„Little documentary never hurts“

ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

Der Duft der Opening Gala liegt noch in der Luft, als ich heute Morgen laufen gehe. Wo nach das riecht kann sich jetzt jeder in seinem eigenen Kopfkino vorstellen.
Ich gebe nur die Baselines und dann bin ich mal gespannt was bei euch da raus kommt.
Motto war „Wild Party“, es gab Neonfarbe mit der jeder Gast beglückt wurde am Eingang, es gab Trommler auf Wasserkanistern und ganz viel Alkohol for free.

Gut ich bin gespannt welcher Duft nach dieser Info jetzt in eurer Nase hängt.

Meine erste wichtige Erkenntnis an diesem Morgen war: Hally Berry wird gar nicht wie Hally geschrieben, sondern wie die nächste SportHALLE in eurem Heimatort.
Also dickes sorry das ich sie gestern in meiner Ankündigung falsch geschrieben habe. Ich hoffe ihr wusstet trotzdem alle wovon ich spreche.

Halle Berry hatte ihren Talk an diesem Morgen auf der Inspiration Stage im Innovation Bereich. Ich bin dieses Jahr leider sehr von dem Innovation Bereich enttäuscht.
Letztes Jahr gab es hier sämtliche VR-Brillen zum ausprobieren und viele tolle weitere Dinge und dieses Jahr ist es viel viel weniger.
Es ist viel größer, aber es ist fast nichts drin. Außer ein riesen Stand von Alibaba.

Gut aber zurück zu Halle Berry on Stage. Halle ist eingeladen weil sie eine neue Website launchen wird, auf der sie eigene produzierte Filme, eigenen Content, aber alles sehr cineastisch mit dem touch das sie die Stimmen ihrer Fans mit aufnimmt.

Auch Halle sagt, wie bis her alle anderen Hollywood Sterne die ich hier gesehen habe, das es früher darum ging möglichst wenig von sich Preiszugeben und das es jetzt eher darum geht in den Kontakt mit den Fans zu treten.

Um die Story aber natürlich nicht so plump klingen zu lassen und dem ganzen ein wenig mehr touch zu geben, hat sie natürlich mit Social Media angefangen weil sie nicht wollte das sie die Dinomutter für ihre zwei Kinder ist. Sie wollte verstehen was dort passiert.

Ihre neue Seite wird, wie auch schon früher ihre Seite, https://hallewood.com heißen. Wer diesen Launch miterleben will, einfach registrieren.
Übrigens die Frau ist in echt genau so schön wie auf ihren Bildern. Das hat man hier echt selten, aber hier ist es so.

Jetzt muss ich leider gestehen das ich eher gegangen bin. Das ging aber nicht anders, denn jetzt sitze ich schon mit nassen Händen im Lumieré Theater während ich euch schreibe. Es kommt gleich Mario Testino. Oh Gott wie ich diesen Mann vergöttere. Guckt euch mal seinen Insta Account an. Alleine das Bild was er von Cannes gemacht hat, Gänsehaut überall.

Also freut euch drauf. Es kann nicht schlecht werden, es darf nicht schlecht werden. Ich freue mich so riesig. Wer jetzt mit mir wartet kann schon einmal seine Website stalken: http://www.mariotestino.com

Was soll ich sagen Leute, ich wurde nich enttäuscht. Unter keinen Umständen. Man ist das ein toller Mann. Aber wir müssen kurz bei der Frau anfangen die ihn interviewt hat. Sie ist die Chef Editorin bei Teen Vogue, aber sie sieht selber wie ein Model aus. So eine unglaublich schöne Frau. Elaine Welteroth guckt euch die Frau einmal unter diesem Link an: http://wwd.com/business-news/media/teen-vogue-appoints-elaine-welteroth-editor-in-chief-10876348/ sie hatte übrigens für ihn hohe Schuhe an, denn Mario liebt High Heels. Gut das der meine Birkis nicht gesehen hat. Aber mit etwas anderem an den Füßen überlebt man hier die Kilometer auch nicht.

Testino betrat die Bühne mit seiner kleinen Kamera und fotografierte erst einmal den Saal und seine Interviewerin. Oder wie er es beschrieb:“ A little documentary never hurts.“ Wo ich wurde dokumentiert von Testino, hoffentlich bin ich gut zu sehen.

