Bitcoin = Old Laundry?

ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

Howdy liebe Leude! Der Herzblutblogger hat das Rodeo mit einer Maulsperre überlebt. Im Schlaf stand mir glaube ich noch der Mund offen. So eine andere Welt und was noch viel krasser ist, jetzt geht es weiter mit einer komplett anderen Welt.
Der Welt die mir das erste mal so richtig im letzten September in Tel Aviv begegnet ist. Blockchain, Crypto, Bitcoin.

Wir haben uns mit unserem kubanischen Uber Driver wieder in Richtung Convention Center gemacht und saßen relativ flott in einem der kältesten Räume die ich hier erlebt habe. Ich dachte die Nase friert weg. Gefühl, mit jedem Grad das es Draußen wärmer wird, wird es hier drin kälter.

Auf der Bühne im ersten Vortrag begrüßt uns eine junge Dame vom MIT. Real Life Big Bang Theory meine Lieben.
Mit dem Unterschied das diese Frau uns ihre Gedanken auch wirklich erklären konnte. Das Thema: Cryptocurrencies: A New Future for Money
Zum Start ihres Vortrages sollten wir uns dieses vor Augen führen: Geld hat nur einen Wert auf dieser Welt, weil wir ihm diesen gegeben haben. Es ist die Geschichte in unserem Kopf dahinter und nicht eine Geschichte die Geld sich selber gegeben hat.

Crypto Money hat den großen Vorteil, das hier keine Bank sich dahinter verbirgt sondern eher zum Beispiel Jesuscoins 😉
Nein im Ernst: Der Kern von euch vielleicht allen schon einmal begegneten Bitcoins ist die Blockchain. Die Blockchain beinhaltet die Information wo welche Transaktionen stattgefunden haben.
Nun waren 2016 viele Menschen sehr desillusioniert davon was Bitcoin kann und waren sich sehr sich, das diese Währung uns nicht weiter bringen wird.
Und wie es oft so ist haben ein paar schlaue Menschen den Bitcoin auseinander genommen und herausgefunden das die Blockchain, welche sich hinter dem Bitcoin befindet eigentlich die nächste Evolution des Internets ist.
Warum das Internet?

Als das Internet erfunden wurde, gab es uns eine so riesige Plattform um auf vielen Gebieten zu spielen und zu entwickeln.
Das selbe geschieht jetzt auch mit der Blockchain. Das bedeutet es muss nicht nur Währung sein sondern kann auch, Pässe für Flüchtlinge, tracking von Reiserouten einzelner Produkte und vieles mehr.
Wir sind aufgefordert hiermit kreativ zu sein und der Blockchain/dem Bitcoin einen Wert in unserem Kopf zu geben, damit er irgendwann genau so einen Wert hat wie unser Geld.

Das Thema Blockchain wird uns hier die Tage noch begleiten und ich glaube für uns ziehe ich hier noch ein gesondertes Feedback. Bis dahin gibe ich euch ein schönes Video von John Oliver an die Hand, welches hier gerade durch die Deke geht und die Dame vom MIT komplett mit überein. (Nehmt euch 25 Minuten) https://m.youtube.com/watch?v=g6iDZspbRMg

Nach so viel Gehirnsport am Morgen, erst einmal zu etwas das ich „verstehe“ VR. Es gibt hier beim SXSW ein extra Cinema für VR. Was ist dieses? Eine eigen Halle in der sich unterschiedlichste Producer batteln ihre VR Produkte vorzustellen.
Das Problem: Man muss sich anstellen in der Waitingline für die Waitinglist, okay?!
Gut wir stehen auf der Liste. Lets wait und go weiter with the Flow

Wenn du meinem Magen sagst go with the Flow, dann geht er erst einmal zum Mittag. Heute mal zur Abwechslung Salat.

Nach der Stärkung sind wir zurück zum VR Cinema, aber wir müssen immer noch 50 Minuten warten. This better be good!

Die Zeit bis zum Erlebnis vertrieben wir uns mit Kunst. Ja ihr lest richtig Kunst. In vielen kleinen Zimmern sind ihr Art Installationen die man mal mehr mal weniger versteht. Oder warum sollte ich mir Essen auf den Teller projizieren, wenn ich doch einfach Essen drauf legen könnte?

Und nach 3 Stunden und 30 Minuten war es endlich soweit. Wir bekamen die Chance Awake in einer exklusiven 90 minütigen Preview zu sehen. Awake wird die erste Serie in VR. Erst haben wir uns gefragt, ob es sich gelohnt hat so lange zu warten und was soll ich sagen: Hat es. Man ist so mittendrin und dabei das einem der Atem wegbleibt. Und anders als beim Tatort kann ich mir nicht einfach ein Kissen vor die Augen halten, also habe ich sie zweimal zugemacht.
Stimmen tauchen auf und lenken meinen Blick und durch die HTC Vive habe ich die Chance mit ein Teil der Geschichte zu werden. Wirklich super spannend und ganz bestimmt nur der Anfang.
Im Mai wird es zugänglich für alle von uns. Ich kann es nur empfehlen.

Wir steuern mit großen Schritten auf den Musikteil des Festivals zu, also haben wir den Abend mit zwei Legenden beendet. Kim Deal ehemaliges Mitglied bei den Pixies und Steve Albini, der Alben mit Nirvana aufgenommen hat.
Und was soll man als alter Kinomensch sagen, es ist schön zu sehen das die Musikbranche mit den selben Problemen schon bei der Produktion zu tun haben: Digitalisierung. Es verwirrt Kim schon sehr, dass ihr Schlagzeug auf einmal aus der Dose, abstatte live eingespielt kommt.

Apropos live eingespielt. Das war das Motto unseres Abends: Wir waren in einer Piano Bar wo sich zwei Pianos miteinander batteln und dabei haben wir ganz nebenbei diskutiert, was wir hier eigentlich machen, warum wir das machen und was wir rausziehen.
In unserer Gruppe aus alten Hasen und Frischlingen waren wir uns einig, wir erfüllen gerade alles was die Menschen da Draußen wollen: Wir sind zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und konsumieren den richtigen Content.

In diesem Sinne ich hoffe das lesen hat Spaß gemacht und gute Nacht!

Eure Franzi

Ist das mein Fußabdruck?

ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

Guten Morgääähn. Puh okay Austin hat dann doch noch einmal eine andere Schlagzahl. Denn durch das Music Festival, welches hier auch mit stattfindet, ist Abends nicht Schluss nein dann geht es erst richtig los.
Austin hat den berüchtigten 6th Boulevard auf dem sich Abends alles tummelt. Die Straße wird gesperrt und das Leben fängt auf der Straße an.
Die zahlreichen kleinen Clubs und Bars sehen aus als hätte hier gerade ein Hollywood Setdesigner sein Meisterwerk abgeliefert.

Wir waren aber artig. Nach dem mein lieber Kollege Jan-Eric dem Ex-California Girl den Traum erfüllt hat, das Abendessen ganz exclusive beim In and Out Burger einzunehmen, haben wir uns in die Schlange beim German Haus gestellt.

Ich sage mal so. Es gibt hier Moment da denkt man sich:“ Einfach mal die F***** halten.“ Wieso muss es immer so sein, dass man sich für seine Landsleute so schämt? Ja Leude es heißt German Haus, aber deswegen ist es nicht euer Haus. Auch wir deutschen müssen uns in die Schlange anstellen und dort warten bis wir dran sind. Und ehrlich, bei dieser pulsierenden Stadt ist das weiß Gott kein Nachteil. Von der anderen Seite der Straße schallen uns tantrische Gesänge zu, von denen wir lange gedacht haben das wir den Soundcheck hören und auf der Straße kann man Menschen gucken bis der Arzt kommt. Eigentlich ist dieses besser als jede Sendung von DSDS.

Gut lange Rede, wir waren drin und drinnen tobte die Meute zur Meute 😉
Wir zwei waren aber schon geschafft vom Tag und darum ging es früh mit dem Uber wieder zurück ins Hotel.

Warum? Ganz einfach am nächsten Morgen hieß es früh auf die Beine. Im Ballroom D gab sich eine ganz besondere Frau die Ehre, die noch nicht lange eine Frau ist. Chelsea Manning war dort zu sehen. Wer ist Chelsea? Ich sag mal so: Danke Wikipedia das es dich gibt, lest es selber: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Chelsea_Manning

Es ist für mich immer wieder sehr beeindruckend solche Menschen in „echt“ zu sehen. Da kann man noch so viele Videos gucken, wenn man mit Menschen wie diesen einen Raum teilt, hat man mehr ein Gefühl dafür wie es dem Menschen wirklich geht.
Und dieser Frau auf der Bühne merkt man an das sie nach sieben Jahren Gefängnis anfängt sich den Weg ins Leben zurück zu kämpfen.

Nach dem Präsident Obama noch mit dafür gesorgt hat das sie aus dem Gefängnis kommt, landete sie direkt in einem Land unter der Regierung Trump. Ohne Papiere, ohne Zugang zu Konten und ohne Wohnung. Aber nach ihrer Zeit im Irak und dann im Gefängnis wollte sie einfach wieder nach Hause. Also besorgte sie sich eine Wohnung in Maryland und ging zurück nach Hause.
Dort fand sie ganz langsam den Weg zurück ins Leben. Nach 7 Jahren nie alleine sein, ist es doch nun sehr schwer für sich alleine zu sein. Nur wer will mit jemandem wie ihr zusammenziehe? Einen Mitbewohner zu finden ist nicht so leicht.

