Wieder nicht der Traumann…


ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

 

Ich weiß gar nicht ob ich dieses hier schon erwähnt habe, aber 100 Seiten verbaler Ergüsse meinerseits noch einmal durchlesen fehlt mir gerade die Muße. Also wenn ich es schon einmal erzählt habe, dann die folgenden Zeilen einfach ignorieren, wenn ich es nicht erzählt habe, hier we go:

Ich bin jetzt seit ein paar Monaten mit einem super, mega geilen neuen Titel gesegnet. Ich finde ihn von Tag zu Tag genialer. Er öffnet einem viele Türen, weil Menschen neugierig sind. Er bringt dich fast immer ins Gespräch, weil er erklärungswürdig ist und er unterstreicht auf Messen wie diesen so unheimlich gut mich und meine Person.

Mein neuer Titel ist Manager Digital Revolution und glaubt mir auf dieser Messe führe ich die Revolution so etwas von an. Und jetzt kommt es, dass ganze non verbal. Nein die Revolution befindet sich an meinen Füßen. 

Ich glaube würde man die Menschen hier fragen: „Was ist das was sie an den Fußen hat?“ Dann hätte keiner eine Antwort. Das Wort Sneaker ist hier ein Fremdwort. 

 

Den nächsten Teil der Revolution leite ich dann mit meinem Geschlecht ein, ich würde einmal sagen 80% Männer hier, zieht man die Frauen als Accessoires auf den Ständen schon ab. Krass diese Szene wird wirklich so von Anzugträgern mit Geox Schuhen dominiert. Wahnsinn.

 

Na gut aber bevor ich mich hier komplett in den Softskills verliere, weswegen ihr ja alle nicht meinen Blog lest, werde ich doch schnell einmal wieder sachlich. 

 

Quizfrage für euch alle: Wo dran merkt man das die GAFAs (Google, Amazon, Facebook, Apple) die GAFAs sind?

Richtig sie finden immer, wirklich immer einen Grund auf jeder einzelnen Messe anwesend zu sein. Das ist wirklich höchst beeindruckend. Auch hier wo es um Kameras, TV, etc. geht sind sie da. 

Google und Facebook begrüßen die Gäste gleich wenn sie nur einen Fuß auf das Gelände gesetzt haben mit ihren Ständen und wenn man es lesen möchte, so wie ich es lese, dann setzten sie damit auch ein Zeichen. Welches? 

Nun die großen Hallen sind belagert von TV und Streamingdiensten der „alten“ Zeit. Für Google, Facebook, Vimeo, VR, AR wurde ein Zelt vor der Messe aufgebaut in dem sie sich befinden. 

Warum ist das so? Will man sie noch nicht so richtig rein lassen? Denkt man so kann man das Thema schnell wieder abbauen? 

Die Stände die sich hier in dem Zelt befinden setzten aber ein eindeutiges Zeichen: Wir sind hier her gekommen um zu bleiben.

Das wird wirklich ein spannendes Thema, aber wenn ich kleine Tante Trude aus Buxtehude euch einen Tipp geben darf liebe TV Anbieter, dann umarmt lieber die Marken im Zelt. Bildet Kooperationen und helft euch gegenseitig mit eurem Know-How ansonsten kann ich mir vorstellen, dass ihr früher oder später ein Problem bekommen werden. 

 

Ich bin jetzt erst einmal in meine erste Session für heute gehoppelt. Der Titel war der längste Titel den ich je gesehen habe: Future Camera and Display Technologie and Applications Leading to AR/VR, ImmersiveMedia and Holography. 

 

Okay erst einmal verdauen. Auf der Bühne David Stump der Kameramann bei Filmen wie X-Men war und einen Oscar zu Hause stehen hat und Jon Karafin der seine Karriere komplett dem Thema Innovationen im Bereich live action Kino widmet. 

 

Von David habe ich erst einmal gelernt, das Kameras früher ein Holzgehäuse hatten, wusstet ihr das? 

Laut David befinden wir uns zur Zeit im K-War. Denn nichts ist wichtiger als höhere K Zahlen zu erreichen. Gestartet mit 2K und ist heute bei 16K. Und mir sind hier schon die Socken bei einem 8K TV weggeflogen.

 

Ein Beispiel ist dafür der Film Billy Lynns Long Halftime Walk. Es ist der erste Film der in HFR (High Frame Rate) gespielt wird und zusätzlich noch in UHD (Ultra High Definition) Ein Wahnsinn. Und das Schlimme, wenn man so einen Film gesehen hat, ist man für den Rest seines Lebens versaut. Tja schade das ich in diesen Genuss heute Abend mit Baby Driver komme. Für euch hier der Trailer zum Film: https://m.youtube.com/watch?v=z2z857RSfhk

 

Die Frage, die ich mir die ganze Zeit bei dem Vortrag stelle: Ist Light Field wirklich die Zukunft? Wird in Zukunft alles animiert? Wollen wir nicht unser Stars auch altern sehen? Oder auch nicht so richtig wie Julia Roberts? 

Guckt euch einfach einmal an was Light Field Labs machen und lasst uns gerne bei einem Kaffee drüber diskutieren: http://lightfieldlab.com

Anfang 2018 will Jon mit dieser Technik an den Start.

David Stump gibt uns am Ende noch den Tipp mit: Trauert nicht dem nach was ihr in der Vergangenheit hattet, sondern freut euch über die Zukunft. Der sollte einmal ein paar Menschen hier an die Hand nehmen und ins Zelt führen.

 

Dann trieb mich mein Hunger über die Messe, die ich auch nach zwei tagen immer noch nicht komplett gesehen habe. Ich dachte mir gestern noch, ach muss man die ganzen Tage hier sein? Und ich kann euch sagen: Ja man muss! Es ist so unglaublich riesig. Und als ich noch innerlich mich fragte wann ich endlich zu dem Smoothie Stand von Gestern komme, bleibe ich stehen als hätte mich der Blitz getroffen und mein Traummann würde vor mir stehen. Nur das es nicht mein Traummann war, es war nicht einmal ein Menschen. Es war ein Screen. Einer, nicht viele Screens zusammen, nicht eine LED Wand. Es war mein TV von zu Hause, nur da ich das Gefühl hatte ich bin bei „Liebling sie haben die Franzi geschrumpft“ und mein TV ist jetzt einfach 100 Fach so groß. Was zur Hölle. Ein Sonyscreen der einem den Atmen raubt und sofort die eine Frage stellt: Wo bekomme ich die Wohnung her wo der rein passt und wer schenkt mir den. 

Nein im Ernst so etwas habe ich noch nicht gesehen. Ich dachte ich kann den Surfer berühren und schwimme selber gerade im Atlantic. Hammer. Wenn das so weiter geht, brauchen wir dann noch Leinwände? Die Frage beantworten wir Morgenfrüh in einem Vortrag. Bis dahin träume ich von dem Gerät. 

 

Jetzt war ich noch in einem Vortrag von HBO, die eine Serie gemacht haben für Kameramänner in der sie unterschiedliche Kameras bei Dingen wie Gesichtsfarbe, Mixlicht und Lichtintensität getestet haben. 

Ich war überrascht wie sogar für mich als Leihe der Unterschied ersichtlich war. 

Warum ist so etwas eigentlich wichtig? Unter anderem weil man zum Beispiel Hauttöne nur schwer in der Nachbearbeitung anpassen kann. Ach spannend. 

Man ich lerne hier echt so viel über das Innenleben des Films, mir platzt gleich der Kopf. Leider kann ich euch zu dieser Serie keinen Link senden, denn den zeigen sie nur auf Konferenzen und in Universitäten. Naja dann das nächste Mal dahin, wenn sie in eurer nähe sind würde ich sagen. 

 

Ich werde jetzt noch ein wenig über die Messe fliegen und dann um 18:30h mir Baby Driver ansehen. Euch wünsche ich einen schönen Samstag und wir hören uns Morgen.

 

Liebe Grüße 

eure Franzi

 

 

 

Wo bin ich hier eigentlich?


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Die Nacht hab ich verdaut, der Tag kann starten. Mit was eigentlich? Mir fällt gerade auf das ich euch ganz schön viel abverlangt habe. Ich habe einfach so vorausgesetzt das ihr wisst was die IBC ist und was ich hier mache. 

Also was ist die IBC? Ich durfte heute lernen das die IBC heute Geburtstag feiert. Und das nicht fünft Jahr, nicht zehn Jahre, nein 50 Jahre IBC. 

Die IBC ist, zusammen mit der NAB, eine der beiden weltweit wichtigsten Fachmessen für Film-, Fernseh- und Rundfunkproduktion und Vertrieb. Sie findet jährlich im September in Amsterdam im RAI Konferenzzentrum statt. Alle relevanten Sendeanstalten, Gerätehersteller und technologische Dachverbände nehmen teil.

Gut jetzt wissen wir was die IBC ist. Und was macht Knoefel hier? Film ist schon einmal ein guter Anhaltspunkt. Wenn man wissen will, wie man das Kino revolutionieren, dann sollte man vielleicht auch die Technik dahinter verstehen. Und genau das mache ich hier. Ich lerne und verstehe quasi das Innenleben von Kino. 

Ich dachte mir ja das dieses eine kleine Messe ist, nach dem ich mich aber heute schon zwei mal verlaufen habe weiß ich: Sie ist alles andere als klein! 

Heute habe ich mir erst einmal einen Überblick verschafft und liege jetzt heute Abend mit Wikipedia vor der Brust im Bett und übersetzte mir erst einmal sämtliche Techniken. 

Ein Fazit kann ich aber schon nach vier Stunden IBC ziehen: Es gibt hier auf den Messen wesentlich geileres Essen (nur Foodtucks) und die Toiletten sind immer leer uns sauber. Vielleicht sollte hier her einmal die Messe Köln einen Ausflug machen. 