Ein wenig Hintergrund zu dem Charmebolzen aus Peru. Genau Testino ist entgegen wie viele denken Peruaner und nicht Italiener. Relativ früh in seiner Kariere ist er nach London gegangen und hat dort eigentlich alles gelernt was er heute tut.
Was er schade findet ist, dass er dabei seine Wurzeln verloren hat. Leider hat Testino seine Herkunft aus Peru nie so richtig gewürdigt und von daher auch erst sein Feuer, dass man natürlich als Latino in sich trägt unterdrückt.
Er arbeitet 7 Tage die Woche von 07:00 bis um 10:00h. Im letzten Jahr hat er aufgehört Party zu machen und zu trinken.
Er sagt er war ein richtiges Partyanimal, aber was er seinem Körper damit über die letzten 50 Jahre angetan hat ist nicht gut. Jetzt sagt er liegt seine Nacht im Tag.

Seinen ersten Job hatte er dann gleich mit Vogue und das war sein Sprungbrett in eine große Welt.

Er hat mitlerweile seine eigene Agentur gegründet und begleitet den kreativen Prozerss vom Anfang also Planung, Idee, bis hin zur Postproducktion. Einige Firmen fragen ihn dann sogar noch an für die PR, denn wer soll besser sein tun beschreiben, als der Mann der es gemacht hat.

Das Geheimnis bei ihm sind zwei Dinge. Zum einen versucht er ausschließlich mit Tageslicht zu fotografiren, das gibt seinen Bildern den ganz besonderen Touch.
Aber das Geheimnis warum er mit so vielen Brands zusammenarbeiten kann ist, dass er zuhört. Er hört zu was der Kunde sagt, was der Designer sagt und kreiert dann das Bild ganz genau so das es zu dem Kunden passt.
Das gibt ihm die Möglichkeit für viele Kunden gleichzeitig zu arbeiten, da kein Bild dem anderen ähnelt.

Genau so versucht er Dinge die er im täglichen Leben gesehen hat, zum Beispiel den Saal mit uns den er gerade Fotografiert hat, zu übersetzten in seine Bilder.

Aber sein persönlich größtes Talent beschreibt er zum einen das er so gut zuhören kann. Das er es schafft wirklich zu hören was der Kunde möchte und das dann in das Bild zu übersetzten. Viele sind immer überrascht wenn er sich hinsetzt und ihnen zuhört und nicht sagt:“ So machen wir das Bild.“
Und seine zweite Fähigkeit, weil diese hat er sich antrainiert (und jetzt bitte alle sehr gut lesen, das kann uns allen helfen) er hat sich antrainiert sein persönliches Ego relativ niedrig zu halten um dann Meinungen und Anregungen von anderen Menschen um ihn herum annehmen zu können.

Denn wie er selber sagt diese Meinungen helfen ihm immer besser zu werden und sich auch immer weiter zu puschen. Wichtig ist für diese Form der Arbeit aber, dass er Menschen um sich herum hat die er respektiert und die ihn respektieren.
Schöne kleine Story. An einem Set hat ihn eine Kundin zu Seite genommen und gesagt:“ So wie die Stylistin mit dir spricht, dass geht aber gar nicht.“ Darauf hin er:“ Doch das geht sehr gut, denn mit ihren Hinweisen puscht sie mich weiter.“

Oft schaut er sich auch die Fashionshows schon aus der ersten Reihe an und in seinem Kopf entsteht zu seinem bestimmten Kleid ein ganz bestimmtes Bild.

Eine ähnliche Reaktion hat er bekommen aus der Welt der Fotografen, als er auf Instagram gegangen ist. Viele seiner Kollegen haben zu ihm gesagt wie er das nur tun könnte. Wenn er seine Bilder so Online stellt, dann bekommt er doch kein Geld mehr dafür.
Sein Argument dagegen ist, dass er so als Brand noch viel wertvoller wird und durch seine Reichweite noch viel eher gebucht wird.
Was für eine Weise und richtige Entscheidung.

