Le at Le at

ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

 

So ihr Liebe,

 

ich sitze im Flieger auf dem Weg nach Hause. 

Erst einmal danke, dass ich schon wieder so viel Feedback von euch bekommen habe. 

Das hilft mir definitiv meine Texte zu optimieren, aber auch zu wissen was ihr euch von mir wünscht. Wo nach ich für euch die Augen auf machen soll. 

Das eine konkrete Feedback (sorry lieber Leser das ich dich zitiere) hat angemerkt das ihm meine Berichte aus Cannes besser gefallen haben weil mehr „Fleisch“ dran war. 

 

Danke für diesen Kommentar lieber Leser, denn genau das hilft mir und ist die perfekte Brücke für mein Fazit dieser Reise. 

 

Bisher habe ich immer Reisen unternommen zu Festivals und Kongressen. Von diesen habe ich dann für euch geblockt. Das diese sehr entertainig zum lesen sind glaube ich sofort. Es gibt sehr schnell sehr viele Beispiel, aktuelle Cases, Dinge die ich euch an die Hand geben kann um sie für euch selber nach zu erleben und in eurem täglichen Alltag mir anzuwenden. 

 

Aber ich bin der festen Überzeugung, dass dieses was ich hier getan habe nicht minder wichtig für meine und unsere Arbeit bei Weischer ist. Das Beste hierbei: Die Starups und die Menschen die ich in Tel Aviv getroffen habe bestätigen mich noch einmal komplett darin.

Vor meiner Reise haben viele gesagt:“ Oh mein Gott, warum Te Aviv? Das ist doch super gefährlich dort.“ Und ich komme jetzt wieder und werde euch eines sagen: Wenn wir in Deutschland nicht langsam anfangen uns diese Orte anzusehen wo sich gerade die Welt dreht, wo Innovationen gelebt werden und wo Probleme gelöst und nicht vertagt werden, dann haben wir ein ernstes Problem.

Wir bekommen Wissen, Innovationen und ganz bestimmt keinen digitalen Vorsprung da durch, dass wir uns auf Konferenzen in Deutschland erzählen lassen wie es gemacht wird. Denn an dem Punkt wo uns diese Dinge erzählt werden, hat sie einer schon gemacht. 

Reisen an diese Ort schaffen es uns den Kern verstehen zu lassen was ist die Motivation, was ist das Problem und was sind die Dinge die jetzt getan werden, damit sie in drei bis vier Jahren uns berühren. 

Das große Problem beim warten bis es bei uns ankommt ist, ist folgendes: 

Wenn es erst einmal bei uns angekommen ist, haben in Stätten wie Tel Aviv ein Haufen von Menschen schon die Lösung ready für den Exit in der Tasche. 

Wir müssen aufpassen, dass wir in Deutschland uns nicht so lansam in die Mitte der gemütlichen Suppenschüssel setzen und es nicht mehr schaffen über den Tellerrand zu krabbeln. Und was mich dabei am meisten „aufregt“ ist, dass wir so unglaublich viel Potenzial im eigenen Land haben. 

 

Sorry lieber Leser, dass ich dich als Aufhänger genommen habe und du hast komplett Recht mit deinem Einwand. Im Vergleich zu meinen anderen Texten sind die letzten eher für die erste Betrachtung oberflächlich. 

Aber um in unserem Genre zu bleiben: Bei einem Blockbuster habe ich einen direkten Entertaimentfaktor, für eine große Masse. Aber diese Reise war eher der Arthaus Film der für einen Teil verstörend, für einen Teil vielleicht nicht richtig einen Sinn ergibt und dann gibt es da diesen Teil der in jedem Detail noch einen Hinweis des Regisseurs findet und am Ende des Tags sich seinen eigenen Film im Kopf daraus macht. 

Und genau dieses ist mein Ziel mit dieser Art von Reisen, die ich zu Hauf schon privat gemacht habe und jetzt durch Florian die Chance hatte es auch im beruflichen Alltasg zu tun, dafür bin ich ihm unendlich dankbar. 

Und ich verspreche euch an dieser Stelle schon eins: Der Film der gerade neu in meine Kopf entsteht, der wird schon sehr bald als Idee, Produkt oder Anstoß auf einem eurer Tische landen. 

 

Ich verabschiede mich von euch für vier Tage mit einem israelischen Sprichwort: 

Le at Le at, diese Sprichwort bedeutet Füßchen vor Füßchen. 

Lasst uns gemeinsam genau das tun: Füßchen vor Füßchen für das Kino von Morgen. Ich freue mich drauf. 

 

Ihr lest von mir wieder in vier Tagen dann von der DMEXCO und direkt im Anschluss aus Amsterdam von der IBC. Ich verspreche wieder mehr Blockbuster, aber defintiv nicht weniger Inhalt. 

 

Danke für das Lesen und die konstruktive Kritik. 

 

Bis ganz bald eure 

Franzi

 

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