Einen Vortag habe ich auch schon gesehen. Er trug den tollen Titel: Cinema on Steroids. Na das kann ja was werden.
Mein erstes learning: Keine Handy während des Vortrages. Okay und wie soll ich Bilder machen. Gut Stift raus und wieder mitschreiben.  Der Saal in dem ich den Vortrag gesehen habe ist mit einem HDR Beamer und einem Dolby Atmos Soundsystem ausgestattet und dieses sollte gleich zum Einsatz kommen. 

Wir erfahren in dem Vortrag, dass das letzte Championsleague finale in HDR übertragen wurde und der Sound auf Dolby Atmos abgemischt. Dieses zeigten sie uns nun im Kinosaal. 

Okay wie gemein, wie soll ich denn jemals wieder Fußball auf einem TV mit Stereosound sehen? 

Das Krasse, mit HDR hat man auf der großen Leinwand fast einen 3D Effekt. Man denkt man sitzt direkt neben dem Kommentator. 

Warum sehen die anwesenden dafür eine Chance mit Kino? Ganz einfach Fußball ist immer noch ein Event das man gerne gemeinsam erlebt und wenn schon nicht selber bei so einem Event im Stadion, dann doch in einem Kinosaal, der einem das Gefühl vermittelt man wäre dabei. 

Ich weiß zwar nicht wie sie das mit den Rechten machen möchten, aber ich weiß das ich es echt beeindruckend finden würde und es auch nutzen. Übrigens genau so wie 98% der anwesenden im Saal. 

Das war es dann auch schon für heute, morgen mehr, morgen länger und morgen verlaufe ich mich auch nicht mehr.

Liebe Grüße und bis Morgen

eure Franzi 

Was zur Hölle ist ein Nelfi?

ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

 

Oh man Leute was für stürmische Tage. Nicht nur wegen der DMEXCO. Über Deutschland fegt der erste richtige Herbststurm, der Wahlsturm und der Grippesturm bei Air Berlin Piloten. Was ist hier eigentlich los. Reisen war wirklich nicht leicht in den letzten Tagen und nun, ganz am Schluss, wo selbst ich nicht mehr damit gerechnet habe trifft es auch mich.Flug gecancelt und die Bahn kommt auch nicht (ob das wirklich am Sturm liegt?)

Naja egal, was ist denn eigentlich vorher passiert? Seit dem 12.09.2017 habe ich mich in der Stadt des „Frohsinns“ befunden. In Köln.

Am Dienstag hatten wir mit der Firma ein sehr nettes Vertriebsmeeting, mit einem Sport der für uns Dorfkinder quasi die Aufnahmeprüfung in die Dorfgemeinschaft war. Wir waren Kegeln. Herrlich!

 

Am Mittwoch startete dann die Weltweit größte Messe für Digitale Themen, die DMEXCO. Menschen aus der Branche wird nicht entgangen sein das diese Messer mehr als nur einmal in den letzten Wochen todgesagt wurde. Mit den entsprechenden Erwartungen bin ich auf diese Messe gegangen. Wird es der Leichenschmaus oder erfindet sie sich neu?

Die Liste der Speaker liest sich schon einmal mehr als imposant und lässt auf der Informationsebene einiges erwarten. Große Agenturen wie die Mediacom halten sich hingegen dieses Jahr von der Messe fern und haben keinen Stand.

Schon das betreten der Messe verhieß einiges neues. Ein DJ auf einem Podest begrüßte die Massen mit uplifting Beats und sollte uns alle wohl noch einmal mehr in Wallungen versetzten.

Ich kam quasi durch den Hintereingang rein und landete bei den Startups. Diese waren dieses Jahr eine Ebene höher und wurden von leeren Wassertanks umringt. Was für eine Analogie da wohl dahinter stecken sollte.

Egal. Wir hatten unseren Stand in Halle 8.  Nach dem morgendlichen Tschaka wurde erst einmal ausgeströmt. Ich musste erst einmal gucken was es alles so neues gab auf der Messe und bewegte mich von Halle zu Halle.

Nach dem sich bei diesem Rundgang für mich geklärt hatte, alles immer noch beim alten, konnte es in den ersten Vortrag des Tages gehen.

Zwei Schwergewichte standen sich auf der Bühne gegenüber. Sir Martin Sorrell (CEO von WPP) und Jack Dorsey (CEO von Twitter, CEO von Square und mit im Board bei Walt Disney)

Wenn man Jack sich so genau ansieht, sieht man wieder ganz klar eines (was wir in Deutschland noch nicht so für uns verinnerlicht haben) es ist eine neue Zeit der Führungskräfte angebrochen.

Mit Jack haben wir auch die Plattform für unseren aktuellen Cannes Trend auf der Bühne und deswegen freute es mich umso mehr das er dieses Wort mehr als nur einmal verwendet hat: ZEITGEIST.

Im Gespräch gehen die beiden auf die aktuellen Ereignisse in Charlottesville ein. Hier hat Twitter sich dazu entschieden die Hassnachrichten von seiner Plattform zu löschen. Eben so Facebook. Da stellte sich mir doch sehr schnell die Frage, warum geht das nicht in Deutschland. Warum ist das bei uns so ein riesen Thema.

Jack sagt auch das es ihm wichtig ist das seine Plattform das Sprachrohr für Meinungen ist und genau aus dem Grund lässt er auch Herrn Trump seine Beträge online, aber das war ihm doch to much.

Klar war Trump ein Thema, kein Nutzer seiner Plattform ist bekannter. Aber er ist der Meinung das es richtig ist ihn dort weiter machen zu lassen. Er macht es schon immer in dieser Form und anders würden wir vielleicht nicht die ungefilterte Wahrheit erfahren.

 

Was kein Thema in diesem Gespräch war, was ich selber aber für mehr als nur Smart halte: Jack ist CEO von Twitter. Jack ist zur gleichen Zeit aber auch CEO von Square Inc. welches ein Unternehmen für Finanzdienstleistungen und mobiles Payment ist.

Nun stellst euch einmal vor als Chef von Twitter bekommst du am schnellsten auf dieser Welt mit wo sich gerade etwas bewegt. Wie clever ist es dann mit Geld zu arbeiten, denn die Schwingungen unserer Welt beeinflussen unser Geld.

In meinem nächsten Vortrag den ich mit angesehen habe, wurde mir wieder eines sehr bewusst. Meine Generation den Millenials hat wirklich so ein Bedürfnis nach alten Werten. Da steht die Marketingchefin von Olympus auf der Bühne und spricht über die Olympus Pen. Diese Kamera sieht eins zu eins so aus wie die, wo mit mich noch mein Opa fotografiert hat. Ist das nicht witzig. Und was löst sie in mir aus? „Haben will“.

Olympus arbeitet mit dieser Kamera sehr erfolgreich an Kampagnen wo sie Männer und Frauen als Influencer nutzen und mit ihnen Events fährt. https://m.youtube.com/watch?v=ES9iU3hfXxM

 

Schön auch die Überschrift des nächsten Vortrages: Sind wir Digital betrunken? Und die klare Antwort der Speaker:“ Also wenn Deutschland digital Betrunken ist, dann haben viele andere Länder schon eine Alkoholvergiftung.

Großes Thema in allen Talks in denen ich war, war das Thema Streuverluste minimieren. Das ist auch kein neues Thema für uns alle, aber hier und heute wurde es schon sehr aggressiv angesprochen.

L´Oreal glaubt für sich dieses Thema mit Formaten wie dem Glossy Talk sehr gut steuern zu können. Wer dieses nicht kennt, wirklich sehr erfolgreich auf Youtube und ein Auge wert. Hier einer meiner Favoriten: https://m.youtube.com/watch?v=07wQDJNDKMM

 

So Kinder und dann war es soweit. Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich eines meiner Idole live sehen. Mir platzte schon weit im voraus immer der A. in Erwartung auf dieses Event, aber es hat einfach alles überstrahlt was ich erwartet habe.

Meine Damen und Herren, auf der Bühne Sheryl Sandberg, COO von Facebook. Vor Facebook war sie bei Google. Die Frau hat also schon in zwei der GAFAs selber gearbeitet. Sie selber hat ihren Abschluss in Harvard gemacht und sie kann einfach reden.

Die Frau ist auf der Bühne eine komplette Erscheinung und kann sich artikulieren wie eine Königin.

Der Inhalt war aber auch sehr interessant. Facebook, bzw. Mark Zuckerburg hat im Juni diesen Jahres die Mission von Facebook geändert in: To give people the power to build community and bring the world closer together.

Um diese Mission zu unterstreichen hat Sheryl einige Beispiele mitgebracht.

Zum Beispiel ein Startup, das eine App entwickelt hat, die mit der Kamera unserer Smartphones unsere Haut scannen kann und dann somit Hautkrebs erkennen kann. Das krasse an dieser App, sie erkennt Krebs besser als es Ärzte heute können und ist trotzdem jedem zugänglich.

Ich finde das Wahnsinn. Gerade ein Mensch wie ich, mit eher Wandfarbe als Make-up wartet gut und gerne mal sechs Monate auf einen Termin beim Hautarzt.

Noch krasser ist dieses Projekt in VR. Es heißt Walk again und ist ein VR Trainer für Menschen das laufen wieder zu lernen. Seht selber: https://m.youtube.com/watch?v=q5CffnV31Lo

Oder auch ein ganz tolles Beispiel aus Deutschland. In Berlin bauen Flüchtlinge aus dem Holz ihrer Flüchtlingsboote Möbel, erlernen so einen Job und haben die Chance auf eine bessere Zukunft in Deutschland. Der Vertrieb dieser Möbel erfolgt über Facebook. https://m.youtube.com/watch?v=PRHDLMxMir8

Und auch das Museums Café und Hofladen in Zeisset hat durch Facebook eine neue Zukunft erhalten. https://de-de.facebook.com/MuseumsCafeZeisset/

Facebook stützt seine Arbeit auf drei wichtige Punkte:

  1. Fokussiere deine Mission

Egal was wir machen, wie wir es machen, es ist wichtig das wir die Mission dahinter immer im Blick behalten und auf diese zu arbeiten.