Alle diese Entscheidungen die er im Leben, im Job und eben auch mit Instagram getroffen hat, hat er nach seinem Bauchgefühl gemacht. Er geht ganz viel nach dem Bauchgefühl. Er sagt:“ Das ist die beste Mischung aus allem, Menschen müssten viel mehr ihrem Bauch vertrauen.“

Sehr interessant ist auch das er sich in seinen Entscheidungen immer sicher sein muss. Warum? Weil Menschen geben Feedback meistens weil sie selber unsicher in der Entscheidung sind. Wenn er auch unsicher ins Gespräch gehen würde, würde er zu keiner Lösung kommen. So ist jedenfalls einer Sicher.

Er selber ist ein sehr großer Perfektionist. Das glaube ich sofort wenn man seine Bilder sieht. Bei ihm muss von Haaren, Make up alles stimmen.

Früher hatte er immer Angst noch nicht fertige Arbeiten schon jemandem zu zeigen. Über die Jahre hat er aber gelernt das dieses falsch ist. Er hat gelernt das auch er noch etwas dazu lernt und seine Arbeiten sogar noch besser werden, wenn andere Leute mit involviert sind.

Also Leute eine Diva ist er nicht. Das würde anders aussehen.

Jetzt kommt finde ich ein sehr spannendes Thema. Millennials! Was denkt Testino über sie.
Zum einen sagt er findet er es gut das es sie gibt. Aber er findet gerade in seiner Branche ist die MIschung wichtig. Denn die neuen und kreativen Ideen, gemischt mit der Erfahrung von älteren Kollegen so entsteht großartige Arbeit.

Er ist aber sehr froh das heutzutage jeder über seine Plattform mit seinem Smartphone Fotos machen kann. Denn so lernen die Menschen, wie schwierig es eigentlich ist ein richtig gutes Foto zu machen. Das man auch den Blick braucht und nicht nur die Kamera.

Und dann war leider auch schon Ende. Aber er ließ es sich nicht noch nehmen ein riesen Selfi mit dem Saal zu machen.

Ach was für ein toller Typ! Das hat echt spaß gemacht. Schade das er wieder weg ist.
Wer es jetzt noch nicht gemacht hat, abonniert ihn auf Instagram.

Mein Vortrag der diesem jetzt folgen sollte war ein echter Versuch. Ich habe im letzt Jahr die Erfahrung gemacht das viele Vorträge die iHeart machen super sind und erst recht wenn Rayen Seacreast der Moderator ist.
Ich finde es ist hier so unglaublich entscheidend wer die Fragen stellt. Je besser diese Person ist, desto besser wird die Unterhaltung.

Rayen war im Gespräch mit Halsey. Jetzt werden viele von euch denken, die kenne ich nicht. Kennt ihr aber doch hört mal: https://m.youtube.com/watch?v=PT2_F-1esPk
Und guckt euch bitte mal die Viewzahl unter diesem Video an.
Gut krasse Frau.

Aber das sie so gut ist, dass hätte ich nicht gedacht.
Gestern habe ich an dem selben Ort die 25 jährige Demi Lovato gehört und nach 10 Minuten fluchtartig den Raum verlassen.
Jetzt sitzt in einem Schlafanzug mit blauen Haaren Halsey auf der Bühne. Sie ist 22 Jahre alt und Gott hat die was auf dem Kasten.

Sie schreibt alle ihre Lieder selber, sie produziert alle ihre Songs selber und sie macht die Regie bei allen ihren Musikvideos.

Halsey kommt aus einer sehr einfachen Familie. Ihre Eltern sind als Teenies Eltern geworden und haben ihr immer das Gefühl gegeben: Alles ist gut. Es gab immer Weihnachtsgeschenke, Geburtstage und solche Dinge, aber ihre Eltern waren wirklich nicht reich.
Sie sind super viel umgezogen, immer dahin wo die Jobs waren, darum war Halsey super gut darin sich immer wieder aufs neue vorzustellen.

Halsey ist schon länger in Cannes. Sie hat einen Vortrag vor weiblichen CEOs geahlten, denn sie selber ist auch ein CEO ihres eigenen Brands.
Gestern ist sie dann am Strand entlang gelaufen und auf einen Mann gestoßen.
Dieser Mann fragte sie ob sie auch wegen dem Festival da ist. Sie bestätigte dieses. Dann Fragte er ob sie eine Kreative sei? Nein. Ob sie im Marketing ist? Nein. Was mache sie denn dann? Sie wäre CEO ihrer eigenen Firma. Der Mann entgegenetre ihr:“ So habe ich mir aber keinen CEO vorgestellt.“ Darauf hin sie ganz kess:“ Dann sollten sie vielleicht ihr Bild von CEOs verändern.“ Bähm like that Girl.

