In allen Räumen und auf der Media Convent (ja die findet hier auch statt und die Karte gilt für beides) rennt hier jeder mit so einer Brille auf der Nase rum.

Von „The Next Big Thing“ kann man da wohl nicht mehr sprechen.

Verzweifelt habe ich mich auf die Suche begeben etwas Innovatives zu finde. Ich fand: Furby. Mhh Old School oder schon wieder Neu, weil alt?

Mein Strohhalm für den heutigen Tag:  Let‘s meet Matthi

Am Abend folgte für mich ein kleines Highlight, Matthias Schweighöfer stellte zusammen mit Dan Mag, Warner und Amazon sein neues Serienprojekt vor. Es wird “ You are wanted“ heißen und ein Thriller werden. 6 Folgen sind geplant, die uns im Januar nächsten Jahres auf Amazon zur Verfügung stehen sollen. Matthias verkauft dieses Projekt wie immer sehr charmant und Amazon machte kein Geheimnis draus wie happy sie sind, dass sie Matthias für sich, und nicht Netfilx ihn gewonnen hat.

Ende Tag eins. Bis jetzt leider ein nüchternes Fazit. Aber Morgen sehe ich den Nachwuchs vom NMA, zusammen mit Google auf der Stage und auch sonst kommen einige Sessions auf die ich mich freue.

Bis Morgen und viele Grüße

Franzi