Facebook sieht sich durch seine Plattform auch als Jobtreiber. Sie ermöglichen es kleinen, bis hin zu mittelständischen Unternehmen eine Sichtbarkeit in der digitalen Welt zu erlangen. Und das Ganze ohne große Kosten.

Es ist übrigens unheimlich lustig wie sie Mittelstand ausspricht.

 

  1. Bei dir deine Community

Jegliche Form von gemeinsamen Interesse hat die Chance sich auf Facebook seine eigene Community aufzubauen. Hier gibt es wirklich alles. Zum Beispiel auch eine Papa Gruppe.

Hier erzählte sie das Beispiel von einem Vater dem vor Weihnachten das Geld für Geschenke für seine Kinder fehlte und er dann in die Gruppe postete das er sich in dieser Situation befindet. Kurze Zeit später trudelten die erste Pakete per Post bei ihm ein. Die Community hilft sich gegenseitig.

  1. Erzähle wer DU bist.

Fördere eine Unterhaltung, eine Diskussion rund um deinen Brand. Diese Form hilft es authentisch zu sein. Nie gab es eine Zeit für Marken, wo es wichtiger wahr als jetzt authentisch zu zeigen wer man ist und wofür man steht.

Der Anspruch von FB ist es, die Werbung auf seinen Plattformen so gut aussehen zu lassen, das sie fast wie organischer Content daher kommt. Denn nur solcher Content bringt die User zum stoppen.

Gott für mich hätte diese Frau noch ewig weiter sprechen können. Das war viel zu schnell zu Ende. Ich gehe mal auf Youtube in die Verlängerung. Das kann ich euch auch nur empfehlen: https://m.youtube.com/watch?v=zNZB4J9o6Hg

 

Am Abend haben wir dann mit Weischer den Film „The Circle“ in einer Best View gezeigt. Es ist total spannend gewesen zu sehen, wie die Meinungen zu diesem Film auseinander gehen.

Für jemanden wie mich, der sich gerade jeden Tag mit Daten und der Digitalen Welt beschäftigt hat er mich doch sehr zum nachdenken gebracht. Mache ich eigentlich alles richtig in meinem Leben?

Ich gebe die Empfehlung: Unbedingt ansehen.

So und dann war es auch schon einmal wieder mehr Zeit für die Rockstars und die Nacht zum Tag machen. Diese Party ist wirklich mittlerweile legendär und gehört einfach wie das Amen in der Kirche mit zum DMEXCO Zirkus.

Wie passend, dass der nächste Tag gleich mit Johnson & Johnson startete und dem Digitalen Baby Sleep Coach. Gott ich finde das ganz furchtbar spucky, aber ich bin auch keine Mutter. Was meint ihr: Kind selber schlafen lernen oder einen Sleepcoach? Bildet euch selber eine Meinung: https://nodtosleep.com

Übrigens habt ihr die Präsentation von Apple mitbekommen und deren neuen Betriebssystem iOS11? Ab da könnt ihr zum Beispiel euer Smartphone in die Luft halten, auf ein Flugzeug tippen und es sagt euch welcher Flieger sich gerade über euch befindet. Oder auch eine Packung im Supermarkt fotografieren und es liefert euch sämtliche Informationen zu diesem Produkt. Wahnsinn.  Das revolutioniert definitiv mein Shopping verhalten.

Was heute auch ein kleines Highlight für mich war folgte als nächstes. Der Mann der direkten Worte. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der weiß das ich es liebe wie Sir John Hegarty spricht. Sein Thema heute: „Liberating the creative voice“

Und was macht dieser Mann? Haut gleich am Anfang den Oberknaller raus und etwas über das ich noch nicht einmal nachgedacht habe. Und das obwohl ich mich jeden Tag mit Influencer Marketing beschäftige.

Seiner Meinung nach ist das Feld der Influencer der einzige Ort an dem wir Frauen nicht unter der Glasdecke zu leiden haben. In der Welt der Influencer kann jeder fern ab von Geschlecht, Aussehen und Neigung seine Karriere haben. Wie wahr!

Und noch etwas. Ein Produkt wie ein Brühwürfel kann seinen kompletten digitalen Durchbruch erlangen. Seht selber:  https://m.youtube.com/watch?v=xwx7NnPQ44U

Laut Sir John ist der Vorteil an Influencern das sie oft schon ein Verständnis für den Brand haben, da sie ihn schon selber länger nutzen und seinen Spirit atmen. Daher aber auch die Anforderung an den Brand sich selber ein Gesicht zu geben und eine Story die man erzählen kann.

Unilever saß mit Sir John auf der Bühne und die machten dann meinen Tag. Unilever hat seit gestern ein White Paper draußen das sich auf die Wichtigkeit von Kooperationen beruft. Das was ich eigentlich schon seit einiger Zeit predige. Ich habe es noch nicht gelesen. Vielleicht kommt ihr mir ja zuvor: https://foundry.unilever.com/#Home

Für das Ende meines DMEXCO Besuches habe ich mir noch die Kirsche auf der Sahne übrig gelassen und für euch auch. Also Gratulation an alle die es bis hier hin geschafft haben zu lesen.

Bonin Bough der Gott der Präsentation und ein Trendsetter der Szene.

Bonin stellt uns erst einmal eines seiner aktuellen Projekte vor. Den Sprung ohne Fallschirm aus einem Flugzeug. Whaaaatt: https://m.youtube.com/watch?v=6qF_fzEI4wU

Als ich ihn vor zwei Jahren gesehen habe war seine Erkenntnis noch das mehr Menschen auf ihr Smartphone schauen, als sich die Zähne zu putzen. Jetzt auf die Milennnials gemünzt sagt er 96% nutzen ihr Smartphone, aber nur 90% benutzen ein Deo. Das erklärt doch endlich einmal anschaulich warum es im Sommer so in Hamburgger S Bahnen stinkt.

In der neuen Genration gibt es übrigens auch eine große Gruppe von Menschen die nicht einmal mehr wissen was eine Email ist. Hier sind die Messanger im der Weg zu kommunizieren.

Fünf der Top 10 Apps der Welt sind Messanger Dienste.

Und ein kleiner Selbsttest für euch. Was macht er bevor ihr die Augen zu macht? Guckt ihr noch einmal euren Partner an und freut euch das ihr ihn habt oder schaut ihr auf das Smartphone? Also 80% gucken erst einmal auf das Smartphone.

Mhh sorry liebe Partner, aber bei 80% tut ihr es wahrscheinlich beide.

 

Auch ein super Trend. Das Nelfi = New Born Selfi. Mhh nett.

Eben so sind wir alle mehr geneigt dazu zu lügen. Warum sind wir das? Weil wir nur um auf das Smartphone zu gucken eher mal das WC benutzen bei einem Date oder einem Essen unter Freunden. Apropos Freunde. Wenn einer das Smartphone beim Essen aus der Tasche holt, haben wir eigentlich schon verloren. Warum? Naja guckt selber einmal fängt einer an, ziehen alle anderen nach.

Wer sich einmal selber von Bonin inspirieren lassen will, guckt ihm einfach auf YouTube zu: https://m.youtube.com/watch?v=HkNq2FUmHnM

Und dann war die DMEXCO auch vorbei und es geht nach Amsterdam.

Nach einem gecancelten Flug und einer Bahnfahrt mit dem Titel:“Stehen erster Klasse“ War ich endlich in Amsterdam. Hier wurde ich auch sehr freundlich begrüßt. Mein Taxifahrer war eine türkischer Mitbürger, der mir erst einmal zu verstehen gab, dass er deutsche nicht mag, das er Hamburg nicht mag und das schlimmste wäre der HSV. Gut ich habe seit 20 Jahren eine Dauerkarte, ich halte jetzt einfach lieber den Schnabel.

Ab heute geht es zur IBC. Freut euch auf News vom Big Screen und wir lesen uns bald wieder.

Schönes Wochenende für euch.

Liebe Grüße eure

Franzi

 

Le at Le at

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So ihr Liebe,

 

ich sitze im Flieger auf dem Weg nach Hause. 

Erst einmal danke, dass ich schon wieder so viel Feedback von euch bekommen habe. 

Das hilft mir definitiv meine Texte zu optimieren, aber auch zu wissen was ihr euch von mir wünscht. Wo nach ich für euch die Augen auf machen soll. 

Das eine konkrete Feedback (sorry lieber Leser das ich dich zitiere) hat angemerkt das ihm meine Berichte aus Cannes besser gefallen haben weil mehr „Fleisch“ dran war. 

 

Danke für diesen Kommentar lieber Leser, denn genau das hilft mir und ist die perfekte Brücke für mein Fazit dieser Reise. 

 

Bisher habe ich immer Reisen unternommen zu Festivals und Kongressen. Von diesen habe ich dann für euch geblockt. Das diese sehr entertainig zum lesen sind glaube ich sofort. Es gibt sehr schnell sehr viele Beispiel, aktuelle Cases, Dinge die ich euch an die Hand geben kann um sie für euch selber nach zu erleben und in eurem täglichen Alltag mir anzuwenden. 

 

Aber ich bin der festen Überzeugung, dass dieses was ich hier getan habe nicht minder wichtig für meine und unsere Arbeit bei Weischer ist. Das Beste hierbei: Die Starups und die Menschen die ich in Tel Aviv getroffen habe bestätigen mich noch einmal komplett darin.