Darum ist ihr liebster Mitbewohner ihr Computer. Wenn sie mal wieder einen depressiven Schub hat, dann geht sie an ihren Computer und coded. Sie liebt es Programme fehlerfrei zu machen. Gerade arbeitet sie an vielen Projekten, die sie von anderen Menschen übernommen hat, weil diese nicht weiter gekommen sind.

Doch wie bewegt sich ein Mensch in dieser Welt, der ganz genau weiß welcher seiner Schritte wie überwacht wird? Ganz einfach alles nur am Laptop. Auf ihrem Handy befinden sich keine Apps und wenn sie doch einmal ein Uber braucht, dann wird die Ortung nur für diesen Moment angeschaltet und direkt danach wieder aus.
Sie sagt, dass ist auch definitiv für ihren Schutz.

Was rät so ein Mensch, der definitiv bei der Geburt ein paar mehr Gehirnzellen als viele von uns abbekommen hat uns?
Sie rät uns seid euch einfach eurem digitalen Fußabdruck bewusst.
Ihr hinterlässt etwas in dieser Welt und wie können diese Daten genutzt werden? Was kann damit passieren?

Sie sagt am Gefährlichsten sind da Draußen gerade die Software die erfunden werden für zum Beispiel Marketing. Wo bewegt sich jemand, was gefällt ihm. Der unterscheid ist nur, die Software ist für den Zweck toll und auch nicht gefährlich.
Aber die Menschen die diese Software erfinden vergessen wofür diese Software, diese Daten noch genutzt werden können.
Und das muss nicht jetzt sein, sondern in der Zukunft.
Darum müssen Menschen die diese Software entwickeln ganz vorsichtig sein, was sie dort programmieren.

Am Schluss noch eine sehr spannende Frage aus dem Publikum: Was würde sie Edward Snowden raten? Sie kann ihm leider nichts raten, was sie aber kann ist uns eines sagen:
Wenn wir etwas sehen das auf dieser Erde falsch läuft, seid nicht schüchtern dieses aufzuzeigen. Seid euch nur den Konsequenzen bewusst die es haben kann für euch und welcher Wert für die Gesellschaft dem gegenüber steht.

Wow! Danke SXSW für diesen Vortrag. Danke Chelsea für deine Tränen am Ende, welche gezeigt haben, dir geht es nah. Du hast viel durch und was ist deine Konsequenz draus?
Sie steht dieses Jahr für den Senat in Maryland für die Demokraten zur Wahl.

30 Minuten Atempause. Und dann ganz anderes Thema oder auch nicht. Elektro Mobilität. Da war doch auch was mit Daten. Vice News und ihr Gast John Krafcik wird es uns sagen.

Was für ein CEO ist das, der sich am meisten freut wenn die Menschen beim Anblick oder ausprobieren seines Produktes einschlafen?
Richtig es ist der CEO von Waymo, der Schwesterfirma von Googel, welche diese kleinen süßen Autos entwickelt haben die selber fahren. Das war 2015, tatsächlich hier in Austin, mit einem blinden Fahrgast an Board.
Doch was ist seit dem passiert, was hat sich verändert. Easy to say: Vom Ansatz das erste selbstfahrende Auto zu bauen geht es dahin, den besten Fahrer zu bauen. Waymo hat sich zusammen getan mit Chrysler und arbeitet fleißig dran den smartestem Autofahrer der Welt zu bauen.
Oh Waymo davon kannst du bitte ganz bald ein paar nach Pinneberg schicken!
Nein Spaß beiseite. Wir wurden Zeugen von einer Weltpremiere. Wir haben die ersten Videoaufnahmen, aus einem Waymo Auto in Phoenix gesehen. Dort sind mehrer seiner Art unterwegs auf den Straßen und fahren glückliche Fahrgäste von A nach B. Das glücklich macht den CEO aber nur halb so glücklich, wie der eine Fahrgast der beim Fahrerlebnis, einfach mal eingeschlafen ist.

Was zeichnet den Waymo Fahrer aus? Er fährt der Geschwindigkeit angepasst und erkennt Dinge schon, bevor sie eigentlich passieren. Das könnt ihr ganz gut in diesem Video sehen: https://m.youtube.com/watch?v=B8R148hFxPw

Der Interviewer heute war wirklich sehr stark. Okay er ist von Vice, was will man auch sonst erwarten, aber trotzdem. Ich liebe es hier das wir nicht eine Keynote nach der nächsten sehen, sondern wirklich gute Journalisten tolle Fragen stellen. So bekommt man auch Antworten, die man so vielleicht nicht bekommen hätte.

Oder glaubt ihr der CEO von Waymo hätte in einer Keynote beantwortet was passiert, wenn Menschen Sex in seinem selbstfahrenden Auto haben? Nein ganz bestimmt nicht, aber hier und heute bekommen wir die Antwort:“ Ist bis heute noch nicht passier, aber wir werden damit natürlich seriös umgehen.“

Nach den selbstfahrende Autos, ist Waymo jetzt auch daran selbstfahrende Trucks zu bauen. Das habt ihr bestimmt schon der Presse entnommen. Aber die berechtigte Frage ist hier:“ Was passiert eigentlich mit den ganzen Truckern und Taxifahrern die durch diese Form der Fortbewegung arbeitslos werden?“
Leider ist hier die Antwort auch nicht befriedigend. Es wird an sie gedacht und ihnen ist das Wohlergehen auch wichtig, aber sie haben noch keine Lösung.

Jan-Eric und ich haben diese Erfahrung heute Morgen schon selber gemacht. Mit dem Taxi sind wir gestern zum Festival gefahren. Das Ganze mit 1000 schlenkern durch die Stadt. Heute Morgen haben wir ein Uber genommen. Auch noch ein Pool Uber, bedeutet wir haben einen netten Mann noch auf dem Weg an seinem Hotel eingesammelt. Und die Dame die uns mit ihrem Privatwagen gefahren hat, ist freundlich und direkt zum Center gefahren. Kosten, 5 Dollar weniger als der Taxifahrer.
Und freundlich ist hier der große unterscheid. Aber wie fühlt es sich auch an, wenn bei so einem Festival eigentlich die ganze Stadt voller Menschen ist, die von A nach B wollen aber die Taxifahrer müssen in der Nase bohren, denn John holt uns nach Feierabend mit seinem privaten PKW ab, gibt uns dabei Stadt und Restauranttipps und wird am Ende per App bezahlt?
Menschen wie der Taxifahrer und Trucker sind einfach die leidtragenden vom digitalen Fortschritt und die Regierungen in den einzelnen Ländern müssen sich überlegen wie sie solche Techniken ermöglichen (anders als in Deutschland) und dabei aber nicht die Menschen vergessen die dabei auf der Strecke bleiben. Eine Mammut Aufgabe.

Okay was positives zum Schluss. Holt die Kalender raus, denn im Jahre 2028, also in 10 Jahren von heute, könnt ihr euch vom Flughafen von einem Waymo Car abholen lassen. Das garantiert uns der CEO von Waymo heute. Wir sprechen uns in 10 Jahren wieder mein lieber. Ich muss mit dem Ding nach Buxtehude und die Rehe fliegen hier nur so über den Deich. Ich bin gespannt.

Ach Kinder und nun kommt ein Vortrag, ja der hat wahrscheinlich nicht viel Gehalt für das Fortbestehen von Weischer.Media, aber super viel für mein Herz!! Jetzt kommt Jess und Mandy Moor auf die Bühne!!!!!! Gilmore Girls deluxe. Okay sie sind für ihre Amazon Prime Serie hier, wo heute Abend exklusiv die letzte Folge der aktuellen Staffel gezeigt wird, „This is us“. Keine Angst ich spoiler nicht, ich sabbere jetzt nur. 🙂 Ich hoffe so das Rory sich eines Tages noch für Jess entschiedet.

Nach dem Vortrag könnt ihr mich jetzt offiziell Spokesperson für „This is us“ nennen. Der Drehbuchautor und Regisseur hat aber auch wirklich recht. In Zeiten wie diesen, ist es einfach mal schön eine Familie im TV zu sehen ohne den bösen Präsidenten, den blutrünstigen Vampir oder Ritter einer Vergangenen Zeit mit im Cast. Die Menschen können sich mit der Story verbinden und haben das Gefühl jeden berührt ein anderer Teil aus der Serie.
Jan-Eric und mich hat ganz besonders berührt wie echt die Menschen da auf der Bühne waren und wie groß das blinde Verständnis war. Sehr cool also alle Amazon und „This is us“.

Hier nach gab es mal wieder super gesundes Mittag. Nachos und 10 verschieden Käsedips und das alles for Free. Juhu Almased Kur ich komme noch dieser Reise. Aber mal ehrlich wenn man nicht will muss man während seines Aufenthaltes hier nicht mehr als, Uber bezahlen. Alles andere findet man auf die eine oder andere Art für umsonst.

Jetzt geht es für Jan-Eric und mich, zusammen mit Hamburg Start Up zum Rodeo. Ich bin ja mal gespannt.