Ihre Erklärung dafür ist auch sehr logisch. Die neuen Medien machen alle der jungen Menschen auf der Welt zu CEOs ihres eigen Brands. Sich selbst. Sie beobachtet das bei ihrem Bruder. Der ist super vorsichtig was er im Internet postet, da alles ja auf ihn und was ihn ausmacht zurück zu führen ist.

Sie selber ist immer noch super traurig das es sich die Medien so leicht machen jemanden zu beschrieben. Bei ihr sind sie zum Beispiel immer auf ihr blaues Haar eingegangen, aber das sie so viel mehr zu bieten hat, das hat leider keiner gesehen.

Sie selbst nutz ihre Fans als ihren eigen Spiegel für ihre Marke. Wenn sie etwas tut das nicht zu ihr passt, kann sie sich sicher sein feedbacken das ihre Fans an sie zurück.
Schön findet sie auch das sie selber ein organisches Produkt ist. Sie wird älter, sie ist mal krank und sie verändert sich und ihre Follower die tuen das mit ihr zusammen. Darum glaubt sie das ihre Fanbaise auch so rapide wächst.

Smartes Mädel. Jetzt mal etwas technisches. Oder auch nicht?

Der Titel lautet: Tech dies, Ideas Live.

Okay was passiert ist: Uns wurde ein super schöner Spot vom Superbowl gezeigt. Eine US. Army Stadtion zu Zeiten des Superbowls.
Bei diesem Event wurden irgendwann drei Soldaten mitgenommen in 3 Kreisrunde Würfel. In diesen Würfeln ging auf einmal die Leinwände um sie herum an. Als sie nach rechts blickten, merkten sie das neben ihnen ihre Familein saßen.

Es war eine Live 360 Grad übertragung aus dem Stadion, mit ihrem Familien im Stadion. So konnten die Soldaten das Spiel live sehen und der Spot dazu wurde am Ende des Superbowls ausgestrahlt. Hier ist der Spot: https://m.youtube.com/watch?v=oUWcDOKJfoM

Der Hintergrund dazu war nun das die Story zählt und sich die Technik dann unterordnet. Okay das ist leider nichts neues.
Auch das sie dann die Entscheidung getroffen haben anstt VR Brillen, diese Würfel zu bauen, damit die Familien wirklich die Tränen der Menschen sehen, auch nichts neues.
Wir erinnern uns alle an Expedia und deren Reise mit den kranken Kindern.

Aber schön das Fazit bleibt immer noch die starke Idee muss zuerst sein und dann kommt die Technik.

Jetzt laufe ich schnell zu Rev. Jesse Jackson. Wer das ist? Später mehr.

Ich befinde mich jetzt in einem Saal mit dem Mann der ganz nah an Martin Luther King gearbeitet hat. Da er sich selber als Reverent ohne Kirche versteht hält er uns zunächst eine Predigt. Aber was für eine.

Er ermahnt natürlich an die Diversity in ihrer klarsten Form. Integriert alle! Farbige, Frauen, Menschen anderen Glaubens und Menschen mit anderen Ansichten. Er meint wir als Werber haben die Kraft dazu.

Wir dürfen nie vergessen, rund 67% aller Menschen kaufen einen Brand, weil er sich zu den Werten dieser Marke hingezogen fühlt.

Menschen die aus sich einen Brand gemacht haben der für Hoffnung steht sind unter andrem Mandela, Ali und Luther King. Diese Menschen sind selber zu Brands geworden und haben Menschen animiert, mehr an die Hoffnung und die Veränderung zu glauben.

Wichtig ist nur das wir in unserer Industrie den Menschen die keine Stimme haben, eine geben.
Und das sieht man in den schönen Cases ja wirklich oft in Cannes.
Gerade dieses Jahr finde ich holt Indien so auf. Ich habe es gestern schon gesagt, ich werde es nachher bei den Cases der Awards auch noch einmal sagen, Indien ist dieses Jahr wirklich sehr weit vorne.

Was ihm überhaupt nicht gefällt ist, dass immer mehr Menschen mit Geld Geld machen in der Welt. Und so sind sie natürlich eher dem zugeneigt Menschen zu entlassen um weiterhin mehr Geld zu machen.