Vor meiner Reise haben viele gesagt:“ Oh mein Gott, warum Te Aviv? Das ist doch super gefährlich dort.“ Und ich komme jetzt wieder und werde euch eines sagen: Wenn wir in Deutschland nicht langsam anfangen uns diese Orte anzusehen wo sich gerade die Welt dreht, wo Innovationen gelebt werden und wo Probleme gelöst und nicht vertagt werden, dann haben wir ein ernstes Problem.

Wir bekommen Wissen, Innovationen und ganz bestimmt keinen digitalen Vorsprung da durch, dass wir uns auf Konferenzen in Deutschland erzählen lassen wie es gemacht wird. Denn an dem Punkt wo uns diese Dinge erzählt werden, hat sie einer schon gemacht. 

Reisen an diese Ort schaffen es uns den Kern verstehen zu lassen was ist die Motivation, was ist das Problem und was sind die Dinge die jetzt getan werden, damit sie in drei bis vier Jahren uns berühren. 

Das große Problem beim warten bis es bei uns ankommt ist, ist folgendes: 

Wenn es erst einmal bei uns angekommen ist, haben in Stätten wie Tel Aviv ein Haufen von Menschen schon die Lösung ready für den Exit in der Tasche. 

Wir müssen aufpassen, dass wir in Deutschland uns nicht so lansam in die Mitte der gemütlichen Suppenschüssel setzen und es nicht mehr schaffen über den Tellerrand zu krabbeln. Und was mich dabei am meisten „aufregt“ ist, dass wir so unglaublich viel Potenzial im eigenen Land haben. 

 

Sorry lieber Leser, dass ich dich als Aufhänger genommen habe und du hast komplett Recht mit deinem Einwand. Im Vergleich zu meinen anderen Texten sind die letzten eher für die erste Betrachtung oberflächlich. 

Aber um in unserem Genre zu bleiben: Bei einem Blockbuster habe ich einen direkten Entertaimentfaktor, für eine große Masse. Aber diese Reise war eher der Arthaus Film der für einen Teil verstörend, für einen Teil vielleicht nicht richtig einen Sinn ergibt und dann gibt es da diesen Teil der in jedem Detail noch einen Hinweis des Regisseurs findet und am Ende des Tags sich seinen eigenen Film im Kopf daraus macht. 

Und genau dieses ist mein Ziel mit dieser Art von Reisen, die ich zu Hauf schon privat gemacht habe und jetzt durch Florian die Chance hatte es auch im beruflichen Alltasg zu tun, dafür bin ich ihm unendlich dankbar. 

Und ich verspreche euch an dieser Stelle schon eins: Der Film der gerade neu in meine Kopf entsteht, der wird schon sehr bald als Idee, Produkt oder Anstoß auf einem eurer Tische landen. 

 

Ich verabschiede mich von euch für vier Tage mit einem israelischen Sprichwort: 

Le at Le at, diese Sprichwort bedeutet Füßchen vor Füßchen. 

Lasst uns gemeinsam genau das tun: Füßchen vor Füßchen für das Kino von Morgen. Ich freue mich drauf. 

 

Ihr lest von mir wieder in vier Tagen dann von der DMEXCO und direkt im Anschluss aus Amsterdam von der IBC. Ich verspreche wieder mehr Blockbuster, aber defintiv nicht weniger Inhalt. 

 

Danke für das Lesen und die konstruktive Kritik. 

 

Bis ganz bald eure 

Franzi

 

Bahnschienen ins Glück


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Mittwochmorgen. Heute ist es Morgens so warm das man Draußen frühstücken kann. Aber schön so etwas in einem Land zu sagen, wo es oft nicht geht weil es zu warm ist. Ohne Worte. 

Nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg zum DLD TLV Gelände gemacht. Natürlich wieder nicht ohne das wir uns einmal von unser Stadtexpertin einige Highlights auf dem Weg haben zeigen lassen. 

Unter anderem ein altes Kino. Dieses steht schon ewig leer und das ganze Kino schreit förmlich danach renoviert zu werden. Ein abgefahrenes Bild. Die DLD findet heute auf dem Gelände des Militärmuseums statt. Sehr unaufgeregt weißt uns ein kleiner Torbogen den Weg und als ich auf dem Gelände stehe war sofort mein erster Gedanke:“ Oh mein Gott fast die Hälfte findet Draußen statt.“ Und während ich innerlich diesen Gedanken forme, formiert sich über mir die Mittagssonne holt zum Aufschlag aus. 

Das Gelände muss man sich so vorstellen. Draußen auf der Fläche stehen die einzelnen Ländervertretungen und ihre Startups und einzelne ambitionierte Startups. Sehr bildlich sprechend stehen sie auf den alten Bahnschienen, die ihnen in den kommenden zwei Tagen die Fahrt in einen Sonnigen Exit liefern sollen. 

Am Ende des Geländes haben zwei uns sehr gut bekannte Brands ihre eigenen Standflächen: Google fordert die Szene auf sich gemeinsam über AI zu unterhalten und Samsung sucht „The next big Shit“.

In den drei uns zugänglichen Zelten und einer alten Lagerhalle, die jetzt schon meine besten Freunde sind, weil sie klimatisiert sind, finden die Talks statt. Hier sind es eher keine Keynotes, sondern Talkrunden oder Interviews die den Menschen Themen wie Mobility, AI, IoT (Internet of Things) etc näher bringen. 

Was mir persönlich dabei sehr stark aufgefallen ist, ist das es sehr sehr Seniorig ist. Unter Vice President geht nicht viel auf der Bühne. Das habe ich selber als sehr schade empfunden. Denn gerade die Neudenker der Szene zeigen uns doch sehr oft einfach noch einmal eine neue Denkweise auf. Naja aber diese Seniorigkeit ist dann vielleicht auch die Erklärung, warum hier zwischen den Slots eine kleine Liveband Jazz Musik spielt. Das hat mich mehr als irritiert. 

Bei einer Talkrund hatte ich kurzfristig mir die Augen reiben müssen. Ich dachte ich liege gerade zu Hause in meinem Bett und es weckt mich das Frühstücksfernsehen. Denn auf der Bühne war auf einmal Cherno Jobatey. Huch. 

Das Panel das er moderierte hieß: Go Digital. Mit ihm auf der Bühne unter anderem der Gründer von We Work (wie ich euch ja gestern gesagt hatte der Israeli), Stan Sugarman (ehemals bei G+J, jetzt bei Salesforce) und die Facebook Chefin von Israel. 

Fazit dieser Runde war es, dass die Rolle der Führungspersonen sich komplett gewandelt hat. Eine Führungsperson, in der digitalen Zeit, muss viel mehr eine demokratisches, dynamisches Arbeitsumfeld zulassen, denn die Kollegen reden mit und davon profitiert das Unternehmen.

Hier ging natürlich auch viel um den Ort des Arbeitens. Der einfach in der heutigen Zeit viel flexibler geworden ist. 

Aber auch die DLD hat mir wieder gezeigt, dass wirklich faszinierende passiert unter den Menschen. Jeder geht auf jeden zu und ist dem Thema offen. 

Wir trafen unter anderem ein Startup aus der Gabelstapler Optimierung. Den konnte von uns dann zum Beispiel unsere liebe Kollegin von der Haspa weiterhelfen. 

Wir haben auch eine Kollegin dabei, die quasi den nma von Estonia gegründet hat. Die erklärte mir erst einmal wie schwer es ist, Startups in so eine kleine Stadt zu bekommen, aber wie genial die Arbeitsbedingungen bei ihr sind. 

Mit in unserer Gruppe eine Frau die Seminare für Frauen in Führungspositionen anbietet um ihnen das Coden näher zu bringen. Denn wenn man diese Welt selber versteht, kann man auch anders für sie einstehen und als Rollmodel funktionieren. 

Und über dieses Thema sind wir dann beim Mittag auf einmal bei dem Thema gelandet: Wie bekommen wir dieses Thema näher in unsere Schulsysteme? 

Das erste was wir Frauen am Tisch machen werden, wir gehen erst einmal in ihre Kurse. Witzig auch, dass mit nach Karlie Kloss in Cannes, dieses Thema schon wieder über den Weg läuft. Es beschäftigt unsere Branche wirklich sehr. 

Den Abend habe ich dann erst bei der absinkenden Sonne am Strand verbracht um mich dann auf die Rothschild Straße zu schmeißen, wo über Kilometer zu ehren des DLD Digitale Kunst ihren weg auf die Straße gefunden hat. Von Boxen die durch Licht mir ein Gedicht erzählten oder Wasser das auf Klang reagierte. 

Das große Highlight muss ich euch zur Verfügung stellen. Es war eine Projektion auf einen  Springbrunnen. Diese Projektion sah so aus, als würde ein Mensch durch den Wasservorhang tanzen. Schwer zu erklären, genial zu erleben. 

Dann hatten wir einen Empfang, gekoppelt mit einer Ehrung einer Holocaust überlebenden. Da einige von uns heute an der Klagemauer waren und heute auch die Armee ganz besonders Stark über uns kreist (es braucht sich gerade wieder etwas zusammen in Gaza) waren natürlich dann solche Themen angesagt. Es ist aber doch noch einmal anders in dieser Stadt über diese Themen unser Vergangenheit und auch den traurigen Ausläufern der Gegenwart zu sprechen. 

Die Nacht haben wir dann am Strand mit Fazitgesprächen ausklingen lassen und auf dem Heimweg noch eine traditionelle Teigtaschen gegessen. 