Was soll ich sagen wir sind beim Rodeo. Die ganze Zeit wo wir hier gewesen sind, habe ich gedacht wow sind die hier liberal, Aber als wir dann im Bus saßen mit all unseren German Friends und uns mehr und mehr der Rodeo Arena näherten musste ich sehr schnell begreifen, es ist einfach nur Austin zum SXSW. In unserer kleinen Blase findest du keine Trump Fans und die Welt steht allen offen, aber sobald du diese Blase verlässt befindest du dich bei den Red Necks, aber so etwas von.
Jede Klischee wird hier erfüllt und ganz nebenbei hast du noch Business Talk mit deutscher Vertretern der Wirtschaft. Skurriler geht es nicht.
Nach einem Turkey Leg, der allen Veganer Tränen in die Augen treibt und einem deep fried Oreo geht es in die Arena. Hier kann man seinen kleinen europäischen Augen kaum glauben. Und das lag nicht an dem heißen Zuckerwattemann, sondern an dem was sich hier an national Stolz abspielt. Ohne Worte. Mit offenem Mund bin ich dem Spektakel gefolgt und dann gucke ich an meinem rechten Handgelenk runter und mir wurde klar: Wir sind eingeladen zur Aftershow mit den Cowboys.
Stay tuned und ich gucke mir jetzt die fünfjährigen an, die die Schafe reiten.

Okay After Show. Nach dem sich alle der deutschen Reisegruppe mit Cowboyhüten ausgestattet haben, mussten wir dann bei der After Show feststellen, das dieses leider nicht reicht um es mit den Königen des Leindancing aufzunehmen.
Nach einer Stunde diesem Entertainment, haben wir uns wieder in den Schoolbus gemacht und ab nach Hause.

Das war wirklich genug für heute!

Gute Nacht und bis Morgen.

Eure Franzi

„GO WITH THE FLOW“

Der erste Tag ist zu ende. Ganz ehrlich, ich wusste nicht was mich erwartet. Ich habe es mir ausgemalt, aber dass es so viele erste Male für mich geben würde, damit habe ich nicht gerechnet.

Das „Schlimmste“ kam gleich am Anfang. Da ich erst drei Tage nach dem offiziellen Start vom SXSW in Austin angekommen bin, habe ich mir Allianzen vor Ort gesucht die sich die ersten Tage anguckten und dann mir berichten.
Das war auch nicht das Problem. Klappte super. Heute Morgen, nach dem ich gestern komatös ins Bett gefallen bin, schrieb ich eben diesem Kontakt eine What´s App mit den Worten:“ Hi und wo drauf soll ich achten, wo muss ich hin, was soll ich vermeiden?“

Die Antwort kam prompt:“ Go with the flow.“

WHHHAATTTTT! Okay ich wusste dieser Trip wird eine Challenge, aber so eine? Ich plane alles, bis hin zu wann ich ein Zeitfenster habe um aufs Klo zu gehen, wenn ich zu solchen Events gehe. Und jetzt diese Antwort?
Okay wow Challenge, aber I do my very best.

Da wir noch keinen Plan hatten wo was ist, erst einmal total gegen die Regeln ab ins Taxi. Der Coole SXSWler fährt Uber oder Lyft, aber hey sutche mit den Frischlingen.
Ging auch super flott und zack waren wir da. Registrierung ging auch super schnell und dann das: Wir waren zu früh. Oh Gott sind wir deutsch. Aber egal Vorfreude hat uns hergetrieben und zu sehen gab es schon genug. Die Menschen hier alleine sind es schon wert.

Als sich dann um 10:00h die Türen der Hallen für uns öffneten haben wir gleich das erste von heute noch vielen krassen Gesprächen gehabt. Eine Innovation die mittels einer API es zulässt, dass man auf Fahrradspeichen Bilder spielen kann und dieses nach Location, Wetter und Uhrzeit ausgespielt. Liebe Freunde von JvB Karte habe ich für euch eingesteckt. Das Krasse ist aber die Herkunft dieses Mannes. Er kommt aus Fukushima. Richtig der Stadt wo vor einigen Jahren die Katastrophe im Atomkraftwerk stattgefunden hat. Spannendes Leben lebt er und er hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seinen Innovationen einen Weg aus der Katastrophe zu finden.

Auch in der Trade Show hier stehen wir mit einem German Pavillon. Was ich mich nur fragte:“ Warum hängen da Bilder von Merkel, Steinmeier und Zypries? Ah einer der nächsten Stände sollte es zeigen, Merkel ist hier so etwas wie das Gütesiegel für Qualität. Das war nicht der einzige Ort wo sie mir noch begegn sollte. Mh vielleicht sollten wir in Deutschland darüber nachdenken den TÜV gegen Muddi Merkel zu tauschen. Scheint international gut anzukommen.

Der erste richtige Vortrag des Tages sollte uns nun zur NASA und Lego treiben. Hier lernten wir auch gleich, das frühes anstehen in Austin wirklich Sinn macht. Heiliger die Schlangen sind echt mal noch eine Hausnummer mehr. Und der richtige deutsche ist ja so ein unglaublich geduldiger Menschen. „Go with the Flow Franzi, go with the Flow“
Der Vortrag ging um Open Innovation. Die nächste Form der Innovation. Was ist dieses im Kern? Eigentlich sagt uns dieses nur die logische Evolution der Innovation. Nach dem die Menschen meine Marke oder mein Interessensfeld inhaliert haben, sind sie selber die besseren Entwickler meiner Marke. Was machen also Lego und NASA? Sie geben ihr Produkt ein stückweit in die Hände ihrer Benutzer oder bei der NASA in die Hände der Menschen, die sich für sie interessieren.

Aber warum sollte man dieses tun? Es liegt auf der Hand, ganz klar es spart einfach Geld. Am Beispiel Lego. Hier kann die Community unterhalb des Jahres Vorschläge für neue Produkte machen und welches Produkt am Ende 10.000 Zustimmungen erhält kommt am Ende in die engere Entscheidung und wird im besten Falle produziert. Da die Community diesem Prozess folgt, sind dies Produkte fast immer so gut wie sofort ausverkauft.

Bedeutet 0€ in der Entwicklungsphase, Invest in der Produktion und dann direkter Revenue beim Verkauf.

Oder die NASA hatte das Problem, wenn ihre Astronauten nicht aus ihrem Abzug dürfen, wohin dann mit dem Urin und dem naja ihr wisst schon dem anderen. Auf diese Frage hat die NASA 5000 Einreichungen von überall auf der Welt bekommen.
Naja auf eine Challenge mit dem Titel „Space Poop“ hätte ich mich auch sofort beworben.

Fazit, wenn manchmal kommen die besten Innovationen schon gar nicht mehr aus den eigenen Reihen, sondern von den Konsumenten selber.

Aber wisst ihr was an diesem Vortrag besonders spooky war? Mitten im Vortag lief es mir eiskalt den Rücken runter. Ich guckte nach vorne, der Vortrag lief und mein Blick schweifte ab auf den Banner der Hinter den Speakern hang. Dort stand in riesen Buchstaben: SXSW 2018. Ahhh machte es in meinem Bauch. Ich bin wirklich hier. Ich fasse es nicht.

Und als ich eh gerade in meinen Bauch horchte fragte ich mich:“ Sage einmal, hast du echt schon wieder Hunger?“ Leute es riecht hier einfach konsequent überall nach Essen! Wahnsinn, dieser BBQ Geruch, da hüpfen die Speicheldrüsen echt von 0 auf 1000.

Egal, Franzi Focus: Erst einmal Ziegenbabys streicheln bei Viceland. Ja ihr lest richtig bei Vice kann man Ziegenbabys streicheln und glaubt mir jeder Infleuncer hier der etwas auf sich hält sitzt dort und tut dieses auch.

Dann nächster Vortrag What is next? Gestensteuerung, Touch, Stimme, was kommt nun?
Der Vortrag war wohl nicht nur mir im Programm aufgefallen, zumindest war die Schlange so lang wie drei Stationen U1 in Hamburg.
Spannend 9 von 10 Amerikanern nutzen eine Form von AI (Artificial Intelligence) zu Hause bei sich, aber nur einer von fünf hat ein Amazon Echo zu Hause. Warum ist das so?
Die Menschen erwarten einfach jetzt schon mehr von AI als es eigentlich kann. Es ist wichtig den Menschen beizubringen das diese künstlichen Intelligenzen von uns lernen müssen. Eine gute AI ist nur so gut, weil wir sie mit Daten angefüttert haben.

Beispiel: „Alexa spiele mir traurige Musik vor.“ Woher soll Alexa wissen was traurig ist, wenn es ihr keiner beigebracht hat. Das ist ja das Schöne an Alexa, dort sprechen wir von Skills. Diese Skills = Fähigkeiten muss ich einer Alexa aber erst einmal beibringen.

Das selbe bei den so viel gerade gelobten Chatbot. Die werden auch immer cleverer und wissen wie sie mit ihrer Zielgruppe interagieren müssen. Manche so sehr, dass die Grenzen zwischen echt und fake so sehr verschwimmen, dass die Menschen diesen Bots Selfies von sich schicken. Oh Gott ich sehe uns bald alle beim Bottherapeuten unsere Sorgen ausplaudern.

Aber mal im Ernst. Ich sehe ein wenig schwarz für Deutschland in diesem Vortrag, denn das Fazit hier ist es, dass die AI am meisten lernen kann, wenn irgendwann eine AI der anderen AI etwas beibringt.
Wir Deutschen hassen aber nichts mehr, als wenn etwas nach der Entwicklung nicht sofort funktioniert. Wie sollen wir denn damit leben, das wir etwas auf den Markt bringen, welches dann erst mit der Zeit intelligenter wird?
Plus das es auch ein Problem ist, warum ein Echo noch nicht so verbreitet ist, dass die Menschen schnell frustriert werden, wenn das Echo nicht so reagiert wie sie es wollen. Oh ha wie soll das denn erst in Deutschland sein? Da macht der gute Deutsche doch sofort von seinem 14 Tage Rückgaberecht gebrauch.