Er hat noch so viele schlaue Dinge gesagt, aber das muss man einfach gesehen haben. Ihr müsst euch diesen Vortrag leider selber ansehen. Es war für mich der erste Gänsehautmoment seit dem ich hier in Cannes bin.
Am Anfang als er den Saal betreten hat, sind alle aufgestanden und haben applaudiert. Das aber auch vollkommen zurecht.

Wer jetzt immer noch nicht weiß wen ich heute gesehen habe, hier hilft uns noch einmal kurz unser lieber Freund Wikipedia: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jesse_Jackson

Gut nach diesem Talk dachte ich eigentlich kann nichts mehr den Vortrag topen, aber ich sollte eines besseren belehrt werden.

Wir sind in den nächsten Saal umgezogen und haben uns den Vortrag: „How Athletes and Brands Can Change the World.“ angesehen.

Ich bin fast von meinem Stuhl gefallen. Vorne auf der Bühne die beiden CMOs der NFL und der NBA und jetzt haltet euch fest, es waren zwei Frauen.
Seit Tagen reden wir von Gender Equality und dann sitzt sie direkt vor uns. Ohne Worte und super krass.

Der Kernpunkt der Diskussion ist der gewesen, dass Athleten in dem heutigen Zeitalter sich sehr wohl bewusst sind, das sie selber die Marke sind. Das sie selber der Brand sind den sie beschützen müssen.
Athleten arbeiten aus dem Grund eher mit einem Brand zusammen, der diese Needs und dieses Verständnis von sich selbst unterstützt, als mit Marken die erst den Vertrag mit ihnen unterschrieben und in dem Moment wo sie die Unterschrift haben, sie komplett verändern wollen.

Das Digitale und Social Media Zeitalter hat den Athleten die Power gegeben auch mal anderer Meinung als ihre Vereine zu sein. Ganz stark hat man dieses Punkt in der letzten Wahl gesehen. Hier sind die Athleten aufgestanden und haben sich für ihre Meinung eingesetzt.

Die Message die allen im Raum noch sehr wichtig war, war folgende: Liebe Brands wenn ihr Werbung für eine gute Sache oder einen sozialen Verein macht, dann bitte bitte platziert doch euer Logo nicht so prominent. Der Kunde ansich weiß schon das die Aktion von euch kommt, also ist er auch viel lieber bereit euch in dieser Hinsicht zu unterstützen.

Am Schluss geben sie noch eine Tipp am Beispiel Lebron und seinem Deal für Beats by Dr. Dre. Dieser Case ist folgender Maßen zustande gekommen: Lebron hat zum einen eine kleine Summe für sein Auftreten in diesem Zusammenhang bekommen. Dann hat er Anteile an der Marke erhalten und er wurde am direkten Sales Umsatz seiner beworbenen Kopfhörer beteilig.

So eine Form der Zusammenarbeit hilft den Brands große Namen an sich zu binden.

Steve der als einziger Mann mit auf der Bühne saß hat zum Schluss noch eine schöne Analogie in die Welt von Social Media. Die heute zu kennzeichnenden Sponsored Ads auf Facebook und Instagram sind die Fake Editorials der Fake News Zeit.
Wo er recht hat.

Jetzt bin ich, obwohl es schon super spät war und ich wusste das dieses so eine lange Nacht wird (dieses Text verfasse ich gerade um 0:32 für euch) habe ich mir noch voller Vorfreude den Vortrag von Sir John Hegarty angeguckt. Ich war richtig voller Vorfreude und wurde dann wie ein Goldfisch auf den harten Beton geworfen.
Das Ding war eine reine Teleshopping Kiste, für ein Start up an dem er sich beteiligt hat.
Alleine schon aus Protest sage ich euch jetzt nicht worum es geht.
Nur das ich jetzt nur 12 Minuten zum Umziehen hatte und dann ging es wieder ins Palais zur Award Show.

Die könnt ihr jetzt gleich im nächsten Artikel lesen.
Ich muss aber auch gleich mal ins Bett. Morgen früh wird für mich wichtig. ADIDAS im Vortrag. Gleich um 10:00h zusammen mit Stan Smith. Ich raste aus! Meeegggaa

Bis gleich ihr Lieben!

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