Oh man es kreist so viel in meinem Kopf und Morgen geht es schon wieder Heim. Ihr hört Morgen wieder von mir. Dann leider schon mit dem vorläufigen Fazit zu Tel Aviv und was ich am Donnerstag noch erlebt habe. 

Aber eines verrate ich euch schon jetzt: Hier war ich nicht das letzte Mal in meinem Leben.

Ganz liebe Grüße

eure Franzi 

 

 

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt…

 

ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIG LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

 

Manchmal sind es ganz Simpel die Begegnungen mit Menschen, die eine Ort, eine Reise, einen Moment, eine Erfahrung unvergesslich machen. 

Ohne das ich dieses um 07:00Uhr diesen Tages schon wusste, stand dieser Tag ganz eindeutig unter diesem Motto. Ich lag in meinem Bett und freute mich im vierten Stock des Hotel über die Klimaanlage , denn Draußen war der Toaster ganz offensichtlich schon wieder an. 

Als ich noch so vor mich hin träumte rumste es auf einmal ans Fenster. Nach einem kurzen Herzinfarkt, blickte ich in die lieben Augen des Fensterputzers, der sich sichtlich über mein verdutztes Gesicht freut und einfach lieb gewunken hat, sich dann aber umdrehte, damit ich die Gardine zu machen konnte.
Das war doch schon einmal sehr nett geweckt wie ich finde. 

Dann ging es zum Frühstück, dass mit unserem Frühstück in Deutschland rein gar nichts zu tun hat. Es war einfach genial. Salate von Quinoa bis hin zu Schafskäse. Käse in Sorten wie es nur sonst die Feinkosttehke bei Edeka kennt und dazu noch Rotebethe Saft. Wow! Hier bleibe ich. 

Ich bin ja in dieses wahnisnns Land dem Ruf des nma gefolgt und das haben mit mir noch so ca. zehn andere Personen getan. Diese Menschen habe ich zum Teil beim Frühstück wieder getroffen und wir sind alle sehr schnell in das lebhafte erzählen gekommen. 

Da uns dieses erzählen so gut gefallen hat, haben wir uns zu viert nach dem Frühstück weiter auf den Weg gemacht die Stadt zu erkunden.
Denn um zu wissen warum diese Stadt so ist wie sie ist und nicht anders, muss man sie auch erlebt haben. 

Unser Weg durch die Stadt führte uns zu erst über den großen Markt der Stadt. Hier lagen Handyhüllen, neben koscheren Fleisch und das OBST oh mein Gott. Aber alles sehr unaufgeregt und ruhig. Oft kennt man ja diese Märkte in anderen Ländern mit sehr aggressiven anmachen. Hier gar nicht. Man konnte sich einfach selber treiben lasse. Das haben wir auch getan. 

Nach diesem treiben war der Ruf des Meeres aber so groß, dass wir es endlich auch einmal sehen wollten. Kennt ihr die Szene von Sit aus Ice Age, wenn er sagt:“ Meine Füße schwitzen, meine Füße sind heiß heiß.“ So war das betreten des schneeweißen Sandes. Erst Freude über die wärme an den Füßen und in der nächsten Sekunde unsäglich heißt. Das Wasser hatte dann auch eher Badewannen Temperatur. Natural Jacuzzi würde ich mal sagen. 

Schnell wieder raus aus der Sonne. Meine Hautfarbe ist leider eher Wandfarbe und von daher sollte ich es lieber nicht übertreiben.
Und was soll ich sagen, es war die beste Entscheidung. Denn oft sind es die Begegnungen mit Menschen die das Leben aus machen.
Am Tisch unter dem Sonnenschirm saßen von zehn Jahre jünger als ich, bis hin zu über zwanzig Jahre älter als ich alles was die Palette an Lebenserfahrungen zu bieten hat. 

Wir hatten Themen die uns aber alle auf  die selbe Art beschäftigen. Wo geht unser Job hin. Anerkennung von Frauen. Das geliebte Haustier. Was sind die Dinge die am Ende des Tages wirklich zählen.
Dieses Gespräch unter dem Sonnenschirm und später in einem kleinen Laden, mitten an der Straße, mit dem besten Humus den ich je gegessen habe, werde ich nie vergessen und vor allem nicht die Menschen mit denen ich diese Gespräche hatte.
Wahnsinn. Was für ein Geschenk in dieser heiligen Stadt.
Manchmal sagt man ja, Dinge passieren nicht ohne Grund. Das kann ich heute nur so unterschrieben, diese Menschen habe ich nicht Grundlos getroffen und es hat mich um einiges reicher im Herzen und im Kopf gemacht. 

Nach diesem unbezahlbaren Erlebnis ging es mit der Delegation zum Treffen im Mindspace. Dort haben wir von Israelis gehört was diese Stadt eigentlich zur sechst größten Startup Stadt der Welt macht und was die unterschiede sind. 

Ich will hier nicht all zu viel wegnehmen, weil genau dazu bekommt ihr von mir noch einen Vortrag in Deutschland, aber ein wenig lecker will ich euch dieses Thema schon machen. 

Stellt euch vor am Tisch: Ein Angel Investor aus Tel Aviv, ein Gründer aus Tel Aviv, ein Franzose der lange in Tel Aviv gearbeitet hat, dann nach Kalifornien gegangen ist und jetzt wieder da ist und eine atemberaubende Frau die selber nicht viel älter als ich aus sieht, die aus Jerusalem kommt, ein Startup hat und sieben Kinder (wovon der älteste 19 Jahre alt ist).
Schon hier am Tisch wird der Unterscheid zwischen Tel Aviv und Jerusalem sehr deutlich. Die zwei Männer aus Tel Aviv plädieren sehr für ihre Stadt, die Frau aus Jerusalem für ihre Stadt. Und ihr müsst euch immer vor stellen wir sind mit der Bahn in 45 Minuten von hier in Jerusalem.
Es ist ein wenig wie Osten und Westen in Deutschland. In Tel Aviv lässt sich leicht mehr Geld verdienen, die Mieten sind dafür aber auch unglaublich hoch. Wo hingen man weniger Geld in Jerusalem verdient und die Mieten geringer. 

Schön war das der Franzose, der vielleicht in diesem Hamburg vs. Pinneberg Streit nicht so eng verwickelt ist, einfach irgendwann trocken sagte:“ Vom Mond sehen beide sehr nah zusammen aus.“

In Tel Aviv gibt es eine fülle von Startups, in Jerusalem passt noch jeder aus dieser Szene in eine Whatsapp Gruppe.

Aber es verändert sich gerade sehr viel. Der Bürgermeister von Jerusalem ist selber Gründer gewesen und hat einen großen Exit hinter sich. Daher legt er eine gute Infrastruktur für Startups in Jeruselm.
Apropo Infrastruktur. Wusstet ihr das so wohl Mindspace, als auch wework, beides Co-Working Spaces die wir auch in Hamburg haben und die es überall in der Welt gibt, gegründet wurden von Israelis? 

Zwei Probleme die hier ganz genau so bestehen, wie bei uns in Deutschland:
1. Kinder lernen hier auch in der Schule 80% die sie für ihr Leben nie wieder brauchen, aber eines der wichtigsten Handwerkszeuge unserer Zeit, das Coden lernen sie auch hier nicht. Das hätte ich nicht erwartet.

2. Frauen sind auch hier nicht wirklich vertreten in der Gründerszene. Aber es gibt so einige gute Einrichtungen um dieses zu ändern.

Eine der größten Branchen die es hier gerade gibt für Startups gibt, ist die Automobilindustrie. Sehr viele Startups arbeiten zur Zeit an den Smartcars und hier vor allem an der Security, damit dir niemand dein Auto haken kann.
Hier sehen sie die größten Exits kommen. 

So mehr aber in meinem Vortrag am 21.09.2017 bei uns im Büro. Ich freue mich auf euch.

Der Abend klang dann noch aus mit einer Roftop Party, bei der wir Vorträge von zwei Gründerinnen aus Israel gesehen haben.
Sehr schön fand ich hier den Satz der einen Dame , die gerade ein Gerät zur Früherkennung von Krebs entwickelt hat. 

Sie sagte: „Damit das sie ihr eigenes Startup gegründet hat, hat sie sich ein stückweit ihre eigene Realität geschaffen. Denn in ihrer Realität löst sie einfach die Probleme, die sie sieht. 

Und mit diesem Satz möchte ich für heute gerne Schluss machen. Morgen geht es dann zum DLD. Das wird auch noch einmal einiges an Input. Ich freue mich und ihr könnt euch auch freuen. 

 

Ganz liebe Grüße eure Franzi

 

 

Von Bauhaus bis Schanze

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Zu Beginn diesen Jahres habe ich mir gesagt:“ Das Highlight diesen Jahres wird definitiv wieder Cannes.“ Und jetzt sitze ich an Board eines Fliegers in Richtung Tel Aviv und bin nervös wie ein kleines Kind bei seinem ersten Flug. Und nein das liegt nicht an meiner Flugangst, sondern an meinem so krassen Reisefieber.

 

Jedem dem ich in den letzten Wochen gesagt habe:“ Ich fliege nach Tel Aviv.“ Der hat entweder geantwortet:“ Wow das ist die Stadt wo man jetzt sein muss.“ oder er hatte noch den alten Blick auf dieses wunderbare Land und war der Reise eher skeptisch gegenüber eingestellt. 

Für die meisten die ich heute Morgen am Flughafen getroffen habe ist es die erste Reise nach Tel Aviv und es ist schon sehr interessant zu sehen wie so erfahrene Vielflieger beim zweiten Sicherheitscheck am Hamburger Flughafen auch merken: Das hier wird eine andere Reise.