Naja wie gelernt eine gute AI ist nur gut, wenn sie viele Daten hat und diese jeden Tag erweitert. Ich rate euch also fangt heute an, wenn andere Smart sind, wird es schwer diese Reise aufzuholen.

Dann gingen wir wieder mit dem Flow und dieses Mal mit dem Flow das der Magen war nicht mehr richtig froh (oh Gott der war wirklich flach). Ab ins German Haus zum Mittag! Lecker BBQ und Bohnen, gute das ich kein Astronaut bin 😉
Hier wurden die ersten Gespräche über Cannes geführt.
Fazit 1: In Texas gibt es weniger Leinen und der Rosé ist hier Bier.
Und Hugh Jackmann macht jetzt in Fairtrade Café. Achtung George du bekommst jetzt Konkurrenz.

Danach ging es noch durch einige Ausstellungen von Sony und von Mercedes. Die Markenwelten fahren hier wirklich auf und alles ist ein einziger Spielplatz. Hands on ist das Motto, alles ausprobieren und testen. Wahnsinn.

Und noch mehr Wahnsinn. Wen man alles trifft. Jeder spricht einen an und so viele sind hier. Wir waren fast nie alleine. Der Kopf raucht und es war Zeit für ein neues erstes Mal: Das erste Mal Uber. Klar erwischen wir das Uber eines Veteranen, welcher aber super nett war. Man umschiffe halte die schwierigen Themen Präsident und Waffen und dann stieg auch noch ein New Yorker dazu welcher aus Philli kommt. Jetzt wissen wir wo wir noch alles hinmüssen.

Wir müssen jetzt auf jeden Fall zurück in die Stadt, denn jetzt geht das Leben auf der Straße weiter.

Euch allein einen guten Start in den Tag und bis bald in diesem Theater.

South by what?

ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

Ich glaube es ist so ca. Vier Jahre her, da habe ich mich zum ersten Mal gewundert: SXSW? Was ist denn das schon wieder für ein technischer Ausdruck? Man kommt nach API, ELP und SD ja einfach wirklich nicht mehr hinter her.
Dann dachte ich, ich habe es verstanden. Eine Trade Show in den USA wo die neuesten Technologien vorgestellt werden und anscheinend auch einige Leute hin fahren.
Eine Zusammenfassung davon gab es dann oft in der Horizont.
Doch warum tauchte das ganze dann mit Bands und Barak Obama wieder auf?
In Cannes raunte es auch immer mal wieder durch die Runde: „Ja schon gesehen beim South by.“ „Kennst du die nicht? Die waren doch schon beim South by.“
South by? Neuer Drink oder was?

Dann traf ich letztes Jahr viele Start Ups die gerade dabei waren die Sprungleiter Richtung Erfolg zu nehmen, die wiederum sagten dann oft: „ Ja so etwas ähnliches haben wir auch in Texas gesehen, aber wir sind besser.“ „ Ne Kino haben wir im März schon in Texas verhandelt, wir sind nur interessiert am Zugang zum deutschen Markt.“
So jetzt also Texas?

Ihr kennt mich, ich mag es nicht wenn die einen sagen: „ Ja schön was ihr da macht, aber haben wir alle schon bei der South by gehabt.“
„Mh wenn du dich für Innovation, Cinema und Start Ups interessiertes, dann musst du mal nach Texas.“
Diese Sätze werden dieses Jahr offiziell aus dem Vokabular gestrichen, denn ich sitze während ich diese Zeilen an euch schreibe mit dem Hintern im Bauch eines A 380 und das nicht beim Family & Friends Event von Airbus, sondern auf dem Weg nach Texas, zum South by, zum SXSW Festival.

Lange habe ich davon geträumt und im Dezember letzten Jahres hat unser WerbeWeischer CEO das „go“ gegeben.
Als ich den Flug, den anschließenden Road Trip von Houston nach Austin und das Hotel gebucht habe wusste ich wirklich nicht was auf mich zukommt.

Eigentlich merkt man die wahre Magie schon dann, wenn man das Ticket gekauft hat und sich damit bei SXSW Social anmeldet. Mit einem Klick und einem besser gut aussehenden Foto später ist man drin. In der Community und das im wahrsten Sinne des Wortes. Man kann sich nicht retten vor Anschriften von Menschen die mit dir Kaffee trinken wollen.
Das Programm wird über Wochen gescannt und mit einem klick weiß ich heute schon wer neben mit in der Session sitzt. Wenn ich will, kann ich ihr gleich eine Message schreiben das ich mich darüber freue.

Die Hamburger SXSW Community ist auch schon früh auf den Beinen und veranstaltet treffen um „Frischlinge“ wie mich auf das Speltakel vorzubereiten. Aber kann man sich auf so etwas vorbereiten? Ich glaube nicht.
100.000 Menschen, in Austin und das Tag und Nacht.

Ich war lange nicht mehr so aufgeregt was mich erwartet. Das selbst eingebläute Gerede von:“ Erwarte nicht zu viel.“ „ Du weißt doch wie es dann am Ende manchmal ist.“
Es nützte nichts. Die Themen die dort besprochen werden sind einfach so etwas von auf die 12. Mich erwartet eine riesige Trade Show, Blockchain, AR, VR, MR und ein Virtual Cinema.

Und wisst ihr was das Beste ist? Es erwartet nicht nur mich, es erwartet auch euch. Ab heute werde ihr wieder täglich von mir hören, aber denkt dran es sind 7 Stunden die uns trennen.

Wer nicht so gerne liest, auf Insta findet ihr den Herzblutblogger auch.

Und jetzt yeeha viva Texas! Ich zeige euch mal wo der Frosch die Locken hat.

Wir lesen uns, eure Franzi

Ist denn schon wieder Weihnachten?

eurobest and the Winner is??

Es ist Zeit für die eurobest Preisverleihung 2017. Ich wiederhole mich zu Anfang jedes Berichts, aber es ist auch einfach so genial. Kleines Foyer, wärme, kleiner Saal und wieder diese schrecklichen Stühle. Diese Stühle haben bestimmt zu einer vermehrten Anmeldequote bei der Weight Watshers App im Raum London Holborn geführt. Die Sitzfläche war gemacht für den Po von Victoria Beckham und die Rückenlehne für ihre Tochter. Ohne Worte.

Egal so kommt man auch mal den Kollegen näher.
Auf der Bühne Jose Papa! Wir kennen ihn aus Cannes, wie er dynamisch auf die Bühne gelaufen kommt, das ist hier nicht nötig. Die Bühne ist klein, aber sein Scharm und Esprit sind auf jeden Fall die gleichen.

Es gibt Gewinner. Wer darf die Preise mit nach Hause nehmen? Neben vielen Agenturen durfte dieses Jahr auch unser Jan-Eric auf die Bühne. Der Tagesspiegel hat wieder einmal den Award gerockt und leider konnte die Agentur ihren Preis nicht persönlich entgegennehmen. Macht aber nichts, das macht unser Jan-Eric auch sehr smart.

Abräumer des Abends die Franzosen, aber bei uns macht es der Clown. Der Kinocase den ich euch von Burger King hier schon rein gestellt habe ist ganz vorne mit dabei.

Schöne OOH Kampagne von der Telekom gewinnt den Grand Prix: Magenta von der Telekom: https://www.youtube.com/watch?v=daS27DqEMw0

Auch eine super AR Anwendung gewinnt für Adidas neo: https://vimeo.com/201258748

Edeka mit dem Supermarkt gewinnt auch, genau wie schon geahnt so einiges an Metall.

Persönlich freut uns das die Ali Kola hier bei eurobest gewonnen hat! Glückwunsch Ali Kola!

Es gab auch wieder eine Reihe sehr bewegender Kampagnen:
„Sounds of Trauma“ von David Lynch: https://www.youtube.com/watch?v=bgpRw92d1MA

Moments Volvo: https://www.youtube.com/watch?v=pjQt2lEZIXg

Und ganz vorne mit dabei, jetzt zur Weihnachtszeit „Merry Christmas from Syria“ https://www.youtube.com/watch?v=xZidbKa9f7w

Schöne Geschichten wurden auch wiedererzählt. Mini ganz vorne mit dabei mit „The Faith of a few“

Aus der Sicht unseres Trends, dass die Marken eher im Auge behalten sollten was ihre Kunden tun, wie sie im Netz reagieren war Ikea ganz vorne mit dabei: https://www.youtube.com/watch?v=HCVodWcOMf0

Ja und dann war es das auch mit der Preisverleihung. Noch After Show Party und ein kleiner Schnack mit den Young Lions. Man glaubt es kaum, aber die eine junge Dame war an derselben Universität wie ich. Also einmal kurz Grüße an das Institut of Design, ihr scheint immer noch super Arbeit zu machen.

Danke für fünf schöne Tage hier in London. Ich gehe noch einmal wieder kreativ gekitzelt in die letzten Wochen des Jahres und freue mich auf ein aufregendes 2018.

Bis dahin,

eure Franzi

 

 

 

Zitat: „Bring den Elefanten zum tanzen!“

Wir starten heute mit Protest! Viele Jahre sind die Menschen nicht mehr so auf die Straße gegangen wie dieses Jahr. Es gibt aber auch einfach genug wozu, wo gegen oder wofür man seine Stimme erheben sollten. Richtig so.

