Selbstbewusstsein vom Erdbeerfrosch

ACHTUNG WICHTIGER GEBRAUCHSHINWEIS: DIE FOLGENDEN ZEILEN SIND WIEDER EINMAL NICHT GENAU UND AUCH DIE RICHTIGKEIT LÄSST ZU WÜNSCHEN ÜBRIG. ABER ICH HABE ES MIT VIEL HERZBLUT FÜR EUCH GESCHRIEBEN

Der German Beach liegt hinter uns. Gefühlt ist gerade erst der letzte Beat über den Strand gefegt, da bewege ich mich schon wieder ins Palais. Denn der Freitag, der letzte Tag des Festivals, der sollte es noch einmal ganz besonders in sich haben.

Miss Amerika in Zeiten von #metoo, klingt spannend, ist es auch. Denn wusstest ihr, dass es zwei Misswahlen in den USA gibt? Die eine ist Miss USA und am Ende des Tages nur ein Bikini Contest und der mit Begründer des ganzen Spektakels kein Geringerer als Donald Trump. Gut, dass diesen Contest gerade in der heutigen Zeit keiner mehr will ist denke ich uns allen klar.

Wir haben heute aber auf der Bühne die Chefin der Miss Amerika und ihre neue Kreativagentur Y&R. Miss Amerika ist am Ende nichts anderes als ein Programm, welches am Ende des Tages Stipendien vergibt.
Ja die Girls haben hier auch den Bikini an und ja das ist genau der den Sandra Bullok in Miss Undercover veräppelt.
Aber geben wir jedem mal eine faire Chance. Sie haben erkannt, dass dieser Ansatz vielleicht nicht der cleverste ist und den Bikini erst einmal wieder gestrichen. Weil mal ehrlich, stellt euch mal vor Angela Merkel hätte vor 30 Jahren ihr Stipendium bei Miss Germany im Badeanzug gewonnen und wäre jetzt Kanzlerin von Deutschland. Passt nicht so wirklich.
Die Veranstalter sind sich bewusst, dass dieses ihre letzte Chance ist und geben dem Ganzen noch einmal eine Chance.
Für mich war aber ein anderer Satz in dieser Debatte der wichtigste:
Auf die Frage wie wir unsere Gesellschaft so hinbekommen, das Frauen mehr ernst genommen werden, mehr integriert und wir hoffentlich bald nicht mehr über #metoo reden müssen. Die Damen auf dem Panel sehen die Lösung als ganz einfach: Erzieht eure kleinen Jungs richtig, die großen werden wir nicht mehr ändern können.

Ja und dann wollte es das Festival noch einmal richtig wissen. Kurz vor Feierabend ein unerwartetes Feuerwerk. Eigentlich eine Session, welche ich als Okay ich bleibe im Lummiere sitzen um einen guten Platz für Martin Sorell zu haben, ausgewählt hatte.

Der Titel „The Strange Power of Confidence“ eingeladen hatte SunTrust und ein Powerhouse von Selbstbewusstsein auf die Bühne geschickt.
Ihre drei Take Aways wie wir es schaffen zu Selbstsicherheit zu kommen:
1: Sei dir dessen bewusst was für dich ganz persönlich das Wichtigste ist.
2: Bilde dich weiter. Höre nie auf zu lernen.
3:Vergiss Scham und Stolz und halte dich an einen Freund.

Dann gesellten sich zu ihr auf die Bühne noch zwei sehr starke Männer. Einer der beiden war der Leiter der Firma mit dem mit Abstand geilsten Firmennamen Strawberryfrog und der andere ist euch vielleicht als Hauptdarsteller aus der Verfilmung von Martin Luther Kings leben bekannt.
Beide haben uns noch mit Druckbetankung Selbstbewusstseins-Bausteine mit auf den Weg gegeben.
– Finde den Fels in dir selber. Sei es ein Glaube, eine Stärke oder ein Ort, damit wenn der Orkan kommt du guten halt hast.
– Schau mehr auf das um dich herum, als immer nur auf dich selbst. So findest du dein Gleichgewicht beim balancieren auf dem Seil.
– Vergiss nie, jeder Mensch ist auf seiner persönlichen Reise des lernens und es gibt nichts, was du nicht fragen darfst.

Nach dem wir nun den Rücken so gerade hatten kam Sir Martin Sorell auf die Bühne und alle erhofften sich mehr Details zu seinem Abgang bei WPP. Aber Lord hat der Mann es faustdick hinter den Ohren. Ken Auletta Author des New Yorkers hatte eigentlich die Ehre Martin Sorell zu interviewen, aber der drehte das Spiel um und interviewte fast 50 Minuten von geplanten 60 Ken Auletta. Erst als das Publikum anfing zu buhen, konnte man Martin zumindest diesen denkwürdigen Satz entlocken:
„Martin es kann gut sein, dass da draußen viele Agenturen auf Grund deines Wissens Angst vor deiner neuen Agentur haben. Was sagst du denen?“
„ Unsere Agentur ist doch nur eine Erdnuss im Gegensatz zu den großen Agenturen, aber ja ich muss gestehen vielleicht haben einige eine Erdnuss Allergie.“

Nun folgte am Tag noch ein wenig Start Up Feeling in R/GAs Start Up Academy und dann war es das auch mit Sessions für 2018. Meine Herren was für eine DRuckbetankung in 5 Tagen. Das merkt man alleine schon daran, dass ich dieses Wort mindestens 5 mal in diesem Artikle habe. Aber es hat wieder so spaß gemacht sich eine Woche in all diese Welten zu denken und noch viel mehr Spaß macht es jetzt zu sehen, was in meinem Kopf daraus wird. Ich sage nur HIghlights of Cannes.

Die letzte Award Show behielt noch einige rührende Ehrungen, Standing Ovations und natürlich Cases die ihr hier findet:www.weischer.media

Ich hoffe es hat euch wieder einmal spaß gemacht und wir lesen uns ganz bald wieder.

Alles liebe eure

Franzi

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