Ich meine seid ihr schon einmal so abgetastet worden, dass die Sicherheitsbeamtin euch fragt:“ Oh welch ein Model ist denn ihr BH? Selten so etwas gefühlt.“ Der Austausch über dieses Erlebnis verkürzte uns die Wartezeit, denn es war wirklich nicht zu früh wenn man zwei einhalb Stunden eher am Flughafen war. 

 

Aber von vorne: Wie kommt es eigentlich das ich heute diese vier tages Reise antrete und die Chance habe mit sehr interessanten Menschen die nächsten Tage zu verbringen. 

Im Juni hat der nma, der euch allen jetzt schon ein Begriff sein sollte, angefragt welcher ihrer Investoren Lust und Zeit hatte eine Reise zum DLD nach Tel Aviv, zusammen mit der zweiten Bürgermeisterin von Hamburg, zu unternehmen. Dank Florian Weischer dürfte ich hier rufen und so kommt es das ich heute in diesem Flieger sitze. 

Was mich so richtig erwartet kann ich euch noch gar nicht verraten, aber eher weil ich es selbe noch nicht so richtig weiß. Heute Abend auf jeden Fall ein gemeinsames Essen, dass mir bei dem Gedanken an Humus schon das Wasser im Mund zusammen laufen lässt und Morgen früh dann auch ein gemeinsames Frühstück. 

Nach dem ich dann wahrscheinlich kulinarisch gesegnet bin, haben wir zusammen mit next Hamburg einen Workshop. 

Am Mittwoch und Donnerstag geht es dann zum DLD Festival. Ich freue mich schon sehr. Hier erfahrt ihr ein wenig mehr über das Festival https://www.dldtelaviv.com/index.html

Gut und jetzt heißt es noch einmal Daumen drücken, dass sich nicht die ganzen Prophezeiungen vom schwierigen Einreisen am Flughafen bewahrheiten. 

Also Leute ich kann euch vom Hinflug her beruhigen, es war ganz schnell und die Dame die mich befragt hat war super nett. 

Dann ging es mit den Bussen der zweiten Bürgermeisterin nach Tel Aviv zum Hotel. Im Auto kamen wir alle schon aus dem A und O nicht mehr heraus. Und der Jackpot; In meinem Bus saß eine Dame, die liebe Mimi, die hier schon einmal fünf Jahre gelebt hat und die so unglaublich viel über die Stadt wusste, Wahnsinn.

Unser Hotel ist super Zentral gelegen und in der Mitte von einer Hauptstraße. Das geile hier ist, dass es in der Mitte der Straßen immer so kleine Kioske gibt, die eigentlich zum Treff der ganzen Nachbarschaft dienen. Dort gibt es erste einmal super kalten Kaffee. 

Okay schnell rein ins Hotel und dann haben wir mit Mimi schon die erste Runde gedreht. Wir kamen aus dem A und O einfach echt nicht mehr heraus. Bauhaus trifft Schanze und dazu lebt diese Stadt, sie pulsiert. Und was mache ich? Bei der Luftfeuchtigkeit einfach nur Schwitzen. Wahnsinn wie warm es hier ist. 

Am Abend (21:15h) vorher ist es einfach zu warm, waren wir mit der ganzen Delegation noch etwas essen und es war so unglaublich lecker. Oh mein Gott. Die Reise kann so weiter gehen. 

Komplett mitgenommen von den Erlebnissen in dieser Stadt sind wir dann um 1:00h tot ins Bett gefallen. 

Morgen geht es los Stadt atmen und dann Workshops. Ich bin so gespannt, ich will gar nicht schlafen. Aber das muss man. 

Schnell einmal die Klimaanlage aus und ab in die Federn. 

Ach Leute ich freue mich auch auf dieser Reise mitzunehmen, das wird auf jeden Fall super spannend. Hier liegen die guten Storys echt auf der Straße. 

Viel Spaß beim lesen und denkt an Instagram. 

Alles liebe eure Franzi 

Ein Goldfisch kann dir länger zu hören, als dein Therapeut

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Der letzte Tag. Oh Gott wie traurig das ist. Heute gehe ich es mal ein wenig langsamer an. Ich wollte einfach mal ein wenig die Luft von Cannes, den Spirit von Cannes, die Menschen von Cannes wahrnehmen.
Darum gab es heute definitiv weniger Vorträge als sonst, aber dafür genau so gute. Mit sehr viel Inhalt.

Den Kick-Off für diesen Tag mache für mich Television 2020 mit Jeffrey Katzenberg. Jeffrey ist Co-Founder von DreamWorks gewesen und leitet jetzt WndrCo, ein Incubator für new media Start Ups.

Jeffrey will uns etwas darüber erzählen wo Television in 2020 stehen wird. Laut ihm sind wir zur Zeit in dem Zeitalter wo wir Content 30 – 60 Minuten lang konsumieren.

Er will einen neuen Weg gehen und wurde dabei von Dan Brown inspiriert. Dan hat in seinen Büchern, die Kapitel immer nur 10 – 15 Seiten lang gemacht. So hatte man mehr spaß am konsumieren, weil man auch einfach nur einmal kurz zwischendurch etwas lesen kann.

Er ist der Meinung mit unserem Konsumverhalten heutzutage, das in Zukunft die Menschen Content noch mehr auf ihrem Mobilephone konsumieren werden. Und weil sie das tun, sollte der Content eher nur 5 – 10 Minuten lang sein.
So kann man in jeder Zeit von kurzem Break konsumieren.

Die Challenge ist es für ihn jetzt nur noch Brands zu finden, die hier genau so wie bei großen Serien mit rein investieren.

Aber so wie dieser Herr auftritt, schafft er das ganz bestimmt.

Er glaubt das diese Form des Contents konsumieren in den nächsten Jahren größer wird alles TV.
Das wäre gut für ihn, denn er will diese Plattform bauen.

Was mein Kinoherz hat höher schlagen lassen ist, dass er der Meinung ist das es schön ist auf solchen Wegen Data etc. zu bekommen, aber das es noch viel wichtiger ist gute Storyteller mit an Board zu haben. Gerade bei der kurzen Zeit die ihnen in diesem Format zur Verfügung steht.
Da nach habe ich mich als alte Sportnudel an „The Way of Storytelling in E-Sports“ ran getraut. Ich bin ehrlich, mich bekommt ein Sport den man nur im Sitzen ausführt einfach nicht. Tut mir sehr leid. Aber ich habe gelernt das Gaming ein E-Sport ist und sie auch Wert drauf legen das er als solcher gesehen wird und das wir eine Aufnahmefähigkeit von 8 Sekunden haben, wohin gegen der Goldfisch 9 Sekunden aufnehmen kann.

Oh Gott mein Goldfisch bekommt mehr vom Bachelor im TV mit als ich.

Als nächstes habe ich mir dann noch Hollywood meets Sillicon Valle angesehen.
Auf der Bühne war der Mann der die Oscars und den Super Bowl inszeniert. Sehr spannender und lustiger Typ. ER verkörperte natürlich Hollywood.
Und neben ihm, ein Techi von Alibaba.

Die Idee war folgende. Alibaba wollte eine live Shoppingshow rausbringen die vier Stunden gehen sollte und am Anfang eine sprechende Katze hat.

Okay fangen wir bei der Katze an. Eine Katze zum sprechen zu bringen ist ganz einfach: Man schmiert ihr Erdnussbutter an die Lippen. Diese versucht sie dann abzulecken, man legt eine Stimme drüber und schon sieht es so aus als würde die Katze zu uns sprechen.

Dieses Konzept 😉 und noch einige andere Ideen haben dazu geführt das in den 4 Stunden 200 Millionen Menschen eingeschaltet haben und 35 Millionen sich das komplette live gestreamed haben.

Seht selber: https://m.youtube.com/watch?v=QkSrD3A9QHA

Da nach bin ich einfach mal los. YouTube Beach T-Shirts machen, Vistenkarten Packungen gestallten, im Keller noch ein paar Print Löwen ansehen und und und.
Ah ja Instafotos machen.

Den Abschluss sollte Wyclef Jean mir geben und was soll ich sagen, er hat es getan.
Erst erzählte er das er jetzt mit einem Label zusammenarbeitet, wo ausschließlich nur Frauen arbeiten. Sehr nice und dann hat er gesunden.
Erst frei, dann Fudgrees und dann NUR FÜR MICH!!!! Wyclef hat vor mir getanzt. Wyclef hat für mich gesungen. So nah. So unglaublich nah!!!
Guckt euch meine Bilder auf Instagram an.
Was kann es für ein besseres Ende geben, als dieses für dieses Jahr?

Vielleicht noch heute Abend mit Björn? Wir werden sehen.

Schnell unter die Dusche. Es ist so warm und es geht jetzt wieder an den Strand!!!!

Morgen gibt es den finalen Bericht. Alles liebe,

Franzi

Let me entertain YOU!

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Ihr lieben heute war meine letzte Award Show. Ich muss am Freitag schon wieder nach Hause und darum gibt es jetzt hier die letzte Übersicht. Aber keine Angst die anderen gucke ich mir zu Hause an und dann wird nachberichtet.
Aber heute werdet ihr noch einmal richtig entertained. Heute an dem Tag wo wir erfahren das Stefan Raab mal wieder eine TV Show produziert und damit nach dem aus von Circus Halligalli zumindest ein wenig TV Deutschland gerettet ist.

Darum rede ich auch nicht mehr viel sondern lasse den Löwen den Vortritt.