Aber für so einen Protestler geht das ja auch ins Geld, bei all den Themen. Jedes Mal wieder sich ein neues TShirt anzufertigen.

Was also, wenn man ein Proste Shirt/Jacke hätte. Jedes Mal einfach eine neue Message schreiben oder sogar auf aktuelle Geschehnisse auf dem Protest eingehen kann.
Mit der Jacke die uns hier heute Morgen vorgestellt wurde, gar kein Problem mehr. Die Punks von Damals hätten sich gefreut.

Wer jetzt aber denkt, das ist doch nur eine Jacke mit einem LED Pannel vorne drauf, der hat sich eindeutig täuscht. Lange wurde nach den LEDs die die beste Sichtbarkeit haben gesucht. Auch wie auffällig oder unauffällig darf eine Protestjacke sein, um nicht von ihrem eigentlichen Nutzen abzulenken.

Wer eine bestellen möchte für die nächste Demo, zu finden hier: Folkclothing.com

Protest können wir auch ganz gut in Deutschland. Ich habe mal wieder einen Blick in die Shortliste gewagt. Auf der befindet sich auch mal wieder unser Supermarktfreund EDEKA. Was glaubt ihr, wie sehen unsere Supermärkte aus, wenn nur deutsche Produkte sich darin befinden? Seht selber: https://www.youtube.com/watch?v=-fHOIZKSUCc

Wusstet ihr eigentlich, dass laut Bloomberg Index die Schweden die innovativsten Menschen dieser Erde sind? Wusstet ihr auch das uns Schweden nicht nur Ikea, sondern auch Spotify und Skype gebracht hat?

Kein Wunder, dass sie in den letzten drei Jahren wirklich eine beeindruckende Menge an Löwen mit nach Hause getragen habe. Der Vortrag dazu war sehr spannend, aber die Cases habe ich euch schon frisch aus Cannes vorgestellt.

Aber in der Shortlist habe ich noch wieder einen Case gefunden. Super schöner Film. Einer unserer Trends aus Cannes ist ja auch, dass es wieder viel mehr zu längeren oder ganz kurzen Formaten geht. Das hier ist ein längerer, aber ein super schöner. Was nicht nur am Auto und am Darsteller liegt 😉
https://vimeo.com/236055082

Dann waren auf der Bühne unsere Localheros dran. Ruth und Julian von Nqyer Media. Beide haben darüber gesprochen, wie wir die Future Citys von morgen für die Silver Surfer von heute zugänglich machen können. Und vor allem: Wie können Influencer hierbei eine Hilfe sein? Spannende Themen Auswahl und definitiv ein Thema, das uns alle angeht. Wir werden alle nicht jünger und der Wasserkopf nach Oben wird immer größer. Die Digitalnatives sind aber leider nicht die nächsten im Altersheim, sondern die die nicht wissen wer diese Alexa ist die jetzt mit ihnen spricht. Und am Ende des Tages ist Lena Meyer Landruth vielleicht doch nicht die richtige gewesen, um Angie Merkl zur Kanzlerin zu machen.

Ihr merkt an der Zusammenfassung es war viel drin in 30 Minuten und leider war die Zeit schon fast zu schnell vorbei.

Wenn wir schon beim alt werden sind. Mädels was höre ich da in meinem vorletzten Vortrag bei eurobest: Wir machen viel weniger Sport als die Männer? Gut wir in Buxtehude mit Bundesliga Frauenhandball leben vielleicht hinter dem Mond, aber echt jetzt?

Frauen haben Angst vor dem was ihnen entgegen schlägt, wenn sie Sport machen?
Wie traurig. Ich bin zum Glück immer so groß geworden, dass Hauptsache du bewegst dich und hast Spaß daran. Aber hier in England ging es soweit, dass eine eigene Kampagne hermusste. Eine die mittlerweile so erfolgreich ist, dass sie schon zwei Casefilme hat.
Ein Glück, denn sie sind einfach nur richtig geil!!!!!!!
https://www.youtube.com/watch?v=toH4GcPQXpc
und
https://www.youtube.com/watch?v=BZoXyIxqFRc

Diese beiden Videos haben dafür gesorgt, dass in England 3,2 Millionen mehr Frauen sich sportlich betätigen. Wahnsinn.
Warum macht man so eine Kampagne? Klar am Ende wird damit auch Geld verdient, denn, wenn man Anfängt Sport zu machen braucht man als allererstes die richtigen Klamotten!

Es ist soweit, Closer für den heutigen Tag. Für das Festival. Dann wartet nur noch die Preisverleihung auf uns.

Der letzte Herr ist der Meister hinter meinen liebsten Weihnachtsspots. Da ich immer noch den von vor drei Jahren den besten finde: https://www.youtube.com/watch?v=iccscUFY860

Er sagt: Man darf einfach keine Angst haben etwas Dummes zu sagen in unserer Branche. Dann muss man noch ordentlich Kämpfen und dann kommen Kampagnen wie diese heraus: https://www.youtube.com/watch?v=AjivUDIawLI

Das Zeug schmeckt wie Maggi und spaltet echt die Nation! Aber dann haben die echte Gentest rausgeschickt und getestet ob du es liebst oder nicht. Hammer!!!

Meine Lieben, ich dackle jetzt zur Preisverleihung und dann gibt es noch einmal eine Ladung toller Cases die hier heute Nacht prämiert wurden!

 

 

Be part of the Family!

Welcome to London. Welcome to Family Day 2! Meine Herren hier ist „Happy Family“. Man kennt schon die Damen am Einlass. Man kennt schon die Menschen im Publikum. Herrlich. Die Chefs des Cannes Lions Festival begrüßen einen am Eingang. Es ist wirklich Familie hier.
Was guckst du denn heute?

Ich entscheide mich für einen Vortrag von P&G. Die Schöpfer von so wundervollen Kampagnen wie „Run like a Girl“ oder Old Spice.

Auch heute haben sie wieder einiges an emotionalem Feuerwerk aus ihrem Baukasten dabei.

Zwei Kampagnen haben mich ganz besonders fasziniert.

Eine ist für Gilette. Wisst ihr den Rasierer den euern Vater immer verwende hat? Das Ding das immer im Badezimmer neben einer komischen Seife stand?
Jungs Frage:“ Wie habt ihr eigentlich gelernt euch zu rasieren?“ Habt ihr da wirklich euren Vaddi gefragt oder hat da eher das nächste Youtube Tutorial geholfen?

Ich war letztens einen Barttrimmer für einen Freund kaufen und als ich fragte warum es unbedingt dieser sein musste meinte er:“ Hab ich bei Insta gesehen.“

Was finden wir eigentlich noch ohne dieses Insta raus und warum lassen wir uns so elementare Dinge nicht mehr von unseren Eltern mitgeben?

Das dachte sich auch P&G mit ihrem Brand Gilette und entwickelte eine wirklich ganz ganz tolle Kampagne. Seht selber: https://www.youtube.com/watch?v=0g2mZdqqy6g

Und dann wieder einer dieser Momente, die man häufig völlig unerwartet hat. Oft trifft uns Werbung in einem Moment wo wir genervt sind, weil wir das nächste Video gucken wollen oder wo wir endlich wissen wollen für wen sich Smudo beim The Voice of Germany Battle entscheidet.

Stellt euch jetzt also einmal folgende Situation vor: Ihr sitzt auf dem Sofa. Auf eurem Bauch die Schüssel Popcorn, neben euch das HARIBO und im TV läuft Britain got Talent (wie das Supertalent). Im Besten Moment fängt wieder einmal die Werbung an und ihr wollt schon nach eurem Handy greifen, da passiert das: https://www.youtube.com/watch?v=4eLEtCRRbxg

Die Kampagne war ein riesen Erfolg. Nach ein paar Wochen haben sie nur den Song geändert, denn leider schaffen es nicht alle Früche nach Hause. Aber unsere Welt besteht leider nicht nur aus den Happy Babys die Pampers sonst zeigt, sondern auch aus denen die etwas mehr Hilfe beim Start ins Leben brauchen. Daher finde ich es eine sehr geniale Kampagne.

Wieder einmal sehr bewegend.

Schön auch wieder die Always Kampagne, die sich auch für Gleichberechtigung bei Emojis einsetzt.
https://www.youtube.com/watch?v=L3BjUvjOUMc

 

Wir bleiben bei P im Thema, aber jetzt geht es um das Trending Thema des Jahres. Nicht einmal vor unserer Elbphi hat es haltgemacht. Podcast. Zwei bedeutende Podcaster diskutieren auf der Bühne das Thema Podcast. Leider ist hier nicht viel dabei, was uns nicht ohnehin schon Philipp Westermeyer beigebracht hat. Podcast sind deswegen so toll, weil man sein eigener Herr ist. Weil man machen kann was man will. Weil der Zuhörer entscheidet ob er dir folgen will. Du bekommst direktes Feedback auf deine Arbeit. Du hast sehr viel loyalere Zuhörer.

So der letzte Vortrag den ich mir heute angesehen habe beschäftigt sich mit dem Thema Tattoos. Was, womit? Franzi du sollst nicht dich in London tätowieren lassen. Nein keine Angst, mache ich auch nicht. Aber es brauchte nicht erst Thomas Gottschalk und Ed Hardy um zu wissen das Tattoos unsere Mode und sogar Brands beeinflussen.

Auf der Bühne der Mann der Amy Winehouse tätowiert hat. Ich muss mich die ganze Zeit fragen, wie es wohl ist wenn seine Tattoos schon unter der Erde liegen.

