M2C Konferenz: Shoot into Space

Shoot into Space and directly falling back to Earth.

But then getting a kickback into space, once the parachute opens.

And than slowly glide back to Earth.

 

Nein ich bin nicht betrunken während ich diese Zeilen an euch schreibe, aber das war mein Tag kurz und knapp. Da der ganze Tag auf Englisch stattgefunden hat, habe ich meine Gedanken mal in Englisch gehalten.
Die M2C ist wirklich eine interessante Veranstaltung. Stattfinden tut sie in den Räumlichkeiten des East Cinemas. Für alle die noch nicht dort waren: Ein kleines Privatkino mit 50 Plätzen. Diese 50 Plätze werden von 49 Menschen gefüllt die allesamt in großen Aktiengesellschaften arbeiten. Und dabei geht es von Siemens, über Jungheinrich (Gabelstapler), bis hin zu Otto Bock (Prothesen Hersteller). Und Platz 50 dann von meinem Popo. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich eine der wenigen ohne Ballerinas und Sakko war und es Morgen auch noch sein werde.

Ihr könnt euch denken mit welchem Eindruck ich mich in dieses Kino begeben habe.

Doch dann 3, 2, 1 – ready for takeoff:

Der erste Speaker war Geoffrey Colon von Microsoft. Hammer Vortrag. Einige Charts seht ihr als Titelbild dieses Vortrages.

Hauptaussagen:
– die heutige Form des Marketings ist (durch die Socialen Medien und die vernetzte Welt) die Mund zu Mund Propaganda.
– Darum ist die Haltung eines Unternehmens, auch zu schwierigen Themen (wie z.B in den USA Donald Trump) und die damit verbundene Verbreitung dieser Haltung wichtiger als je zuvor.
– Werde als Unternehmen wieder zum Kind und stelle „Warum Fragen“ hinterfrage dich und die Gesellschaft jeden Tag, immer wieder aufs Neue.
– Und dann der KNALLER: In Silicon Valley nutzt man seit neuestem Life Shields. Ich habe es als Bild für euch mit an dieser Mail gehängt. Genutzt wird dieses einmal Intern. Er hat es an seiner Tür hängen. Es soll für Transparenz sorgen. Das Ziel ist es, dem Gegenüber zu zeigen wer du bist. Und auch Extern in Präsentationen wird dieses gezeigt, um ins Gespräch zu kommen, Gemeinsamkeiten zu finden und Vertrauen zu schaffen. Ich bin sprachlos und suche meine Meinung hierzu noch über Nacht. Aber mich würde sehr interessieren wie ihr das so findet.

So das war ja schon einmal wesentlich mehr, als ich erwartet habe. Gerade lasse ich mich in meinen Sessel sinken, da holt die Rakete noch einmal aus, um es auch wirklich bis zum Mond zu schaffen.

Next is: Lars Silberbauer from Denmark (Herzklopfen und Herzrasen machen sich bei den weiblichen Ballerina Trägerinnen und mir breit).
Lars arbeitet für Lego als Global Director Social Media, YouTube & Search.
Ohne Worte was Lego da auf die Beine gestellt hat.
Lars hat vor 5 Jahren bei Lego angefangen. Damals gab es keine Strategie für Social Media.  Lars hat gesagt: Alles klar Lego, das machen wir inhouse. Jetzt nach fünf Jahren hat er Büros einmal um den Globus, sodass er garantieren kann 24/7 auf die Bedürfnisse seiner Kunden (klein und GROSS) eingehen zu können.

Der Hauptsitz befindet sich in London, wo für jede Zeitzone und jede Sprache ein Mitarbeiter sitzt. Live können per Big Screen Länder mit einander verglichen werden, was ihre Social Media Performance angeht.

Besonders beeindruckt (neben seiner Optik :)) hat mich seine 100$ Kampagne.

Lego hat mit 100$ eine Globale Social Media-Kampagne gefahren.

Dabei entstand Life of George. Lars und sein Team haben für 100$ Lego gekauft und George gebaut. Danach haben sie die Community aufgefordert George nachzubauen und ihn an besonderen Orten zu fotografieren. Es hat 20 Minuten gedauert und dann kam das erste Bild aus Griechenland. Ich bekomme die Präse und dann zeige ich euch auch, wie sich später George‘s Ex-Freundin per Facebook zu Wort gemeldet hat.
Alles zusammen hat mich einfach beeindruckt, dass Lego mittlerweile der Zweitbeste YouTube Channel der Welt ist. So genug Lego, aber wirklich beeindruckend.

Und dann denkst du: So, jetzt muss ja mal was für die ganzen AG‘s um mich herum kommen, aber denkst du! Dann kam Jeremy von Google. Den kennen ja schon so einige von euch.
Auch bei Jeremy war die Transparenz ein ganz großes Thema. Und er empfiehlt den Marketing-Menschen dieser Welt ein early Adopter zu sein. Das wäre wichtig.

Okay Leute ab auf Snapchat mit euch. Obwohl das wohl schon nicht mehr so early is. Ich frage ihn morgen mal, was wir so machen sollen.
Schön war sein Chart, welches das Unternehmen mit Draco und Hermine verglich. Guckt auf den Bildern selbst und entscheidet:

Sind wir Draco oder doch Hermine?

Dann kam ein schneller Fall gen Erde und ich erspare euch die Inhalte. Ich sage nur so viel: Die 49 Hälse um mich herum wurden länger und ich habe Emails beantwortet 🙂

Im Anschluss ein Mann, der sehr vertraut roch und es erklärte sich sofort warum: ER kam von Beiersdorf und kümmert sich dort um die Data-Liebe von Nivea.

An seinem Vortag hat mich sehr beeindruckt, das Nivea einen Algorithmus entwickelt hat, der in England die Twitter-Unterhaltungen der Leute scannt und dann, sobald sie sich über Hautprobleme unterhalten, sich dazu schaltet und Empfehlungen gibt. Komplett automatisiert. Und das Beste: Die Menschen finden das klasse. Und ich auch 🙂

Nun durfte der Hauptsponsor SAP ran. Das erspare ich euch. Es war ein Verkäufer vor dem Herrn. Ich hab nur auf den Butterkuchen und die Heizdecken gewartet.

So das war es was es zu erzählen gab und wenn ich so auf die Uhr gucke, war das so einiges.

Morgen warten so einige Knaller und ich freue mich schon riesig.

Mehr dazu Morgen.

Over and out, ich gehe den Fallschirm bügeln!

Franzi

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