Hier kommen sie:

Ich weiß gerade nicht ob ich euch diesen schon gezeigt hatte, aber er ist ein wahres Design-Meisterwerk. Viel wird sich heute um Flüchtlinge drehen, aber erst einmal geben wir ihnen ein Stückweit Identität wieder: https://m.youtube.com/watch?v=3k7o3TPnpXU

Dann kommt Gold für Deutschland. Genauer gesagt für DDB. Auch in Design. Seht selber: https://m.youtube.com/watch?v=Lqugza52uuw

Neben den Flüchtlingen sind hier auch wieder die Frauen großes Thema. Aber an dieses Thema erinnere ich mich auch noch zu meiner Schulzeit und finde es perfekt umgesetzt: https://m.youtube.com/watch?v=DyC9tFNTfBg

Und noch einmal Gold für Deutschland. Für Kai seinen liebsten Case. Gut gemacht Heimat. Schön das dieser Case von einer Agentur mit dem Namen kommt: https://m.youtube.com/watch?v=jRa8PYUcimc

Und wo wir gerade schon so feiern und unsere Nachbarn haben Gold bekommen. Gold für die Schweiz, juhu! https://iart.ch/en/-/lichtfries-neubau-des-kunstmuseums-basel

Der nächste Case zeigt uns was passiert, wenn man einfach einmal um die Ecke denkt. So schön, so einfach: https://m.youtube.com/watch?v=cf3Cjpn9qHY

Hatte ich euch eigentlich schon den berühmtesten Fleck des Super Bowls gezeigt. Wenn nicht, dann kommt er hier. http://creativity-online.com/work/tide-bradshaw-stain/50827

Jetzt kommt eine super Werbung für alle Sparfüchse unter uns. http://adage.com/article/special-report-cannes-lions/jet-r-ga-win-media-grand-prix/309518/

Wer ein wenig Zeit hat, der kann sich jetzt den ganzen Körper mit Gänsehaut überlaufen lassen. So toll gemacht: https://www.theguardian.com/film/video/2016/jun/08/jack-oconnell-trailer-for-refugee-film-home-video

Ganz schnell Romantik. Hier dran scheiden sich die Geister. Ich als Frau finde den ganz toll und die Männer haben laut geschnaubt im Saal. http://creativity-online.com/work/monoprix-label-of-love/51776

Und endlich gewinnt auch der Spot der Paralympischen Spiele. Ich hab es so gehofft. Wer ihn noch nicht gesehen hat, hier für euch: https://m.youtube.com/watch?v=IocLkk3aYlk

Und mit diesem schönen Spot schließe ich und verabschiede mich zu meinem letzten Tag im Palais.

Bis bald!

Fake it until you make it

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NNeeeiinnnnnnnn!!!! Heute Morgen bin ich aufgewacht und kennt ihr das wenn ihr so gerade frisch verleibt seit und ihr habt dieses ganz leichte Kribbeln im Bauch, gleich wenn ihr auf wacht? So bis in die Füße. So bin ich heute Morgen aufgewacht und habe gedacht:“ Ja heute morgen ist der Adidas Vortrag. Heute ist es endlich soweit das ich Stand Smith und Alexander Wang live sehe. Heute weiß ich wieder warum ihre Schuhe eigentlich die einzigen die wie eine zweite Haut an meinen Füßen kleben.“
Und als ich diese Gedanken so in meinem Bauch kreisen lasse löst auf einmal das Gefühl von frisch Verliebt das Gefühl von Textmessage an die falsche Person geschickt ab. Kennt ihr das auch? Wenn so ganz plötzlich 1000 Stecknadeln sich über deinen Körper ergießen und du denkst:“ Neeiiinn wenn heute Adidas ist, dann ist heute auch schon Mittwoch und wenn heute schon Mittwoch ist, dann ist wie Woche schon fast um.“

Okay Leute egal, jeder weise Guru hätte mir jetzt gesagt:“ Franzi im hier und heute Leben und jeden Moment genießen.“ Gesagt getan. Ich genieße den Moment und renne förmlich ins Palais.

Zweite Reihe ist das Ziel zusammen mit Jan-Eric. Genau vor den Idolen. So viel Luft wie nur irgend möglich gemeinsam atmen.

Der erste Gedanke der mir durch den Kopf springt als Stan Smith die Bühne betritt;“ Stan Smith in den klassischen Stan Smith Schuhen. Weiß mit Grün. Die hab ich noch nicht, die muss ich haben.“

Man merkt gleich das Stan diesen Brand aber auch durch und durch atmet.
Als Alexander Wang der Chef Designer bei Adidas anfangen wollte von seiner Kollektion zu sprechen, springt ihm Stan erst einmal ins Wort. Aber super nett und sympathisch. Weil genau das ist er auch. Super nett.
Er weißt erst einmal darauf hin das die Streifen ganz früher ja auch einen Sinn hatten. Sie haben den Schuh stabilisiert. Erst später sind sie zu dem Logo was sie heute sind geworden.

Für Alexander ist aber klar, diese drei Steifen sind der dreh und Angelpunkt seiner Kollektion. Sie stehen einfach für die Marke und bieten die perfekte Identifizierung mit dem Brand.

Adidas selber war es wichtig etwas neues und frisches in ihrem Brand zu haben. Für sie sind die Sportler, Musiker, Designer und Kreativen die für ihren Brand arbeiten DIE Fürsprecher für das Design.
Sie beeinflussen wohin sich die Marke entwickelt.

Herausgekommen ist eine Kampagne, ich nehme es jetzt schon einmal vorne Weg, die heute Abend einen Grand Prix gewonnen hat. Aber seht sie sich euch selber an. Wieder eine perfekte Symbiose von Online und Offline. https://vimeo.com/199930036

Stan erinnert sich mit Freude zurück das sein Schuh, der erste Schuh war der sowohl als Performanceschuh, wie auch als Streetwear Sneaker genutzt wurde.
Das schöne ist, wie er findet, das sich die Menschen heute über ihre Sneaker identifizieren. Den Sneaker den ich draußen trage, der ist ein Statement über mich.

Apropos Statement. Ein Statement wollte auch Alexander setzten, als er dieses Jahr zur Fashionshow seine Kollektion launchte. Inspiriert von den Straßenverkäufern, die meistens direkt nach Veröffentlichung eines Brand ihr Plagiat fertig haben, drehte Alexander dieses Jahr den Spieß um . Seht selber: https://www.fastcompany.com/3065470/why-alexander-wangs-adidas-collection-was-sold-in-unmarked-trucks-and-trash-bag

Zum Schluss eine schöne und kleine Nebenstory: Stan Smith hat seine Frau in Adidas Schuhen geheiratet. Natürlich Model Stan Smith 🙂 Beide stehen sowas von hinter diesem Brand.

Schöner Vortrag und ach schön die zu sehen. Nur schade das bei einer originär eigentlich deutschen Marke, kein deutscher mit auf der Bühne saß.
Naja man muss ja noch Ziele im Leben haben 😉

Danach sind wir sehr schnell rüber gerannt zu den heute gestarteten Entertainment LIons und wollten uns dort Paramount mit dem Titel:“ Re-imagining Original Programming for a new Audience.“

Ich habe ja gedacht jetzt kommt der Talk von wegen wir müssen umdenken. Lineares TV bleibt nicht mehr all zu lange, aber nein. Als erstes wurde uns eine neue TV Serie mit Lady Clueless Alicia Silverstone vorgestellt und dann wurde gesagt sie haben noch so viele Storys zu erzählen, sie werden im TV noch laaannnggee so weiter machen.
Okay meine Ohren waren von dem Punkt an aus und ich habe mich bei nur noch Visuals die ich gesehen sehr unsicher warum Alicia auch noch so Clueless guckt, ob die in einer anderen Rolle gefangen war?

Ne da sind wir lieber eher wieder weg und haben uns einen Kaffee geholt, denn jetzt im Anschluss hieß es für mich drei Stunden sitzenbleiben.
Helen Mirren, Gandalf und Facebook warteten auf mich und ich freute mich auf sie.

Ich hätte mich wahrscheinlich genau so wie heute Morgen auf Adidas gefreut, wenn ich gewusst hätte was mich bei Helen Mirren erwartet.
Oh mein Gott. Welch Powerhouse von Ausstrahlung kam denn bitte da auf die Bühne gelaufen? Die Frau ist ja der Wahnsinn.

Genau so Wahnsinn auch die Kampagne die sie im Schlepptau hatte. Helen war als Gesicht für L´Oreal heute da und dieses ist ihre aktuelle, Atemberaubende Kampagne. http://www.lead-digital.de/aktuell/work/l_oreal_kampagne_helen_mirren_vermittelt_selbstbewusstsein

Helen sitzt auf der Bühne und ist so schrecklich Dankbar, dass in ihrem Alter L´Oreal noch an die Tür geklopft hat um mit ihr zusammen zu arbeiten.
Sie fühlt sich so schrecklich geehrt.

Die Entscheidung ist aber den verantworklichen nich schwer gefallen.
Sie sagen das ist doch ganz klar gewesen. Helen ist so authentisch und was die heutige Generation will ist genau das, Jemanden der echt ist. Den sie im besten Fall noch anfassen können.

Helen sagt:“ Nur weil sie Famous ist, heißt das nicht das alles in ihrem Leben immer so einfach gewesen ist.“
Gerade wenn sie nicht arbeitet, dann muss sie ganz besonders an sich arbeiten. Sie muss sich immer wieder erinnern was sie alles schon geschafft hat. Ansonsten kommen wieder die Selbstzweifel.
Ach sie fühlt sich am wohlsten und das sagt sie nicht nur wegen L´Oreal, wenn sie am Morgen ihr Gesicht aufziehen kann.
Sich selber Self-Worth zu fühlen, wie in der Kampagne, das ist eine Langzeitbeziehung. Diese Verbindung hört nie auf.

Aber Helen möchte eines ganz stark betonen. Sie will nicht mehr hören das wir Diversity brauchen. Das Diversity ein Trend ist. Helen sagt es ist wichtig Diversity als einen Mehrwert in unserer Gesellschaft zu verankern.