So ähnlich ist es auch Thema auf der Bühne, denn für uns denkt man sind Tattoos so etwas permanentes, aber die Tätowierer sagen zu recht:“ Für sie sind ihre Kunstwerke vergänglich. Stirbt der Mensch der sein Gemälde trägt, dann stirbt auch ein Teil ihrer Kunst.“

Daher hat Henry Hate auch viel mit Brands zusammengearbeitet. Unter anderem für Nissan. Seht hier selbst:http://media.gettyimages.com/photos/celebrity-tattoo-artist-henry-hate-etches-a-tattoo-onto-a-giant-ice-picture-id96519327?k=6&m=96519327&s=612×612&w=0&h=p5_sLcNgU9z4WPevMNysSV86YLPfVRz-T5olrBRTj-Q=

 

Gut genug Nadeln. Hier geht es ja auch noch um Preise. Morgen gibt es die Awards und darauf will ich euch mit zwei Cases ein wenig heiß machen.

Einen für OOH und einen für Kino.

Fangen wir mit OOH an. Was haltet ihr davon? Steht morgen auf der Shortlist. Gewinner oder Verlierer? https://www.youtube.com/watch?v=CbZcJkaiGhs

 

Und liebes Kino selbe Frage hier: Gewinner oder Verlierer? https://www.youtube.com/watch?v=G0h4KjiGdmA

 

So wir lesen uns Morgen wieder. Euch einen schönen Abend und bis bald,

eure Franzi

Rip Influencer Marketing, long live Influence?

Bei Eurobest hat alles etwas mehr von Familie. Man ist einfach ein bisschen näher zusammen.
Wo ich in Cannes 10 Minuten zum Festival laufe, ist es hier eine Minute. Das ist natürlich purer Luxus.

Um 10:00h ging es mit den ersten Vorträgen für mich los. Das ist schon einmal gleich zu Cannes. Auch das Badge und das Foto drauf sind gleich. Puh ein Glück, bin immer noch ich.;)

Aber der Rest ist komplett anders. Das florale Design des Festivals gibt einem gleich das Gefühl in einem englischen Cottage auf dem Sofa zu sitzen.

Das Festival selber ist ein kleines Keller-Kind. Aber keine Sorge, hier ist alles weiß gestrichen und auch hier macht einem das florale Muster das Leben gemütlich.

Zu sehen gibt es hier auf den ersten Blick nicht viel, aber dafür zu hören! Ein Vortrag jagt den nächsten.
Katharina und ich entschieden uns den Tag mit Girlpower zu starten. „What the Future Industry looks like?“ Vier Powerfrauen bewegen sich auf die Bühne und rocken die Stage.
Eine davon ein German Local Hero. Hannah Johnson von La Red. Hannah sagt sie ist nur in der Werbung gelandet (vorher hat sie Politik studiert), weil es die einzige Branche ist die auch Verlierer mag.

Ich glaube das Design von diesem Jahr Eurobest hat auch auf die Damen und Herren die die Vorträge machen übergegriffen. Tee trinken ist hier ein riesen Motto. Man nennt es manchmal unterschiedlich. Die einen nennen es hier FIKA = Kaffee Time. In Belgien wird dann um 16Uhr jeden Tag für 30 Minuten eine Kaffeezeit eingelegt. Zu Recht sagt sie, denn dort entstehen Synergie Effekte und Gespräche die es so vorher wahrscheinlich nicht gegeben hätte.

Wo wir auch bei einem wichtigen Punkt von Jaki Jo Hannah aus Australien waren. Krasse Frau. Was für eine Energie. Sie nimmt die Bühne komplett für sich ein.
Sie legt uns ans Herz:“ Beachtet immer H.A.L.T“ Was soll das sein? Ganz einfach: Ihr solltet nie arbeiten, wenn euch folgende Dinge gerade rumschlagen: Hunger, Wut, Einsamkeit oder ihr einfach müde seid. Es bringt nichts sich dann immer weiter zu puschen. Esst eben schnell etwas, guckt ein Katzenvideo, lasst euch einmal kurz in den Arm nehmen oder macht ein Powernap.

Gut den Tag schon einmal wieder mit energetischen Frauen gestartet. Leider folgte danach ein etwas langsamer Mann. Aber eine gute Sache habe ich mitgenommen: Unilever startet nächste Woche seine neue Kampagne und jetzt kommt es. Sie richtet sich an Männer. Aber so wie wir es bis her nicht gesehen haben. Ausgehend von Dove. Ich kann euch leider kein Video schicken, weil es die Kampagne erst ab nächster Woche gibt. Ich versuche dran zu denken euch das nachzureichen.

Ein wirklich schöner Satz den ich hier so zwischen dem Geflüster in den Sitzreihen und der Beschallung auf der Bühne aufgenommen habe ist dieser: Wir müssen den Sweetspot zwischen der menschlichen/unserer Wahrheit und der Brand Wahrheit finden.
Mal kurz lesen, wirken lassen. Na kommt schon der ahh Moment?

Dann kam ein Vortrag auf den ich mich sehr gefreut hatte, denn er hatte einen tollen Titel:“ Not another Diversity Talk.“ Aber leider war er genau das. Bestimmt waren die Menschen auf der Bühne ganz toll. Ganz sicher sogar. Jede für sich hatte eine tolle Story zu erzählen, aber am Ende war es dann doch „Just another Diversity Talk.“
Stopp nein einen unterschied gab es. Sulaiman Khan, Chief Purpose Officer von ThisAbility. Ein sehr beeindruckender Mann, mit einer Behinderung. Guckt es euch an. Eine Kreativagentur von Menschen mit Behinderungen. Aber da würdet ihr bei der Seite nicht draufkommen. http://thisability.co/#about

 

Ja und dann mein persönlicher Highlight Vortrag des Tages! Plattform 13 und seine Gründerin Leila Fataar. Die ehemalige Global PR & Social Director von adidas Originals findet deutliche Worte und Zahlen zum Thema Influencer Marketing und bläst einfach einmal den ganzen Saal davon.

Sie sagt:“You lost me at Influencer.“ Und da hat sie recht. Es gab dieses Jahr ein Experiment. Es wurden zwei Seiten von Influencern rein aus Stockfotos gebildet. Wie schnell man mit diesen gefälschten Seiten Geld verdienen konnten und wie viele Manchen ihnen folgten ist sagenhaft. Wen diese Story mehr interessiert als meine: http://www.independent.co.uk/life-style/gadgets-and-tech/social-media-experiment-fake-instagram-accounts-make-money-influencer-star-blogger-mediakix-a7887836.html

Ihr ging es sehr stark darum, dass Infleuncer nicht Social Influencer sein müssen sondern Cultural Influencer. Brands müssen ein eigenes Standing bilden, für das sie stehen, aber genau so müssen die Infleuncer auch selber zu diesen Goals authentisch stehen. Ein Infleuncer der heute dieses und morgen das Produkt in die Kamera hält ist bald nichts mehr wert. Genauso wie bei den Marken, werden sich auch bei den Influencern die herauskristallisieren, die eine Meinung haben und ein wirklich authentisches Gesamtbild abliefern.

Geile Frau! Mehr kann ich dazu nicht sagen. Sehr inspirierend.

Was ist eigentlich außer den Vorträgen noch so los bei Eurobest?
Es werden Podcasts aufgenommen, man kann die eingereichten Arbeiten sehen, aber alles in allem ist es sehr familiär. Man wächst zusammen hier. Viele kennen sich. Man tauscht sich aus. Es ist das kleine Cannes, nur gemütlicher. Aber das finde ich nicht schlimm. So fokussiert man sich auf das wesentlich. Man ist auch nicht die ganze Zeit in diesem Rush das man denkt man könnte etwas verpassen. Und wie Jan Eric heute richtig sagte:“ Es ist dreckiger.“ Die Menschen sind nicht ganz so weichgespült. Achten nicht so auf die Etikette. Das passt mir und meiner Kutterschnautze natürlich auch ganz gut.

Das stellte dann auch der letzte Redner des Tages unter Beweis. Nils Leonard. Lange Zeit bei Grey gewesen und jetzt mit seiner eigenen Agentur Uncommon unterwegs.

Nils ist der fleischgewordene Beweis für unseren Trend „Zeitgeist“. Er meint Brands sollten nur noch Dinge machen die auf unseren Zeitgeist einzahlen, weil das werden ihnen die Consumer danken.

Den Beweis tritt er selber auch an. Die Verträge bei ihm in der Firma werden nach einen wunderbaren Statement Letter einfach per Handschlag unterschrieben. Ein Handschlag ist wesentlich verbindlicher als eine Unterschrift und beide gehen mit demselben Invest in die Situation.

Zum Beispiel steckt er hinter Halo Coffee, einer komplett kompostierbaren Kaffeekapsel. Warum ist George Cloney nicht schon eher auf die Idee gekommen? https://halo.coffee/

Oder auch hinter The last Straw: https://thelastplasticstraw.org/

Er sagt Menschen brauchen einen Ort an dem sie das Gefühl haben, dass sie den Unterschied machen können. Wenn sie den Ort in den Firmen nicht finden, dann machen sie sich selbstständig. Will man das als Firma?