Ein Weg hierhin ist es, zu sehen das die Welt sich nicht nur um sich selber dreht.
Und wenn du dich noch nicht ganz perfekt fühlst oder noch etwas anderes in deinem Leben möchtest, dann Fake it until you make it.
Die Selbstzweifel sind wie ein Wurm in deinem Gehirn. Das kommt wie oben schon erwähnt immer wieder.

Kleine Story zum Ende: Auf ihrer Hand befindet sich ein Tattoo. Das hat sie sich einmal in den USA stechen lassen. Dieses Tattoo bedeutet übersetzt soviel wie: Egal wie verschieden dein Gegenüber ist. Ob er komplett verschiedenen Werte hat wie du oder Ansichten. Ihr habt am Ende die gleichen Values und nehmt euch so wie ihr seid.

Diese Aussage gelingt ihr meistens, nur nicht so gut mit Menschen die Donald Trump gewählt haben.
Was für eine tolle Frau. Was für ein toller Vortrag. Der mit Abstand beste Vortrag hier in Cannes so weit.

Genau so toll sollte es aber auch weiter gehen. Im Anschluss kam Ian McKellen auf die Bühne. Ian ist den meisten von euch wahrscheinlich eher unter dem Namen Gandalf der Graue ein Begriff.

Auch Ian hat wie Helen eine Energie und dabei habe ich gesehen ist der Mann schon 1939 geboren. Aber der hat eine Dynamik, das ist unbeschreiblich.
Und er ist so herrlich unkompliziert. Er selber sagt von sich er ist unglaublich zurückgezogen. Die Menschen wissen nicht wo er lebt, wen er wählt oder wer er eigentlich wirklich ist.
In seinem Leben hat er vielleicht sechs Haarschnitte selber bekommen, den Rest hat er an irgendwelchen Sets erhalten.

Also die Leute wissen nicht viel über ihn. Aber was sie wissen ist, dass er Schwul ist. Und Gott wie er dieses Label Schwul hasst. Er sagt warum braucht es für eine Sexualität die man hat eigentlich Beschreibungen.
Wo er recht hat. Würde es die nicht geben, hätten wir bestimmt weniger Probleme auf der Welt.

Eigentlich wurde er nur Schauspieler, weil es zu der Zeit der einzige Ort war an dem er seine eigentliche Sexualität ausleben konnte.

Aber auch dort Outete er sich nicht, weil er Angst hatte so seinen Job zu verlieren oder besser gesagt so keine Jobs zu bekommen.

Ein bisschen ähnlich wie Lehrer. Stellt euch mal vor wenn Lehrer zugeben würden das sie Schwul oder Lesbisch sind. Was wäre dann wohl los in den Schulen?

Ich kann es euch sagen. Mittlerweile ist Ian geoutet und die Menschen wissen das er Gay ist. Also hält jetzt Vorträge unteranderem in Schulen und erzählt den Kindern, dass es okay ist ein anderes Geschlecht zu lieben.
Dabei gab es eine sehr krasse Situation. Er erzählte den Kindern auch:“ Stellt euch mal vor einer eurer Lehrer würde sagen er währe Gay. Was wäre dann hier wohl los?“ Da meldete sich ein Lehrer und sagte:“ Ich bin Schwul.“ Alle Kinder und Lehrer drehten sich um und applaudierten ihm. Ganz krass und es war der schönste Tag in seinem Leben.

Er selber konnte dieses Gefühl so gut verstehen, denn nach seinem Outing war auch er ein wesentlich besserer Schauspieler, als jemals zuvor. Das Gefühl frei zu sein hilft dort doch enorm.

Noch eine schöne Story. Er war in einer Schule und dort in einem Einzelgespräch mit einem Jungen. Dieser Junge erzählte ihm das er sich bei seinen Eltern nicht outen wollen würde, bis er 13 Jahre alt ist. Ian frage warum 13 und er meinte weil es seine Eltern dann besser verkraften.
Später sprach Ian mit seiner Lehrerin über diesen Fall und die erzählte ihm das die Mutter bei ihr angerufen hätte und gesagt hätte:“ Ich glaube mein kleiner Junge ist Schwul, aber ich werde mit ihm erst wenn er 13 ist drüber sprechen.“
Ian freut sich jetzt schon, weil der Junge wird ohne es zu wissen den tollsten 13 Geburtstag seines Lebens haben.

Was ihm ganz wichtig ist und warum er diese Arbeit auch macht ist, weil er weiß wie wichtig es für diese jungen Menschen ist Vorbilder zu haben. Er hatte die nie, bis Boy George kam. Er will das die jungen Menschen dieses Geschenk schon eher erleben.

Toller Mann und noch so fit für sein alter körperlich und seelisch. Waren wirklich zwei sehr inspirierende Menschen auf der Bühne.

Aber inspirieren sollte es weiter gehen. Wenn auf der Bühne Facebook und AirBnB sitzen, dann kann das doch nur gut werden, oder?

Bei Facebook und bei AirBnB geht es bei beiden sehr viel um die Gemeinschaft. Das ist der wichtigste Wert für beide und wo sie sich treffen.
Wer erinnert sich nicht auch noch an seinen ersten Geburtstag auf Facebook.
Als auf einmal alle einem Gratuliert haben? Da fühlte man sich doch wirklich umarmt von seiner Gemeinschaft.

Das selbe auch wenn jemand in die Wohnung eines anderen einchecked. Das fühlt sich doch auch wie Freundschaft an und nicht wie in einem Hotel.

Das selbe auch mit Gruppen auf Facebook, Die Marketingchefin von Facebook erzählte zum Beispiel von einem Fall wo zwei Frauen einen Unfall mit einem Elch hatten. An statt die Polizei oder jemanden ähnliches zu rufen, schrieben sie in ihre Facebook-Gruppe und ließen sich dort helfen.

Facebook war eine der ersten Firmen die Mobile First gegangen sind. Damals hielten sie noch viele für vollkommen verrückt. Dieser Move stellt sich jetzt später als der komplett richtige raus.

Mal so kurze Zwischeninfo, weil ich dachte ich habe einen Hörfehler. Facebook wird dieses Jahr 13 Jahre alt. Hättet ihr das gedacht?

Da nun beide Brands so aktiv im Mobil sind, hat AirBnB, nach dem sich deren Marketing Chef von drei Frauen hat überzeugen lassen, dazu entschlossen einen sehr geilen Case auf Facebook Live zu schalten: https://vimeo.com/212100670

Und Facebook musste natürlich noch einen raufsetzten und zeigte einen Case bei dem ich direkt los heulen musste. Aber macht mal die Challenge, bei wem bleibt das Auge trocken? Also bei mir keine Chance!
http://adland.tv/commercials/kleenex-former-students-surprise-teacher-caring-chorus-2016-250-usa

So jetzt hatte ich schon ein wenig Angst vor den nächsten zwei Punkten. Die nächsten zwei Sessions sollten auf der Terrasse stattfinden. Für jemanden der noch gar nicht in der Sonne war, gewagtes unterfangen.

Naja versuchen wir es einmal. Es wird musikalisch. Als erstes auf der Bühne, Asap Rocky. Der Rapper gerade in den USA. Der Herr kam aber erst einmal zu spät.
Gut so, so konnte ich noch in drei Litern Sonnencreme baden.
Wer den jungen Mann nicht kennt, hier ein kleines Video: https://m.youtube.com/watch?v=ZJM4AQSbZDk man beachte bitte die Anzahl der Aufrufe.

Was ich super spannend finde und was mit mit meinem Hang zu 80er Musik wieder Zuversicht macht ist, das ASAP selber der Meinung ist das man aus alten Dingen wieder wunderbare neue Sachen gestallten kann. Mh vielleicht sollte der sich mal mit Adidas zusammen tun.
Wichtig ist ihm dann noch, dass die CEOs im Raum in anhören und verinnerlichen. Es geht nicht immer nach den Looks, es geht auch einfach mal um den Menschen. Manche Menschen in der Jugend sehen vielleicht ein wenig anders aus, aber haben ganz schön etwas auf dem Kasten.

Ich war ganz schön beeindruckt wie er dann am Ende noch ein Bad in der Menschenmenge genommen hat.
Das hat zwar seinen Sicherheitsleuten nicht so wirklich gefallen, aber er fand es sehr offensichtlich gut. Sehr sympathisch und vor allem wie hier alle predigen authentisch.

Es wartete der letzte Punkt des Tages, was die Sessions angeht auf mich.
Ellie Goulding. Für die die sie nicht kennen, hier mal einer ihrer größten Hits: https://m.youtube.com/watch?v=0NKUpo_xKyQ
Erster Punkt den wir über Ellie lernen, würde sie nicht singen, dann würde Ellie der weibliche Hans Zimmer sein. Denn sie liebt es den Sound für Filme zu kreieren.

Genau so liebt sie es zusammen mit Deichmann zu arbeiten. Das ist der perfekte Match für sie. Familiengeführtes Unternehmen, das auch noch die Schuhe in der richtigen Preisklasse für ihre Fans bereithält.

Ellie legt sehr viel Wert auf die Umwelt. Darum ist es ihr auch ganz besonders wichtig wofür die Brands stehen, mit denen sie zusammenarbeiten soll.

Was Ellie seht interessant zu beobachten findet, ihre also auch meine Generation hat gerne Bilder vom Essen gepostet. Die Generation heute macht sich wesentlich mehr Gedanken in dem was sie posten, aber sie hingen müssen aufpassen dabei nicht den realen Kontakt zu Menschen zu verlieren und dann ihre soziale Kompetenz in der realen Welt zu verlieren.

Wir werden sehen was kommt, für mich kommt jetzt Award Show. Mal sehen wie das wird. Ihr lest es gleich!

Liebe Grüße eure Franzi