Ich schließe mit einem unheimlich geilen Banksy Zitat (Banksy ist der Streetart Künstler, den ihr alle als Postkarte in euren Wohnungen habt) der sagt zu Werbung dieses:

People are taking the piss out of you everyday. They butt into your life, take a cheap shot at you and then disappear. They leer at you from tall buildings and make you feel small. They make flippant comments from buses that imply you’re not sexy enough and that all the fun is happening somewhere else. They are on TV making your girlfriend feel inadequate. They have access to the most sophisticated technology the world has ever seen and they bully you with it. They are The Advertisers and they are laughing at you.

 

Wir schnacken morgen weite ihr Lieben! Gute Nacht. Und damit ihr euch nicht so aufregt, hier noch ein Katzenvideo: https://www.youtube.com/watch?v=hPzNl6NKAG0

Long way to Reality

Ich befinde mich in einem Alter wo um mich herum einfach jede Freundin schwanger ist. Je enger die Freundschaft ist, desto länger ist der Weg der Schwangerschaft den man mit ihr geht.

Was keine von ihnen in der Zeit so richtig bemerkt hat ist, dass ich selber auch mein kleines Baby mit mir umhergetragen habe. Zwölf Monate habe ich es vor allem und jedem beschützt. Ich habe für sein entstehen und bestehen gekämpft. Es wurde sich über Namen gestritten und in welchem Ort dieser Welt es das erste Mal das Licht der Welt erblicken sollte.

Und so wie ich für meine Freundin, war zum glück auch ich nicht alleine auf dieser Reise. Denn zwölf Monate können verdammt lang sein und alleine bekommt man so ein perfektes Geschenk einfach nicht.

So dreiviertel haben jetzt wahrscheinlich schon aufgehört zu lesen und der andere Teil fragt sich:“ Was zur Hölle will die Knoefel uns sagen?“

Es war genau vor einem Jahr, im November 2016. Wir haben immer wieder im Umfeld gehört:“ VR das bedeutet jetzt wirklich das Ende von Kino. Wenn es schon Netflix und Co. nicht schaffen, dann aber VR. Der Zuckerberg macht das ja auch schon, dann ja wirklich dann, also dann aber wirklich.“

Ich halte nicht viel von Endgegnern. Vor allem nicht beim Kino. Kino ist das meist totgesagte Medium der Welt. So oft wie Kino schon sterben sollte, hat es bald einen eigenen Feiertag verdient.

Kino wird nicht sterben. Kino umarmt seine „Endgegner“ und guckt was mit ihnen passiert. Also haben wir den Endgegner umarmt und im November 2016 einen Workshop zum Thema VR mit Future Candy gemacht.

Am Ende eines langen Tages sahen wir mit unserer Oberlippe alle aus wie Donald Duck und hatten gefühlte 100 Brillen auf der Nase gehabt. Nach einem wirklich guten Workshop und ganz grandiosen Ideen war uns eines klar. Wir müssen nicht ins Foyer eines Kinos, sondern in den Saal.

Das war die erste richtige Leuchtturm Entscheidung in diesem Projekt und sie stellte sich schnell als goldrichtig raus. Nach und nach gingen viele Kinobetreiber mit VR in das Foyer, aber im Saal war immer noch keiner.

Gut wir hatten uns das Brett selber vor die Brust gebunden, also mussten wir eine Lösung finden. Wie und vor allem WARUM sollten wir in den Kinosaal gehen?

Solch ein Konzept entwickelt man nicht alleine, also haben wir uns als erstes einen Menschen mit Dr. an Bord geholt. Dr. Jan Fleck von Future Candy hat unser kleines Team perfekt gemacht.

Gemeinsam wurde uns (der Ordnung halber, das uns ist auf unserer Seite immer Frank Senger, Julian Mohr und Nicole Sassenscheid) schnell klar unser USP liegt direkt auf unseren Ohren. Keiner kann Sound so wie Kino und so kam Julian schnell die Idee eines eigenen Formates. Des CMV = Composition of Music and Visuals. Juhu das Kind hatte einen Namen.

Jetzt mussten wir nur noch Mitstreiter gewinnen. Die erste Runde bei den beiden Kinoköpfen lief gut und somit mussten wir beweisen das unsere Idee auch Lebensfähig ist. Das nennt man ja so schön Proof of Concept. Gesagt getan. Oder warte dafür brauchen wir Content. Den haben wir im Netz gefunden, ja aber unser USP der Klang?

Den Fand Julian dann auch und zwar in Form von Jonas und Adrian. Sonnenschein und Musikfreak. Die beiden sind wirklich ein Gewinn. Sie haben sofort verstanden was wir haben wollten und wir alle waren gleich auf einer Wellenlänge.

Im Juni haben wir dann im Kino getestet und was sollen wir sagen, es lief wesentlich besser als wir erwartet haben. Die Menschen waren begeistert und wollten dafür auch noch Geld zahlen.

Das überzeugte auch noch den letzten Kritiker und wir gingen an den Start. Uns war bewusst es sollte einen Big Buzz mit Presse und Influencern geben und dann drei Monate getestet werden.

Das richtige Kino dafür war auch schnell gefunden. Der Zoo Palast in Berlin. Das Premieren Kino, das Bären Kino, das aus meiner Sicht schönste Kino Deutschlands. Wie sich später auch noch rausstellen sollte mit dem tollsten Team der Erde. Selten in meinem Leben von Menschen so viel Support für ein Projekt bekommen.

Jetzt hatten wir knappe drei Monate Zeit. Das Datum 16 November war schnell gefunden. Wie ein Mantra sagten wir uns immer wieder:“ Auf jeden Fall vor Star Wars.“

Der Content musste produziert werden und der richtige Partner hierfür gefunden werden. Schnell wurde klar, wenn der Ton aus Hamburg kommt, dann sitzt wohl unser Team für den Content in Berlin. VR Base hatte die richtigen Kontakte, die richtige Idee und vor allem den Mut zu sagen:“ Wir schaffen das in der kurzen Zeit für eurer Budget.“

Das Team brannte und wir haben wirklich drei Monate unser Herzblut in das Projekt geschüttet. Nach Hochphase und riesen Freude, wie zum Beispiel als Samsung sich entschlossen hat bei uns einzusteigen und uns 150 Brillen, plus Smartphones zur Verfügung zu stellen.
Kamen auch immer wieder Downer.

Aber den Downer Killer hatten wir in unserem eigenen Team. Sein Name ist Julian Pinn. Für ihn gibt es einfach kein Nein, für ihn gibt es nur ein ich finde eine Lösung. Julian war meine laufende Flasche Rescue Tropfen und wenn der andere Julian und ich wieder komplett am Verzweifeln waren, hat Julian Pinn uns wieder gerettet.

Übrigens bei der Suche nach dem richtigen Namen haben wir einen sehr schönen Zufall entdeckt. Unsere drei männlichen Projektköpfe haben eines gemeinsam: Alle drei heißen mit zweitem Namen Philipp und ihr erster Name beginnt mit einem J. Also hatten wir fast den tollen Namen J.P Übermorgen für uns. Noch liegt er erst einmal auf Eis, aber was nicht ist kann ja noch werden.

Ja und dann war er da. Der 16 November. Zu vor waren wir schon drei Tage in Berlin und haben getestet was das Zeug hält.
Als wir am Dienstag das erst mal mit dem Sound des Zoo Palastes getestet haben, da war ich mehr als Dankbar für das Polster an der VR Brille. Die eine oder andere Freudenträne suchte sich hier schon den Weg aus seinem Bassin.

Wie fühlt man sich an dem Tag wo du 12 Minuten hast die darüber entscheiden können ob die letzten 12 Monate sich auszahlen oder ob sie für die Tonne sind?

Ich muss sagen je mehr Menschen kamen desto aufgeregter wurde ich und als dann noch Herr Flebbe, für mich der Meister des Kinos, der Mann dem wir diese wunderschönen und perfekten Kinos zu verdanken haben, den Saal betrat wusste ich nicht mehr wohin mit mir.

Doch das metallene Ding in meiner Hand holte mich ins hier und jetzt zurück. Ab auf die Bühne. Franzi jetzt oder nie.

Julian und ich begrüßten die 80 Menschen die den Weg zu uns ins Kino gefunden haben und in meinem Kopf sang die ganze Zeit Max Giesinger:“ Da wo ich herkomme wohnen 1000 Menschen, im Ort daneben schon dreimal so viel, 300 000 in der nächsten Großstadt und bald vier Millionen in Berlin, und bitte bitte lass es ihnen gefallen!“

Nach kurzer technischer Einführung von Dr. Jan Fleck setzten alle ihre Brille auf und drei, zwei eins alle Brillen liefen und der Bass erdröhnte im Zoo Palast Berlin.

In diesem Moment gab es zwei wundervolle Anblicke:
Der Erste: Mein Team. Alle stromerten durch den Raum. Versuchten irgendeine Regung in den noch übriggebliebenen Gesichtsparts der Gäste zu lesen. Aber das Glänzen in den Augen aller war zu sehen. Gott waren wir alle stolz und das konnten wir auch zu recht sein.

Der zweite: Die Menschen. Ein Teil hielt Händchen, ein anderer drehte sich von links nach rechts und wieder ein anderer saugte einfach nur auf.

Und dann waren sie um. DIE 12 Minuten. Die 12 Minuten von TripinReality. Unser Baby war geboren und fing an das Licht der Welt zu erblicken.

Beifall. Viele Fragen und alle auf die Bühne verbeugen. Fertig. Wir haben es wirklich geschafft und das größte: Es hat gefallen.

10 Tonnen vielen von den Schultern und was blieb war ein wenig Wehmut. Für nur ganz kurz denn als der Gedanke einsank in den Kopf, dass es gefallen hat, da wurde uns bewusst: Jetzt müssen wir weitermachen. Unser Baby muss beworben werden. Jetzt müssen wir auf unser Baby aufmerksam machen. Wir brauchen Sichtbarkeit.

Stopp! Jetzt muss erst einmal für eine Nacht gefeiert werden. Jetzt muss das Team einmal sich in den Armen liegen. Jetzt muss einmal verarbeitet werden was geleistet wurde.

Und das taten wir dann auch. Dr. Jan Fleck von Future Candy ohne den es nie zum Finale gekommen wäre, denn wenn einer die Ruhe weg hatte dann er. Julian Pinn, Mister geht nicht gibt es nicht. Jonas und Adrian von SNG die die Komposition ihres Lebens uns gegeben haben und noch viel mehr Herzblut. Sara von VR Base mit Ruut der den schönsten Content kreiert hat. Everbit die alle Samsung Brillen gleichzeitig gestartet haben. Robin König von Nqyer der unsere Hütte vollgemacht hat. Nicole Sassenscheid die unsere Seele des Events war und die alles zusammen gehalten hat. Frank Senger der tollste Chef der Erde, der mich hat über mich hinauswachsen lassen. Und Julian Mohr Mister Dickkopf der Herr und Meister des CMV.

 

Was für eine Reise und jetzt geht sie noch weiter. Es gibt noch so viele Menschen diesen wir auf diesem Weg danken müssen. Dem Zoo Palast und Markus Raab. Björn und Till für unseren Case Film. Markus Hensseler für ein geniales Plakat und Arian für einen super Pressetext. Ich habe bestimmt noch mehr vergessen, aber ich denke an euch alle.

Weiter geht es. TripinReality hat erst angefangen.

 

 

 

 

 

Leisefuchs am Sonntag


ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

 

Meine Herren in was für Zeiten leben wir eigentlich. Gestern Abend wurde auf der IBC noch ein Security Alarm ausgelöst. Heute Morgen haben wir eine Mail bekommen, dass wir uns bitte keine Sorgen machen sollen. 

Im selben Atemzug erzählen einem Kollegen aus London, dass ihre Familien evakuiert sind, weil sie sich in einer Sicherheitszone befinden und dort eine Bombe gezündet wurde. Oh man!

 

Egal heute ist wieder IBC und was man heute merkt ist, es ist wesentlich leiser heute als gestern. Mh liegt das am Sonntag? Also es sind genau so viele Menschen da, aber sie sind eindeutig leiser. 

Während mich diese Erkenntnis beschäftigt, beschäftigt mich genau so die Fragen ob es vielleicht ein Matjesfilet zum Frühstück sein sollte. 

Ah ne so Holländerin bin ich dann doch noch nicht. 

 

Mein erster Vortrag heute beschäftigte sich mit Projektoren. Genauer gesagt mit Laser Projektoren. Wusstet ihr das unsere Kinos seit 120 Jahren mit Projektoren und Leinwänden ausgestattet sind?

Die große Frage die wir uns stellen ist, bleibt das so? Vor 25 Jahren hatten wir noch Projektoren selber bei uns im Haus. Heute haben wir alle einen Flat Screen bei uns im Haus. Kann es sein, dass dieses vielleicht auch im Kino geschieht? Und damit war’s das auch schon, was ich von diesem Vortrag mitgenommen habe. Warum war es das schon? Ganz einfach, ich hab nur chinesisch verstanden! Diese Technik war eindeutig zu viel für meinen Kopf.

 

Darum immer gleich zum nächsten Vortrag. Der nächste Vortrag beschäftigt sich nämlich genau mit dieser Frage: Haben wir in Zukunft keine Projektoren mehr, sondern LED Leinwände?

 

Wir haben die Frage schon im ersten Vortrag sehr oft gehört: Wie bekommen wir schwärzeres schwarz, wie kriegen wir höre Brillanzen und wie verringern wir die Reflexionen von Dingen im Raum auf der Leinwand. In dem jetzigen Vortrag glauben die Menschen auf der Bühne, dass sie die Lösung dafür in der Tasche haben.

 

Erst einmal wird vorsichtig und klein gedacht. Zum Beispiel für Dinner Theater, für Themenparks  oder für Entertainment Produkte wie Konzerte. Dann wird es aber schon spannender auf einmal gebogene Leinwände.  Leinwände die quasi das Publikum umarmen, brauchen wir dann noch eine Virtual Reality Brille?

 

Auffällig auch hier das sowohl Apple, als auch Google schon in LED Technik investiert hat. Mit dem invest von Google und Apple sinken auch langsam die Preise für LED Technik.

 

Ein großes Problem von LED Leinwänden ist, dass normalerweise der Sound durch die Leinwand kommt. Das ist hier sehr offensichtlich nicht möglich, aber auch dafür wurden schon Lösung gefunden. Hier ein paar Beispiele für euch und links:

Als erstes wieder die Finnen: https://celluloidjunkie.com/2017/05/18/the-solution-to-led-cinema-screens-audio-problem-lies-in-finland/

 

Dann haben wir Samsung zusammen mit Harman https://news.samsung.com/global/samsung-debuts-worlds-first-cinema-led-display

Was mich geschockt hat ist, dass für die komplette Installation und die Zusammenarbeit von Technik und Screen noch mindestens ein Jahr ins Land gehen wird, das dieses komplett steht.

 

Auch eine wichtige Information ist es, dass es auf der LED Leinwand relativ schwierig ist 3D konntet abzubilden. Stellt sich aber eher die Frage wie wichtig ist 3D Content noch wenn wir eine LED Leinwand haben? Es gibt aber schon genügend Firmen die auch für dieses Problem schon an einer Lösung suchen.

 

Auf der diesjährigen Cinemacon haben Samsung und Sony beide eine Premiere mit ihren LED Screens gehabt. Ich glaube das wird hier ein ziemliches Kopf-an-Kopf-Rennen, wer als erstes fähig ist diese Screens auch ins Kino zu bringen. Samsung ist hier vielleicht eine Nasenlänge voraus, denn sie haben schon in Korea ihr erstes Kino mit einer LED Leinwand eingeweiht. Die Leinwand ist 10 m groß und hat einen 4K Screen. Die Leinwand selbst ist Mattschwarz und das spannende die Pixel die man nicht braucht lässt man einfach aus. Was ich auch nicht gedacht hätte, die Leinwand heißt sich so gut wie gar nicht auf. Ich dachte das Ding wir eine zusätzliche Heizung im Kinos. Hätte ich gar nicht so schlecht gefunden, ich friere eigentlich immer im Kino.

https://venturebeat.com/2017/07/13/goodbye-projectors-samsung-installs-first-commercial-led-cinema-display/

 

Interessant fand ich das sich alle einig waren, dass dieses nicht der Tod der Projektoren ist. Das es noch eine ganz schöne Zeit dauern wird, bis ich die LED Screens in den Kinos durchsetzen. Ich weiß nicht ob sie das sagen weil viele der LED Technikbauer sich zu dem Zeitpunkt im Saal gefunden haben oder ob es wirklich so ist, dass es noch einige Zeit dauern wird bis wir diese Technik aufbauen in Deutschland.

Groß waren diese Techniken schon dieses Jahr auf dem Coachella Festival. Seht selber: https://m.youtube.com/watch?v=EEq_2dq4OyM

 

Nach diesem Vortrag bin ich noch weiter über die Messe gelaufen. Was mir wirklich über all auffällt ist, dass sich eigentlich fast jeder mit der Übertragung von Livesportevents beschäftigt. Noch nicht so sehr vertreten sind die ESport Bereiche, die ich aber auch erst einmal mehr in VR sehen. 

 

Was mir aber wirklich sehr viel auffällt, ist das zum einen die Skandinavier sehr weit vorne sind was die Technik gerade im Bereich Kino angeht und das auf dieser Messe einfach unglaublich viele Deutsche sind. An fast jedem Stand wird Deutsch geredet und jeder zweite den ich sehe trägt auf seinem Namensschild Germany. Da zeigt sich doch wieder einmal das wir ein Land voller Ingenieure sind. Aber ich hoffe auch, dass sie diese Ideen zu uns selber ins Land hinein tragen. Denn wir Deutschen sind wie wir ja alle wissen, die absoluten Export Könige, aber wären diese Neuheiten nicht auch schön für uns in Deutschland?

 

Was ich wieder nicht lassen konnte war mich bei Google rum zu treiben. Jedes Mal findet man hier etwas Neues. Dieses Mal war’s auf jeden Fall, dass was früher Paint auf unseren Rechnern war, ist heute Google JUMP. Eine Software mit der man seine eigenen Virtual Reality Videos erstellen kann und auch veröffentlichen.

Unser Hamburger Unternehmen Edding muss sich leider auch sehr warm anziehen, denn Google kommt dieses Jahr mit einer Innovation auf dem Markt die wir glaube ich einfach als Whiteboard bezeichnen würden, welches aber die smarte Technik von Google in sich trägt.

 

Ich glaube das war genug Kopf gekrabbelt für heute. Mein Job ist es jetzt mich auf meine Interviewpartner, für meinen Auftritt auf der Bühne morgen vorzubereiten. Ich kann nicht leugnen dass ich schon ein wenig aufgeregt bin. Morgen dann mein Fazit, wie es sich anfühlt auf der Bühne bei der IBC zu stehen.

Einen schönen Sonntag ihr Lieben
eure Franzi